Sonntag, 31. Juli 2011

Präsentation (mal wieder)

Da ich meine Folien für Präsentationen möglichst textfrei halte, eignen sich diese kaum zur Verwendung online (bzw. unvertont). Ich habe die Folien von der Präsentation neulich auf der main.IT der iWelt AG in Eibelstadt AG daher grob mit Texten versehen. Wer's mag:

Freitag, 29. Juli 2011

Update zum Fanartikel-Onlineshop

Unser Fanartikel-Onlineshop lag nun eine ganze Weile ziemlich brach. Es war höchste Zeit, diesen mal wieder neu zu bestücken.

Nun kann man dort auch T-Shirts mit dummen Sprüchen erwerben. Zum Beispiel so dumme Sprüche wie:

300 Jahre alt, aber sexy

Verwurzelt und vernetzt

Unverrückbar, aber verrückt

Weniger Abnehmer dürfte es für das "Deppen-T-Shirt" geben.

Gerne gehe ich noch auf Gestaltungswünsche ein und kreiere bei Bedarf für die "Dummen-Sprüche-T-Shirts" auf die weiblichen Modelle, die Spreadshirt komischerweise als "Girlie-Shirts" bezeichnet.

Aber der Hauptgrund für die Änderungen im Shop war die dringend notwendige Erweiterung um die schweinfurtundso.de Fanartikelserie. Nun können die Fans unseres Regionalpodcasts auch folgende Dinge bestellen:

swundso Kaffeetasse mit Logo
swundso Lanyard mit kleinem Logo und URL
swundso Männer- und Frauen-T-Shirt mit logo
swundso Ansteckbuttons (5er Packungen in drei verschiedenen Größen)

Florian und ich haben uns für den Eigenbedarf schon einiges bestellt.

Was fehlt im Shop, das Ihr unbedingt noch braucht, um unseren Regionalpodcast oder das Schloss zu pimpen? Regenschirme? Jutebeutel? Sweatshirts? Es gäbe ja noch Tanga-Slips, aber das ginge entscheiden zu weit...



#alttext#

Donnerstag, 28. Juli 2011

kleinstes schloss in nordbayern

Suchbegriffe, die ins Schloss führten



Im März und im Mai hatte ich mich schon mal der Analyse der Keywords gewidmet mittels derer Besucher (unter anderem) auf unserer Website barockschloss.de landen. Es ist Zeit wieder mal einen Blick darauf zu werfen…

auf schloss heiraten?

Ja, kann man. Warum so zögerlich?!

14.7. sascha lobo würzburg

Ja, den habe ich neulich gesehen. Der hat mich sogar erkannt. Das war ein Nerd-Kompliment.

97514 Oberaurach

Keine Ahnung, wo das ist. Aber Google sagt es mir. Jedenfalls nicht hier.

baumhaushotel

Nee, dass nu leider noch nicht.

camere degli scapoli

Stimmt. Mit dem Suchbegriff gelangt man auf unsere italienische Unterseite zu den Zimmern im Hotel: http://www.barockschloss.de/zi-ital.html

gada

Nicht doch lieber gaga?

geschenk barrock

Ähm, wie jetzt? Bar oder Rock? oder Barock? Bin da für alles zu haben.

kleinstes schloß in nordbayern zum übernachten

Naja, ob wir wirklich das kleinste Schloss sind?

love hotel schloss

Da sag ich jetzt lieber gar nichts zu...

neulitzheim

Auch schön! Bei uns gibt es ja jede Menge -itzheims. Aber noch kein Neulitzheim.

schneekoppe

Nein, nicht wirklich.

uss schloss castle

United States Ship? Ich war ja schon in der U.S. Air Force und auch in der U.S. Army, aber in der U.S. Navy noch nicht.

von volkach nach zeilitzheim

Ja, auch Volkacher sind uns herzlich willkommen.

werfen

Klar doch. Aber bitte nicht auf mich!

route coburg über schweinfurt nach frankfurt

Ja, die wäre perfekt für einen Abstecher bei uns im Schloss!

Montag, 25. Juli 2011

Mobile Apps im Urlaub sinnvoll nutzen

Ein Experiment



Wir waren nun selber mal fünf Tage im Urlaub - was gar nicht oft vor kommt. Zusammen mit einer befreundeten Familie und deren Kindern mieteten wir eine große Ferienwohnung (für uns vier Erwachsenen und vier Kinder) in Tröstau im Fichtelgebirge.

Zum Reisetagebuch schreiben ist es leider nicht gekommen. Meist fielen wir abends, nachdem die Kinder im Bett waren, nach ausgiebigen Tagesausflügen erschöpft in die Betten. Nur an einem Tag kramte ich für etwa 20 Minuten das MacBook raus, um zumindest stichpunktartig die Aktivitäten der Woche fest zu halten. Für diesen Blogartikel möchte ich jedoch weniger eine Zusammenfassung unserer Aktivitäten aufschreiben (wen interessiert das schon?), sondern ein paar Beobachtungen aus touristischer Sicht fest halten. Das interessiert vielleicht auch niemanden, nützt mir aber in der Analyse für eventuelle eigene Vorhaben. Anknüpfend an den Blogartikel, den ich vor dem Urlaub veröffentlichte, konzentriere ich mich dabei auf die Nutzung von Applikationen am iPad zur Urlaubsplanung und zur Planung von Tagesausflügen vor Ort.

Reiseplanung



Die Suche nach einer Ferienwohnung war - zumal die Entscheidung zu fahren bzw. das Finden eines geeigneten Zeitfensters recht kurzfristig erfolgte - gar nicht so einfach. Wir suchten in den üblichen Online-Portalen bzw. nach der logischen Stichwortsuche „Ferienwohnung Fichtelgebirge“. Es wollte sich so recht nichts Geeignetes finden, zumindest nicht auf Anhieb. Fündig wurden wir über Google letztlich bei einer Familie in Tröstau, die ihre Ferienwohnung über das Portal Ferienwohnungen.de angeboten hatte und auch noch kurzfristig frei hatte. Hilfreich war dabei, dass man schon in der Übersicht fest stellen konnte, wann die Ferienwohnung frei/belegt ist. Der Eintrag zum Haus war übersichtlich und enthielt die wichtigsten Informationen.

Der Klick auf „Internetseite des Anbieters“ führte zu einer Unterseite des Portalbetreibers. Ob der dafür extra bei den Anbietern kassiert? Eine wirklich eigene Internetseite des Vermieters wäre mir lieber gewesen bzw. hätte in mir mehr Vertrauen geweckt. Die Seite der Vermieter enthielt auch viele Vorschläge für Ausflüge in der Region, die ich selbst im Vorfeld jedoch nicht sonderlich studierte (ich dachte mir: das kann ich von unterwegs aus ja immer noch tun).

Letztendlich stellte sich die Ferienwohnung für unsere zwei Familien als nahezu perfekt dar. In drei Schlafzimmern konnten wir je zwei Eltern mit einem Kind und die zwei großen Kinder (die sich seit der Geburt kennen und gut verstehen) im dritten Zimmer unterbringen. Ein gemeinsames Wohnzimmer nutzten wir abends gemeinsam (TV/Sat haben wir in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal angeschaltet). Neben der gut eingerichteten Küche mit Sitzecke für vier Personen war vor allem das große Esszimmer mit Esstisch für acht Personen ideal für die gemeinsamen Mahlzeiten.

Nett war auch, dass sich heraus stellte, dass unsere Vermieter meinen Vater persönlich kennen und auch schon bei uns im Schloss kulturelle Veranstaltungen besucht haben.

Statische Internetseiten


Die bei Google gefundenen Webseiten über die Region an sich haben mich bei der Reiseplanung generell eher verwirrt, als dass sie halfen. Diese waren von verschiedenen Betreibern online gestellt worden. Es war meist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, ob es sich dabei um eine „offizielle“ Seite der DMO (Destinationsmanagementorganisation) handelte, oder um eine von einem gewerblichen Anbieter eingestellte Seite. Einige Beispiele (Suche nach „Fichtelgebirge“):

www.fichtelgebirge.de ist eine Seite von Bayern-Online.de der Bayreuther Netz Aktiv AG (mit dessen Vorsitzenden Mark Zimmermann ich persönlich befreundet bin).

www.ti-fichtelgebirge.de ist „Offizielles Internetportal der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V.“ dessen Geschäftsführer, Ferdinand Reb, ich schon bei Seminaren der Tourismusakademie Franken kennen gelernt habe. Die Seite tz-fichtelgebirge.de führt zum gleichen Inhalt.

www.fichtelgebirge.net Wer hinter dem im Impressum genannten „Team Erlebnis Fichtelgebirge“ steht ist mir nicht ganz klar. Das war für mich genug Grund das Portal nicht weiter zu beachten. Merke: Auch ein Portal gewinnt, wenn die Menschen dahinter erkennbar sind. Auch Tourist-Informationen sollten sich mit den "Stimmen" und Gesichtern ihrer Mitarbeiter zeigen. Auch noch weitestgehend unterschätzt auf solchen Seiten sind Testimonials von Reisenden sowie Links zu fremdem Content (siehe ortsbezogene Dienste etc. unten).

www.naturpark-fichtelgebirge.org Die Seite des Naturpark Fichtelgebirge e.V. ist sehr umfangreich und bezieht sich, wie man vielleicht schon vermutet, in erster Linie auf die Natur im Fichtelgebirge. Für touristische Inhalte verweist man hier auf die oben genannte TI.

Es gibt noch zahllose andere Seiten und Portale. Viele davon habe ich mir flüchtig angesehen. Die Fülle an weit verteilten Informationen war für mich im Vorfeld jedoch eher abschreckend. Ich dachte mir: „Schaust halt einfach vor Ort was es so gibt“. Ob das bei den meisten Leuten so ist? Wer liest sich solche Seiten in Vorbereitung eines Kurzurlaubs wirklich durch? Was nicht heißen soll, dass ich diese nicht für sinnvoll erachte. Alleine aus Gründen des Suchmaschinenmarketings sind umfangreiche originäre Inhalte unabdingbar.

Offline (sprich: Bücher) habe ich zur Vorbereitung der Reise gar nicht genutzt. Auch die von unserem Vermieter zahlreich zur Verfügung gestellten Broschüren dienten meist nur als Startpunkt für tiefergehende Suchen im Netz.

Planung von Tagesausflügen vor Ort mittels iPad



Wikipedia


Mittels Wikipanion App am iPad habe ich mich vor Ort oft über die jeweils besuchten Orte informiert. Vor allem die Hintergründe (zum Beispiel zu Geologie, Bergbau etc.) haben mich interessiert. Natürlich muss man beachten, wenn man mit Freunden unterwegs ist, die nicht so Netzbesessen sind, dass es auch nervig sein kann, wenn einer ständig am iPad im Netz hängt. Habe das daher eingeschränkt, so gut es ging!

Bewertungsportal: Qype


In unserem Urlaubsort waren nur wenige Einträge bei Qype zu finden. Mindestens drei habe ich selbst dort angelegt für zukünftige Tröstau-Urlauber. Ein Eintrag war - zumindest was die Lokalisierung auf der Landkarte betrifft - irreführend und somit eher hinderlich als hilfreich, weil ich den betreffenden Getränkemarkt vergeblich suchte.

Die Möglichkeit mittels Qype iPhone App eine Bewertung (bzw. besser einen „Beitrag“) direkt vor Ort in einem Lokal zu verfassen macht es besonders wertvoll. Allerdings scheiterte für mich der Upload eines an der Digitalkamera geschossenen Bildes, das ich per „Apple camera connection kit“ auf das iPad brachte an der Bandbreite des EDGE Netzwerks. Die Qype App stürzte einfach immer wieder ab. Vielleicht hätte ich das Bild erst irgendwie verkleinern sollen, was mir am iPad jedoch nicht auf Anhieb einfiel, wie das gehen sollte. Über eine externe Fotobearbeitungs-App? Das wäre dann doch zu umständlich. Ich beschloss daher die vor Ort gemachten Beiträge erst von zuhause aus mit Bildern zu bestücken. Ob ich mich dazu noch durchringen werde? Und schon wieder ist eine Chance des UGC (user-generated content) verpasst...

Das beste Qype Erlebnis des Urlaubs war die Bewertung eines Freundes zu einem Lokal, das er als besonders Familienfreundlich bezeichnete. Wir kehrten darauf hin dort ein und wurden auch nicht enttäuscht. Es war das bei weitem familienfreundlichste Lokal des ganzen Urlaubs. Leider gab es in einem Ort, bei dem ich gerne einen Gaststätteneintrag angelegt hätte und eine (positive) Bewertung hinterlassen hätte kein Netz.

Location-Based Services


Foursquare

Foursquare und Gowalla (siehe dort) sind für mich ja eher noch Spielereien, als wirklich touristisch sinnvolle Dienste. Gut: man kann sich anzeigen lassen, was alles in der Umgebung zu finden ist. Oft ist diese Liste aber (sehr) unvollständig und die Ortsmarker oft nicht dort, wo sich die Orte in Wirklichkeit befinden (das liegt wohl teilweise daran, dass die GPS-Genauigkeit je nach Empfang oder Störungssignalen ziemlich ungenau sein können oder die Marker mit wenig Sorgfalt gesetzt wurden. Diese nachträglich zu korrigieren scheint schwierig bis unmöglich zu sein).

Foursquare bietet die Möglichkeit für angelegte Ort „Tips“ zu hinterlassen, die dann andere sehen, wenn sie dort einchecken bzw. sich den Eintrag ansehen.

Foursquare hat aber auch den Nachteil, dass es mit zahlreichen Ego-Einträgen wie „Daheim“ oder „xyz’s Wohnung“ verseucht ist. Das interessiert niemanden und ist auch keine Hilfe bei der Suche nach wirklich (allgemeingültigen bzw. interessanten) Orten. Da gibt es auch noch kaum Moderation. Zumindest werden diese Einträge, zumindest in Deutschland, noch nicht gelöscht.

Gowalla

Das Schöne an Gowalla (im Gegensatz zu vergleichbaren Diensten wie Foursquare) ist die Tatsache, dass die Standardansicht der „Orte“ um einen herum in Form einer (Google-Maps basierten) Landkarte angezeigt wird. Dies hilft einem gleich sich zu orientieren, was in einer bis dato unbekannten Gegend sehr hilfreich ist (man könnte ja auch zu Google Maps wechseln, aber dies ist umständlich).

Noch nicht genügend von den Nutzern genutzt sind die sogenannten Touren ("trips") in Gowalla. Potenzial sehe ich hier für die Tourismusorganisationen: Sie könnten thematische Touren für ihre Region anlegen. Der Nutzer bekommt „Touren in der Nähe“ angezeigt und kann sich dann aussuchen, welchem Thema er gerade folgen möchte und sich die Touren ansehen und „abarbeiten“, die ihn gerade interessieren. Zu wenige Nutzer legen allerdings solche thematische Touren an (klar; es macht ja auch Arbeit). Gowalla scheint hier auch größeres Potenzial erkannt zu haben, denn sie kontaktierten mich am 20.7.2011 mit folgendem E-Mail:

Hi there!

We just wanted to shoot you a quick note because we know you’ve created a Trip on Gowalla in the past. And for that, we salute you. You are the best.

Later this summer, we’re making some improvements to Gowalla that we think you’ll really like, including changes to Trips and Highlights. This means we’re looking for more Trips to feature, and seeing as you’ve created one before, we’d love to see you add a few more. Need a little inspiration? You can create a Trip around pretty much anything: date nights, spots to take kids, local secrets, coffee shops, lunch spots, best places to grab dessert, favorite outdoor activities, amazing places to spend an afternoon—the sky’s the limit! If you need a refresher, here’s how to create a Trip.

And don’t forget: you can also tell us about the best things in and around your city by adding a Highlight. Get some tips on adding Highlights and see some of the new ones here.

So go forth and share your awesome secrets! Wait, not all your secrets. If you killed a man in Reno, maybe just keep that one to yourself.

--Holly
Gowalla’s Content Curator-in-Chief


Man hat also vor allem erkannt, dass es wichtig sein könnte Touren nachträglich zu ändern/ergänzen. Bislang war das nämlich so, dass wenn jemand erst eine Tour abgeschlossen hat, man keine weiteren Orte hinzu fügen konnte. Das kam mir bei den von mir angelegten Touren „Bamberg“ und „Parks und Gärten in Mainfranken“ nicht besonders gelegen. Ich hätte gerne erst noch einige Orte angelegt (wozu ich sie jedoch teilweise selbst hätte besuchen müssen, um sie anzulegen) bevor ich die Touren für „fertig“ erkläre. Das schien mir jedoch ein sehr langwieriges Unterfangen, weshalb ich lieber kleinere Touren schon mal ins Net stellte.

Ob sich Gowalla Touren als touristisches Werkzeug etablieren werden? So schön ich es persönlich fände, ich glaube selbst noch nicht wirklich daran. Zu wenig wird Gowalla noch (im täglichen Gebrauch von „normalen“ Menschen, also nicht so nervigen early-adoptern wie mich) genutzt. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass Tourist-Informationsmitarbeiter, die oft noch nicht mal vernünftige Facebookseiten pflegen können, sich mit dem Anlegen (und in Zukunft dem vielleicht auch möglichen Pflegen) von Gowalla Touren abgeben werden).

Aber ich betone nochmals: Das Potenzial solcher Touren (und kuratierten Inhalten im Allgemeinen) ist meiner Meinung nach immens. Ein schönes (regionales) Beispiel ist die „Würzburg ist cool“ Tour meines Freundes Tilman Hampl. Er hat hier - den internationalen Gast im Auge - die Tour auf Englisch wie folgt beschrieben: "Be it organic foods from the region or artisan. A collection of really local, high quality and just special stores, no chains!“.

Erstaunlicherweise habe ich selbst bei der Urlaubsplanung (und mangels Möglichkeit auch nicht vor Ort) die vermeintlichen Platzhirsche Google Places oder Facebook Places genutzt (ausser mich zwei mal bei Facebook Places einzuchecken). Letzteres hat auch eher den „sozialen Aspekt“ im Sinne. Ich meine damit, dass „Check-Ins“ bei Facebook Places oft wohlwollende Kommentare von Freunden nach sich ziehen (in unserem Fall wünschten uns einige Freunde nach dem Check-In in der Ferienwohnung einen schönen Urlaub), weniger jedoch zu Kommentaren führten, die für den Urlaub konkret hilfreich wären. Okay, ich habe auch nicht gezielt danach gefragt.

Für all diese ortsbezogenen Dienste gilt: Wirklich sinnvoll sind sie erst, wenn die sachlichen Informationen nahezu vollständig eingepflegt sind und es zu jedem Angebot mehrere subjektive Bewertungen gibt, die man miteinander vergleichen kann. Das ist aber - zumindest für solch ländliche Regionen wie das Fichtelgebirge und das fränkische Weinland - noch lange nicht der Fall.

Soziale Netzwerke


Twitter

Bei Twitter fragte ich sehr wohl konkret nach Vorschlägen für Ferienwohnungen im Fichtelgebirge. Bei über 1.600 Followern kann so etwas auch oft sehr hilfreich sein. In unserem Fall bekam ich über Twitter jedoch nur die Bestätigung, dass UMTS im Fichtelgebirge noch wenig verbreitet ist (was sich ja auch vor Ort bestätigte).

Facebook

Facebook habe ich - bis auf einen erfolglosen Aufruf bei der Suche nach einer Ferienwohnung - nicht zur Planung des Urlaubs genutzt. Vielmehr habe ich mich hier und da über Facebook mit Freunden zum Urlaub an sich ausgetauscht; das war jedoch „nur“ soziales Geplapper (was jedoch ganz schön ist - Stärkung schwacher Bindungen und so…).

Vielleicht hätte ich vor Ort Facebook mehr genutzt, wenn es eine vernünftige (hauseigene) iPad App dafür geben würde, denn im Nachhinein sehe ich, dass einige der besuchten Orte und Lokale sehr wohl ganz ordentliche Facebookseiten haben. Allerdings kommt mir da eine Idee, wie das noch sinnvoller sein könnte: Wenn die Facebook App GPS unterstützt anzeigen würde, welche Seiten sich gerade in der Nähe befinden (also gerade bei touristischen Inhalten wie Tourist-Informationen, Gaststätten etc.). Das sollte doch eigentlich zu machen sein, oder? Aber Mark Zuckerbergs Leute schaffen es ja noch nicht einmal eine iPad App zu entwickeln (iPad ist ja angeblich nicht mobil…).

Andere Netzwerke habe ich nicht in diesem Zusammenhang genutzt. Bei XING käme ich gar nicht auf die Idee das zu tun. Und bei Google Plus fehlen noch die „Mainstream“ Nutzer, die Facebook schon hat.

Fazit


Das Internet im Allgemeinen und mobile Applikationen im Speziellen haben in der Urlaubsplanung eine nicht zu unterschätzende Funktion. Um wirklich hilfreich zu sein müssen jedoch mindestens zwei Dinge noch passieren: Auch abgelegenere Urlaubsregionen brauchen flächendeckend mobile Netze (möglichst Breitband, 3G, aber mindestens guten Empfang per EDGE) und die Quantität und Qualität des „user-generated content“ müssen deutlich verbessert werden. Tourismusorganisationen sollten sich nicht nur um ihre Internetauftritte (sprich: statische Seiten) kümmern, sondern auch über soziale Netze erreichbar sein und dort den Dialog mit potenziellen (und bisherigen) Gästen pflegen. Vor allem aber die Inhalte für mobile Endgeräte (statisch, mobil und ortsbezogen gleichermaßen) sollten von sachkundigen Tourismusexperten innerhalb der jeweiligen Region aktiv gepflegt und kuratiert werden. Sicherlich sollte man sich zurück halten bei der subjektiven Bewertung von Leistungsträgern bei Qype, Foursquare, Gowalla und co. Aber man kann und sollte als Touristiker schon dafür sorgen, dass die wichtigsten Leistungsträger dort mit einem Basiseintrag zu finden sind. Müssen die Touristiker diese Einträge selbst anlegen? Das ginge vielleicht zu weit. Aber man könnte diese Arbeit vielleicht in einem (von den Leistungsträgern zu bezahlenden) Basispaket anbieten, das von einer externen Agentur erbracht wird.

Ja, ich weiß… Man könnte und sollte so viel tun. Klar ist jedoch (eigentlich schon seit Jahren), dass die bisherigen Vertriebswege überdacht werden müssen und man sich auch und gerade im Tourismus neuen Wegen nicht verschließen darf. Ist ein Messeauftritt wirklich noch zeitgemäß? Braucht es wirklich noch diese gedruckten „Zimmernachweise“?

Ein E-Mail vom 21.7.11 (mit Rückmeldefrist 22.7.11) unseres eigenen touristischen Gebietsausschusses

, dem Fränkischen Weinland, macht jedenfalls schon mal Hoffnung:

Gastgeberverzeichnis Fränkisches Weinland 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

über 20 Jahre hat der Tourismusverband Fränkisches Weinland den Urlaubskatalog für Individualreisende in mehr oder weniger unveränderter Form herausgegeben. Aufgrund der Ergebnisse des Tourismusbarometers Bayern und eigener Erfahrungen bei Messen und Publikumsveranstaltungen, haben wir uns entschlossen einen neuen Weg einzuschlagen.

Da die Nachfrage nach zu umfangreichen Prospekten rückläufig ist und die Nutzung des Internets bei der Reiseplanung ständig steigt, werden künftig zwei separate Prospekte herausgegeben ein Gastgeberverzeichnis und ein Journal, das über die aktuellen Attraktionen der Region informiert. Diese können je nach Interessenlage des Gastes gemeinsam oder getrennt ausgegeben werden.

Wenn Sie Interesse haben oder weitere Betriebe wissen, für die das Angebot in Frage kommt, so schicken Sie die entsprechende Adressdatei mit Anschrift Ihres Betriebes direkt an:

Susanne Müller
Tourismusverband Fränkisches Weinland
Am Congress Centrum
97070 Würzburg
www.fraenkisches-weinland.de


Man bat um Weiterleitung der „Mail an weitere Interessenten“, weshalb ich das hiermit tue. Aber: Ist die Antwort auf die oben genannte Erkenntnis wirklich, dass man statt einem gedruckten Produkt nun zwei erstellt?

Es gibt viel zu tun… Oder sagte ich das schon?

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Sonntag, 17. Juli 2011

Mobile Applikationen im Tourismus

Ein Plädoyer und offene Fragen


Kürzlich wurde ich als im Social Web aktiver Hotelier von einer Studentin für ihre Bachelorarbeit zum Thema "Smartphones, mobile Applikationen und dessen Potenziale für den touristischen Vertrieb" befragt. Wer mich meint zu kennen, wird vermuten, dass ich Feuer und Flamme für Smartphone Apps (=Applikationen bzw. Anwendungen/Programme) bin. Das stimmt. Aber nur zum Teil. Ich nutze einige touristische Apps gern und regelmäßig (als Reisender). Das sind aber dann in erster Linie Apps wie die der Bewertungsportale oder Fahrplanauskünfte (Qype, Deutsche Bahn etc.). Ich kann mir jedoch kaum vorstellen eine App eines Hotels dauerhaft auf meinem Smartphone (zugegeben: Ich habe gar kein Smartphone; dafür aber ein iPad) zu installieren oder gar zu nutzen. Und auch die Apps der touristischen Destinationen, die ich bislang kennen gelernt habe, bieten mir (auf den ersten und zweiten Blick) keinen Mehrwert gegenüber ihrer sonstigen Webinhalte.


Dennoch bin ich ein starker Verfechter des "mobile web". Ich glaube schon, dass die Menschen zunehmend mobil (also von unterwegs und/oder von mobilen Endgeräten aus) ins Netz gehen (werden), um sich über touristische Inhalte zu informieren. Ich glaube nur nicht, dass (auf dem jeweiligen Gerät native) Apps dazu erforderlich sind. Vielmehr werden sogenannte "web apps", die platformunabhängig funktionieren immer wichtiger werden bzw. Inhalte auf Internetseiten, die für mobile Geräte optimiert worden sind. Eine solche web-app (im Bereich regionale kulturelle Veranstaltungen) haben Florian Kohl und ich erst neulich in unserem Podcast Schweinfurtundso.de vorgestellt bzw. ließen Auftraggeberin und Entwickler zu Wort kommen: kulturello.de. Dort entscheidet ein Redaktionsteam der regionalen Kulturzeitschrift Leporello was in den Kalender aufgenommen wird und was nicht. Als Veranstalter kann ich jedoch auch selbst Veranstaltungen in ein regionales Veranstaltungsportal einpflegen: frankentipps.de. Mein Vorteil als Veranstalter hier: Ich kann diese Veranstaltungen aus diesem Portal selbst auch wieder importieren und aggregieren, was ich zum Beispiel auf dieser Seite tue:
http://flavors.me/barockschloss (Ja, der Dienst von frankentipps ist kostenpflichtig, mit 20 Cent pro eingetragener Veranstaltung jedoch sehr überschaubar. Auch bietet Frankentipps zusätzlich einen Ticketverkaufsservice, auch zu erschwinglichen Konditionen).


Weil ich selbst eher an die Wichtigkeit der mobilverträglichen Darstellung von Webinhalten auf mobilen Endgeräten glaube, als an betriebssystembasierte Apps, werde so schnell keine eigene iPhone oder Android App in Auftrag geben. Das auch, weil ich nicht glaube, dass Reisende wirklich mit einer Schwemme von Apps auf Leistungsträgerebene überfordert werden wollen. Eine solche App müsste schon einen erheblichen Mehrwert bieten, bevor sie sich jemand auf sein Smartphone lädt, geschweige denn regelmäßig öffnet.


Viel wichtiger, aber, als die Beschäftigung der "Leistungsträger" mit diesem Thema, aber, wäre es, dass die touristischen Marketing Organisationen und Destinationen (TMO/DMO) dies täten. Diese schmoren alle noch in ihrem jeweils eigenen Saft. Alleine in unserer Region bastelt fast jede Kommune und/oder Landkreis an ihrem eignen System (das zumal immer wieder verändert und ersetzt wird). Anstatt auf einheitliche Standards zu setzen, versucht jeder sein eigenes Buchungs- und/oder Informationsportal aufzubauen. Dort sind dann noch nicht mal alle Leistungsträger enthalten, sondern nur diejenigen, die sich halt zufällig für das eine oder andere (meist kostenpflichtige) Portal entscheiden. Nicht einmal bei Veranstaltungsmeldungen gibt es einheitliche Portale und die RegionalmanagerInnen kämpfen jährlich mit Bergen an Daten, die einzupflegen sind (ohne dass man genau weiß, ob diese auch beim Endverbraucher ankommen bzw. abgerufen werden).


Ich stoße mit meinen Beobachtungen und Empfehlungen zu diesem Thema jedoch schon seit Jahren auf taube Ohren (nicht nur bei Touristikern, sondern auch im brancheneigenen Verband). So fehlt dem Zimmerbuchungsportal des eigenen Landkreises Schweinfurt zum Beispiel die XML-Schnittstelle, die es erlauben würde Zimmerkontingente mittels sogenannter "channel manager" zu pflegen - ein absolutes Muss, wenn man nicht nur einen "Kanal" (bei Landkreis/Stadt) manuell pflegen möchte (und welchen Sinn macht das schon?).


Anderen geht es ähnlich. Dabei läge in einem gemeinsamen, Landkreisübergreifenden Datenpool ein immenses Potential, ein riesiger Mehrwert für den potentiellen Gast und Reisenden. In Zeiten von Datenschnittstellen/APIs, RSS- und XML-Feeds etc. dürfte es eigentlich auch kein Problem mehr sein das hin zu bekommen.



Ein paar Vermutungen...



Im Interview mit der Studentin, die nun kurz vor ihrem Abschluss steht und vielleicht auch bald bei einer TMO/DMO ihre Arbeit aufnehmen wird, wurde mir aber wieder klar, warum das bei (kommunalen) Touristikern wohl so ist. Zumindest kamen mir einige Vermutungen:


a) Man vermutet hinter Veränderungsprozessen erhöhten Aufwand und somit erhöhte Kosten, von denen man meint, sie bei den kommunalen (politischen) Auftraggebern nicht genehmigt zu bekommen;


b) Es funktioniert doch alles "bestens" wie es ist. Warum noch etwas ändern?


c) Man fürchtet den Verlust der Datenhoheit bzw. der Transparenz der Buchungskanäle (kommt die Anfrage nicht durch die DMO bzw. das eigene Buchungssystem, kann diese nicht gezählt werden und fehlt dann als Argument/Rechtfertigung für die eigene Arbeit);


d) Man misst dem mobilen Internet noch nicht die Bedeutung bei, die es hat bzw. gewinnt, weil man als Touristiker selbst auch noch kein Smartphone hat oder mobile Dienste nutzt (Hotelbewertungsportale und andere Auskunftsdienste, die per GPS ortsbasiert abgerufen werden können);


e) Man betrachtet es schon für wichtig, hat aber selbst schon die Hoffnung aufgegeben, dass es in der eigenen Region so etwas wie flächendeckende UMTS (bzw. EDGE/LTE) Anbindung geben wird, geschweige denn Leistungsträger (Hotels, Restaurants) oder auch TIs geben wird, die ihren Gästen kostenlose WLAN Hotspots anbieten werden.


Oder was sind die wahren Gründe, warum es die meisten Touristiker auf DMO/TMO Ebene nicht schaffen die Möglichkeiten des mobilen Internets Grenzübergreifend zu nutzen? Vom echten Dialog mittels Social Media wollen wir erst gar nicht reden...

Eure Meinung ist gefragt...



Daher nochmal meine Frage (an potentiell reisende Menschen und an die Experten aus der Tourismusbranche gleichermaßen):  Was sind die wahren Gründe, warum es noch nicht funktioniert z.B. frankenweit einheitliche webbasierte Informationssysteme zu schaffen (anstatt unzähliger unterschiedlicher und miteinander inkompatibler Insellösungen)? Noch wichtiger: Wie kann man dieses Problem lösen? Was muss man den Verantwortlichen sagen, damit sie einlenken und sich in diese Richtung weiter entwickeln?


Vielleicht habe ich Eurer Meinung nach ja auch Unrecht mit meinen Behauptungen und Vermutungen. Dann teilt mir bitte auch das mit. Es kann jedoch sein, dass ich auf die Kommentare und Antworten erst später antworten kann, da ich mir nun selbst ein paar Tage Urlaub gönnen werde. Und, ja, ich werde dort vor Ort testen, wie gut ich mich mobil per Internet informieren kann.

Disclaimer:

Ich kenne die Personen hinter den oben genannten Diensten kulturello.de (Entwickler Gerrit van Aaken und Auftraggeberin Susanna Khoury) sowie frankentipps.de (Klaus Wolfrum) persönlich. Meine Erwähnung/Empfehlung dieser Dienste beruht jedoch nicht auf dieser Bekanntschaft und Freundschaft.
Ich spreche hier nicht (nur) Touristiker in der eigenen Region an, die ich zum Teil sehr gut kenne und schätze, sondern die Branche an sich. Teilnahme an den Tourismuscamps und intensive Gespräche mit Kollegen zeigen, dass dies kein allein regionales Problem ist.
Tourist Information

 

Samstag, 16. Juli 2011

Zwischenbericht

Es ist mal wieder so viel los, dass ich kaum Zeit finde darüber nach zu denken - geschweige denn darüber zu schreiben. Da auch am laufenden Wochenende noch einiges los ist, hier nur alibimäßig ein kurzer Überblick.

main.IT


Am Donnerstag sprach ich auf der iWelt main.IT Messe für IT und Kommunikation in Eibelstadt. Ich stellte dort die Social Media Aktivitäten des Schlosses vor und habe mich sehr über die positive Aufnahme dort gefreut. Zuvor gab Tilman Hampl in einem vergleichenden Vortrag zweier fiktiver und einer echten Person (nämlich der gemeinsamen Bekannten Sina Trinkwalder) Beispiele wie Social Media neben herkömmlichen Kommunikationswerkzeugen erfolgreich genutzt werden können. Seine Präsentation findet man hier. Die "Keynote" Präsentation gab zu Beginn jedoch der "durch Funk und Fernsehen" bekannte Blogger Sascha Lobo, der viele Zweifler mit seiner dem regionalen Businesspublikum angepassten Verhalten und vor allem dem fundierten Vortrag "Wie das Netz die Welt verändert – Vom Kontrollverlust bis zur Digitalen Gesellschaft" positiv überraschte. Das Thema mit dem zunehmenden Kontrollverlust wird uns noch mehrfach beschäftigen (müssen) bzw. Wege finden, mit diesem umzugehen.

Am Rande der Messe podcasteten Florian Kohl und ich fleissig und hatten neben Vorstand und Vertriebsleitung der iWelt AG (Hans Stolz, Tanja Stolz) auch Marketingchef (Lars Steffen), Senior Network Administrator (Martin Raab) vor dem Mikrofon. Auch Peter Wolf von Beck Elektrotechnik (Würzburg), Besucher Daniel Bendl, Christian Pier, Gerrit van Aaken und der oben genannte Referent Tilman Hampl gesellten sich in unserem mobilen Tonstudio dazu. Das Ergebnis lässt sich (in 5 Folgen) unter schweinfurtundso.de hören (und bei iTunes abonnieren).

Weitere Nachberichte von der main.IT: Herbert Schmidt (Seniorenforum Würzburg) und REVISTA.de.

Sonst so


Gestern war dann das schon lange angekündigte Konzert des Posaunenquartetts OPUS 4 sowie eine Hochzeitsfeier in unserer Remise, die nun für eine weitere Hochzeitsfeier am heutigen Samstag wieder flott gemacht wird. Morgen ist dann noch Jahresversammlung des Schloss-Förderkreises bevor wir am Montagfrüh für ein Paar Tage mit den Kindern und Freunden in den Urlaub fahren. Ob man von mir aus diesem etwas hören wird, hängt davon ab, wie gut die Netzanbindung bei O2 sein wird.

Foto: Sascha Lobo reiste mit dem Taxi an. Aus Halle. Weil sein Zug dort streikte (was er hier in der Hand hält ist eine EUR 450,-- Taxiquittung, die man sich hier noch genauer ansehen kann). Die main.IT konnte jedoch mit nur wenig Verzögerung beginnen.

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Montag, 4. Juli 2011

Kindergartenfest in Stammheim

Über zwei Jahre gehen unsere Kinder nun schon in den Kindergarten im nahe gelegenen Stammheim, das ebenfalls zu unserer Gemeinde gehört. So erlebten wir am gestrigen Sonntag unser zweites Kindergartenfest, das eben nur alles zwei Jahre auf dem Gelände des Kindergartens gefeiert wird.

Das wichtigste an so einem Kindergartenfest ist natürlich die Aufführung der Kinder. Die Erzieherinnen hatten sich wieder viel Mühe gemacht und mit den Kindern aller Altersgruppen ein ganzes Theaterstück mit Musik eingeübt. Sogar die Kleinsten Wickelkinder kamen zum Einsatz und stahlen den anderen Kindern mit Sonnenbrillen ausgestattet und in Mini-Strandliegestühlen sitzend fast die Show. Aber nur fast. Isa und ihre Freundinnen tanzten und sangen als Schneeflocken. Katharina spielte einen der vier Königssöhne, die sich auf den Weg zu den Palästen der vier Jahreszeiten machten, um Gaben zu bekommen, mit denen sie ihrem Vater die Erinnerung an die Zeit wieder geben wollten.

Ich war in diesem Jahr wieder am Getränkestand eingeteilt, hatte zum Schluss jedoch auch freie Zeit, um den Kindern beim Spielen in den von der Gemeinde Kolitzheim neu gestalteten und ausgestatteten Aussenbereich zuzusehen.

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Sonntag, 3. Juli 2011

Portugiesisches Pferd im Schlossgarten

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Zum Abschluss des Zeilitzheimer Sommers "Begegnung mit Portugal" führte Joao Mimoso mit Pferd die Dressurarbeit am langen Zügel vor.

Weitere Fotos bei flickr...

Samstag, 2. Juli 2011

Zeilitzheimer Sommer: Erste Eindrücke

Elke Tober-Vogt hat am gestrigen am Eröffnungsabend des Zeilitzheimer Sommers schon mal fotografiert im Jagdsaal des Schlosses. Einen Teil dieser Fotos hat sie bereits zur Verfügung gestellt für das Schlossblog. Hier sind zwei:

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