Freitag, 25. März 2011

Das Schloss Ende März

Beitrag von Marina von Halem


Es wird wieder Frühling - das ist die aufregendste Nachricht! Der Garten wird nun wieder schön gemacht, vieles musste geschnitten werden. Hilmar Spiegel, der gute Geist der Apfel-, Kirsch- und Quittenbäume und der Rosen, arbeitete tagelang. Alexander schnitt Überzähliges wie viel alten Efeu und von der Schneelast im Januar heruntergerissenes, altes schönes Geißblatt von der Nordwand des Innenhofes. Bald wird er an die Sanierung des arg bemoosten Rasens gehen. Der Hof bekam neuen Kies, kaputter Sandstein an Fensterbänken (nur einigen! Den schlechtesten!) wird noch ausgebessert und die Umfassung der Portaltreppe neu verputzt. Dazu helfen angesparte Mittel des Förderkreises, wofür wir diesem bzw. unseren Mitgliedern sehr dankbar sind.

Das erste Konzert der Saison wurde von einem Duo Flöte/Klavier bestritten und war wunderschön mit Musik von Beethoven, Mozart und Schubert.

Der Ostermarkt am 3. April steht vor der Tür: Ausgesuchtes schönes Kunsthandwerk, ein paar kostbare Leckereien, handgemacht oder aus kleiner Manufaktur, ein großes "Schlosscafé".

Ansonsten müssen wir noch ein wenig warten auf Dinge, die im Mai und Juni geschehen: ein indisches Programm, das von unserem Förderkreis-Mitglied "der ersten Stunde", Jens-Volker Haupt aus Volkach als Benefizprogramm veranstaltet wird (11.-18. Mai), auf Verena Richardsens Konzert "Zur blauen Stunde" am 2. Juni (Orchesterkonzert der Rudolf-Steiner-Schule aus München-Daglfing) und vor allem auf den "Zeilitzheimer Sommer: Begegnung mit Portugal". Schauen Sie doch mal ins Veranstaltungsprogramm auf unserer Internetseite!

Wir würden uns freuen, Sie zu einem dieser Anlässe im Schloss Zeilitzheim zu sehen!

Ihre
Marina v. Halem

Donnerstag, 24. März 2011

Regionalpodcast mit Thorsten Wozniak

In unserer gestrigen Ausgabe des Regionalpodcasts "schweinfurtundso" sprachen Florian Kohl und ich etwa eine Stunde lang mit Thorsten Wozniak. Thorsten ist Stadtrat im benachbarten Gerolzhofen, ist Pressesprecher des Landkreises Schweinfurt und ist Musiker. Zusammen mit seiner Frau renoviert er ein altes Haus in der Altstadt von Gerolzhofen. Und um genau diese Themen (und einiges mehr) geht es im Podcast.

Foto: Thorsten Wozniak nach dem Podcast in der "Küche" des Revista Verlags in Schweinfurt.

Dienstag, 22. März 2011

Gesicht zeigen! Teil 3

Deutsche Hotelblogs unter der Lupe



In den ersten beiden Teilen dieser Artikelserie sah ich mir verschiedene deutsche Hotelblogs etwas genauer an. Wer die ersten beiden Artikel noch nicht gelesen hat:
Teil 1 http://zeilitzheim.blogspot.com/2010/12/gesicht-zeigen.html
Teil 2 http://zeilitzheim.blogspot.com/2010/12/gesicht-zeigen-teil-2.html

Heute geht es weiter:


Kloster Hornbach


Die Website des Hotels Kloster Hornbach von Familie Lösch in wurde von tourzeichen entwickelt. Stefan Niemeyers Arbeit schätze ich sehr. Die Seite trägt seine unverkennbare Handschrift, die auch bei der Seite des Hotels Schloss Rheinfels zu erkennen ist (dazu noch mehr).

Die neuesten drei Blogartikel werden auf der Startseite des Kloster Hornbach verlinkt. Das Blog selbst ist jedoch etwas schwer zu finden unter dem Reiter "Gäste für Gäste", Unterpunkt "Kloster News". Gelangt man erst einmal dorthin, findet man Einträge, die alle zwei bis drei Wochen aktualisiert - wurden. Der letzte Beitrag ist nämlich derzeit vom 6. Januar. Es herrscht also vielleicht noch Winterschlaf, was ich selbst gut nachvollziehen kann.

Zum Inhalt des Blogs: Veranstaltungstipps werden hier näher beschrieben. Aber auch Mitarbeiter werden hier vorgestellt, auch mit Foto. Das Blog hat im rechten Seitenbalken eine Wort-Wolke, eine sogenannte "tag cloud" über die man Artikel aus bestimmten Kategorien ansteuern kann. Die häufigsten Schlagwörter sind aktuell: Arrangements, Genuss, Entspannung, Feiertage, Urlaub. Es geht also in erster Linie um das Angebot des Hotels. Unter dem Stichwort "Azubis" ist ein einziger Blogartikel vom 1.11.2010 zu finden, der einen Ausflug mit den Auszubildenden zu einem Winzer beschreibt.

Optisch spricht mich dieses Hotelblog sehr an. Auch die Artikel lesen sich gut und sind fast alle bebildert. Es könnten jedoch gerne häufiger Artikel eingestellt werden. Es gibt jedoch kaum Kommentare zu den Blogartikeln. Ob dieser Dialog auf der Facebookseite des Hotels stattfindet? Dort hat das Kloster Hornbach derzeit etwa 420 Fans.

Hotel Schloss Rheinfels


Das Schlossblog des Hotel Schloss Rheinfels ist eines der ersten, die ich bewusst beobachtet habe. So habe ich auch den oben genannten Stefan Niemeyer kennen gelernt, den ich seither bei verschiedenen Anlässen gesehen habe, u.a. dem Tourismusbesprechungsraum in Ischgl und den Tourismuscamps in Eichstätt. Inzwischen ist Stefan bei ncm.at in Salzburg. Dieses Unternehmen berät Hoteliers im deutschsprachigen Raum vor allem in Sachen Internet, online Buchbarkeit, online Hotelbewertungen und Social Media im Allgemeinen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich das Schlossblog (Rheinfels) nicht mehr finde?

Wie es scheint, ist das Hotel Schloss Rheinfels Schlossblog im Blog "Welterbe Geschichten" des Welterbe Boten Mittelrhein aufgegangen, da ich dieses auf den Seiten des Schoss Rheinfels nicht mehr finde. Hier erscheinen jedoch regelmäßig Geschichten von Mittelrhein UND der acht angeschlossenen Gastgeber. Der letzte Eintrag des Schloss Rheinfels ist jedoch von Ende November. Man merkt halt doch, dass Stefan inzwischen nach Salzburg umgezogen ist.

Best Western Hotel Erb München


Natürlich darf ein Foto von Schloss Neuschwanstein auf der Titelseite des Blogs von Hotel Erb bei München nicht fehlen (auch wenn die beiden "Häuser" fast genau 100 Straßenkilometer voneinander entfernt sind).

Als Content-Management System hat man sich hier für Wordpress entschieden. Verantwortlich für den Inhalt ist der Geschäftsführer, Christian Erb. Ob er die Blogartikel auch selber schreibt? Über die Autoren wüsste ich als Leser gerne mehr. Ach ja: diese werden auch schön vorgestellt mittels Reiter "Erbblogger". Hier erfahren wir, dass Artikel des Chefs Christian Erb mit dem Kürzel (CE) versehen sind, während Mitarbeiterbeiträge das Kürzel (MI) tragen. Dann gibt es noch Martina Müller (MM), die "immer dann etwas (schreibt), wenn ihr in Berlin etwas über München zum Thema Hotel oder Blogs in der Hotellerie in die Hände fällt. Ansonsten ist sie PR-Beraterin.". Und Philipp Sack (PS) "ist der kreative Kopf des Blogs und stellt Neues und Kurioses, das ihm begegnet, in den Blog." Allerdings habe ich die Kürzel in den letzten Blogartikeln nicht mehr gefunden. Warum nicht einfach die (vollen) Namen der Autoren unter die jeweiligen Artikel setzen? Fotos der Autoren wären auch schön...

Die Kategorien der Artikel im Erb-Blog u.a.: Nachbarschaft, Events in München, Messen in München, verschiedene Jahreszeiten, Weihnachtsmärkte und, natürlich, das Oktoberfest. In typischer Manier der Best Western Hotels wird auch fleissig auf Partnerhäuser verwiesen. Auch auf andere Blogs und Websites (wie escapio.de) wird hier verwiesen. Die Tag-Wolke im Seitenstreifen zeigt, dass die Hauptthemen "Hotel" und "München" sind.

Ein Artikel vom 9. März widmete sich pünktlich am Aschermittwoch zum Beispiel der Fastenzeit und dem Starkbieranstich.

Auch die neuesten Tweets werden im Seitenstreifen angezeigt. Der letzte Tweets des @BWMunich, der hier angezeigt wird, scheint jedoch ein paar Monate alt zu sein, während der Link auf den Twitter Account zeigt, dass dort sehr wohl vor allem Links zu den jeweils aktuellen Blogartikeln gepostet werden.

Die Interaktion mittels Kommentare hält sich hier - wie bei vielen Blogs, inklusive meinem eigenen - in Grenzen. Dafür findet diese Interaktion jedoch wohl auf der Facebookseite des Hotels statt, die immerhin schon über 1.400 Fans hat. Dort werden die Blogartikel ebenfalls verlinkt und durch Videos ergänzt, die ich auch gerne im Blog sähe. Ist diese Verlagerung von Inhalten zu Facebook ein allgemeiner Trend? Sind Blogs - zusätzlich zu einer Facebookseite - überhaupt noch erforderlich? Fragen, die es zu diskutieren gilt... Ich finde, dass (noch) beide ihre Berechtigung haben. Denn ich habe teilweise treue BlogleserInnen, die zwar dort nicht kommentieren, aber dann per E-Mail kommentieren oder Ideen und Anregungen teilen, die (noch) nicht bei Facebook sind. Und solange man (ausgewählte) Inhalte aus einem Medium im anderen einbetten kann, ist das ja auch okay.

Freitag, 18. März 2011

Die Kunst des Erzählens

Erzählseminar mit Dr. Norbert Kober


Das Thema Storytelling begleitet mich schon länger und taucht daher an jeder Ecke auf. Ein besonderer Glücksfall war es, dass ich am vergangenen Mittwoch als Gästeführer Weinerlebnis Franken an einem vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geförderten Seminar des Erzählkünstlers Dr. Norbert J. Kober teilnehmen durfte.

Norbert Kober unterrichtet u.a. an der Goldmund Erzählakademie in München. Den 45 Damen und 5 Herren des Seminars (ein Netzwerktag der AnbieterInnen erlebnisorientierter Angebote in Weinbau und Landwirtschaft) bereite Norbert Kober in der Kürze des Eintagesseminars einen guten Überblick und Einstieg in das Erzählen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Norbert Kober begann immer mit der Praxis: Er erzählte und Geschichten (wobei das zu einseitig klingt, denn wir waren immer mittendrin und nicht nur "Publikum") bevor er dann die Theorie hinter dem Vorgetragenen erklärte. Schon sehr schnell lagen wir ihm zu Füßen und hätten ihm gerne noch stundenlang zugehört.

Zum Arbeiten mit Kindern führte er uns das bildgestützte Erzählen vor. Wichtig sind für Kinder vor allem auch die Dialoge in den Geschichten. Anstatt bei den Kindern Lösungen abzufragen, sollten wir immer nach deren Ideen fragen. Alle diese Antworten der Kinder sind richtig, alle Ideen werden zugelassen. Die etwaige Lösung oder den Fortgang der Geschichte erklärt der Geschichtenerzähler dann selbst. Wichtig sei bei der Arbeit mit Kindern auch, Spielregeln festzulegen, die es selbst den stilleren Kindern erlauben, sich zum Mitmachen zu trauen. So ist es hilfreich, die Antworten per Handzeichen abzufragen. Norbert Kober erläuterte auch die Tonusarbeit (Körperarbeit): Durch Mitmachen oder Ausrufen löst sich die Körperspannung der Kinder. Diese Bewegung entlastet sie und erlaubt es ihnen besser zuzuhören und mitzumachen. Theaterpädagogisch setzte er die Szenen um, indem er uns diese nachspielen ließ. Das funktionierte erstaunlich gut, obwohl wir das Kind in uns teilweise erst wieder entdecken mussten. Wichtig seien bei dem Geschichtenerzählen auch Rituale. So haben viele Geschichtenerzähler ihren eigenen ritualen Einstieg in die Erzählsituation. Sehr schön wird das in diesem Video mit Norbert Kober erklärt:



Anhand dieses Videos könnt Ihr Euch auch schon ganz gut vorstellen, wie gebannt wir unserem Erzähler zuhörten!

Für Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter gab Norbert Kober uns einen Einstieg in die Theater-Erzählpädagogik. Diese partizipative Kunstform, in der Geschichten von möglichst allen Beteiligten szenisch umgesetzt werden, ermöglicht einen Wechsel der Beobachtungsperspektive. Jeder muss jeden anderen beobachten. Als Erzähler kann und muss man für diese Arbeit in die Stoffe/Texte eingreifen und diese verändern, um sie anzupassen. Geschichten müssen ggf. ausgedünnt werden und - wenn es droht langweilig zu werden - ein Plot erstellt werden. Der Geschichtenerzähler baut die Szenen dabei in einem Handlungsgefüge, in einem Beziehungsgeflecht auf. Den Firlefanz lässt man weg und erstellt dabei ein Gerüst. Was trägt die Geschichte? Was ist nur Dekoration? Sind darin noch zu viele literarische Schönheiten? Was ist die eigentliche Handlung? Die Geschichte sollte den Kindern vorher nicht bekannt sein oder nur rudimentär, um das Überraschungsmoment nicht vorweg zu nehmen. Ziel ist es die Kinder und Jugendlichen selbst zum Erzählen zu bringen. Die Sprache ist hierbei ästhetische Dimension, nicht nur Werkzeug.

Norbert Kober zeigte auf, wie man mittels eines selbst erstellten Geschichtsbaukastens mit Modulen und einem Gerüst (Protagonisten, Orte, Gegenspieler etc.) mit jeder Gruppe spielend leicht eine neue und nur für diese Gruppe spezifische Geschichte erarbeiten bzw. erspielen kann. Wichtig sei bei diesem theaterpädagogischen Ansatz, dass wir als Gruppe die Geschichte nur für uns spielen, nicht etwa, um sie für einen Auftritt einzustudieren.

Norbert Kober erklärte auch den typische Aufbau der Heldengeschichte, die mythologische Struktur vieler Geschichten des Abendlandes. Er legte uns das Storyboarding nahe, eine Technik über die ich im Zusammenhang der Erstellung von Präsentation ja schon zu Alexandra Graßlers Präsentation beim Knowledgecamp berichtete.

Es folgte eine Übung der Übersetzung einer schriftlichen Vorlage in eine mündliche Erzählung. Die so erarbeiteten Geschichten übten wir erst mit uns selbst und dann mehrmals in kleinen Arbeitsgruppen, ein Vorgang der immer besser wurde, weil wir zwischendurch wieder neue Tipps bekamen, wie wir die Geschichten lebendiger werden lassen konnten.

Zum Schluss übten wir auch das biographische Erzählen, was für die anwesenden Kräuterführer und Weingästeführer ja ein wichtiger Bestandteil ihrer Führungen ist. Die Übung kratzte so manche verschlossene Seelenstellen der Teilnehmerinnen an und ich bin mir sicher, dass diese Introspektion noch so manche Geschichte der Beteiligten lebendig werden lässt.

Ich habe jedenfalls wieder große Lust bekommen Geschichten zu erzählen: Meinen Kindern, natürlich, aber auch den Besuchern des Schlosses, im Rahmen von Schlossführungen. Da heißt es nun üben, üben, üben. Denn nur die Praxis macht einen besser.

Montag, 14. März 2011

Lustige Suchbegriffe die zum Schloss führten

Angeregt durch eine Blogartikelserie im Bachmichels-Haus Blog von der @apfelmuse beschloss ich auch einige teilweise lustige Suchbegriffe, durch die Leute auf unserer Internetseite barockschloss.de gelandet sind, zu teilen.

holztüren-geschichte

Die Holztür des Schlossportals erzählt bestimmt wirklich eine interessante Geschichte. Allerdings ist mir nicht ganz klar welche. Auf dieser ist eine etwas mürrisch dreinblickende Figur mit verschränkten Armen zu sehen. Ich nenne sie daher den "Wächter". Nicht gerade einladend, diese Körperhaltung. Vermutlich sollte der Wächter die bösen Geister aus dem Haus fern halten. Ich bin gespannt, welche interessanten Holztüren-Geschichten der/die Suchende noch alles im Netz gefunden hat!

brasilianisches bohnengericht

Ja, Bohnengerichte gibt es bei uns tatsächlich, nämlich im Rahmen der Mahlzeiten gemeinsam mit den Künstlern zu unseren Veranstaltungen. Also nicht zu jeder. Und nicht unbedingt brasilianisch. In diesem Jahr wird es zum Beispiel portugiesische und argentinische Bohnengerichte geben. Das erinnert mich an ein Sprüchlein aus meiner Kindheit in Schottland: "Beans beans are good for your heart. The more you eat, the more you...".

gäste sagen danke für feier

Das ist in der Tat schön, wenn Gäste sich für eine Feier in unserem Hause bedanken. Dass man konkret im Netz nach solchen Aussagen sucht (und uns dann findet) war mir neu. Aber schön!

mannheim und seniorenband

Mannheim liegt doch etwas weiter weg und eine Seniorenband spielt bei uns im Schloss derzeit nicht. Es hat jedoch schon vor vielen Jahren die Schweinfurter Seniorenband im Rahmen unseres damaligen Kellerfestes gespielt. Die Band scheint es auch noch zu geben. Wie alt die Herren wohl jetzt sind? Vielleicht hat sich die Gruppe ja auch "verjüngt".

teich mit behindertengerechten zugang

Unser Teich ist sicherlich für viele Menschen, natürlich abhängig von der jeweiligen Behinderung (und irgendeine haben wir ja alle mindestens eine), zugänglich. Doch kommt es selten vor, dass dort auch jemand hinein geht. Vielleicht ist aber auch nur gemeint, dass man mit dem Rollstuhl bis zum Teich kommt, um an diesem der Musik der Frösche zu lauschen. Das geht. Allerdings müsste der Rollstuhl ein paar Stufen die Gartentreppe hinunter getragen werden oder einen weiteren Umweg über den Feldweg entlang des Baches zum Hintereingang des Gartens machen. Mich würde interessieren, welche Teiche mit behindertengerechtem Zugang so alles im Netz gefunden wurden.

hans-hilman von halem

Ich las zuerst: "fans hilmann von halem": Das sähe mein Vater, Hilmann von Halem, sicherlich nicht so gerne, weil er sein Leben lang mit dieser falschen Schreibweise seines Namens konfrontiert wird. Schön aber, dass er offensichtlich Fans im Internet hat, die so nach ihm suchen. Aber dem war ja gar nicht so. Gesucht wurde wohl Hans-Hilmann von Halem, genannt "Hali", der mit der Quandt Erbin Inge Quandt verheiratet war und sich Weihnachten 1978 auf ihrem Totenbett das Leben nahm. Das Manager Magazin dazu:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,415340,00.html

schloss karlstadt

Weit gefehlt. Bis Karlstadt sind es dann doch noch einige Kilometer. Hilfreich für diesen Suchbegriff war es aber wohl, dass unsere ehemalige Förderkreis-Vorsitzende Bettina Winter in Karlstadt wohnt.

catharina v. halem

Sucht etwa schon jemand nach unserer erst fünfjährigen Tochter Katharina oder gibt es noch eine Kusine Catharina, von der ich (noch) nichts weiß?

eibenhecke or kräutergarten

Ja, beides haben wir. Interessant, dass sich der Suchende hier eines Boole'schen Parameters bedient. Sicherlich ein Nerd (ein Begriff, den ich mit Wertschätzung verwende).

essen mit kinder in franken

Dieser Mensch hat verstanden, dass Suchmaschinen sicherlich weniger grammatikalisch arbeiten (müssen).

geburtstag feiern im barock

Mit dieser Suche ist man bei uns eigentlich genau richtig. Für die passenden Kostüme für ein barockes Fest können wir über einen kleinen Umweg (Würzburg) ebenfalls sorgen. Nicht wahr, Ursula?

ich wollte mich nochmals herzlich bedanken dafür, dass sie für uns zeit hatten.

Ehrlich: Mit diesem Suchbegriff kam jemand auf unsere Seite. Freut mich natürlich, wenn es so ist!

itzheim

Manche sind von der schnellen Partie... Oder mit Buchstaben besonders sparsam. Jedenfalls haben wir in unserer Gemeinde gleich zwei ...itzheims: Kolitzheim und Zeilitzheim.

krimidinner in köln tanja

Naja. Krimidinner gibt es ab und zu bei uns. Wir sind jedoch recht weit von Köln entfernt, und ob Tanja jedes mal dabei ist, weiß ich auch nicht so recht.

leitern brettspiel

Dieser Suchbegriff ist natürlich haargenau richtig, denn ich habe im vergangenen Jahr tatsächlich ein Brettspiel zum Schloss basierend auf dem Leiterspiel erstellt.

nackten frauen von schwebheim

Dazu weiß ich weder etwas zu sagen, noch zu berichten. Ich hoffe, der Suchende würde fündig (oder vielleicht lieber auch nicht). Ich glaube aber, es handelt sich hier um ein Theaterstück. Jedenfalls hoffe ich es. Denn im Rahmen von Kultur und Literatur ist Nackheit ja schon wieder gesellschaftsfähig.

ostermarkt in spanien

Warum nach Spanien zum Ostermarkt fahren, wenn das Gute doch so nahe liegt? Immer drei Wochen vor Ostern in Zeilitzheim.

seniorenband der volkshochschule mainz

Wirklich?! Kein Kommentar. Bzw. siehe oben.

Und wie sind Sie auf unsere Seite gestossen?


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Sonntag, 13. März 2011

Zwei Schritte zurück - ein Schritt voran

Es war ein eher enttäuschendes Wochenende im Schloss. Von den erschreckenden Ereignissen in der Welt ganz zu schweigen.

Eine Gästegruppe mit 18 Personen sagte uns den Aufenthalt für Samstag kurzfristig ab. Das schmerzt natürlich. Aber auch nur "wirtschaftlich". Es gibt eben noch viel, viel Schlimmeres.

Heute wurde nun auch unser Konzert am 19. März abgesagt. Der Sänger ist erkrankt. Das ist für diejenigen, die sich schon länger auf den Besuch im Schloss gefreut haben und denen wir nun absagen müssen natürlich traurig. Aber natürlich geht die Gesundheit immer vor und ich wünsche rasche Genesung.

Das waren die zwei Schritte zurück. Der Schritt voran: Der Schlossinnenhof ist nun neu bekiest. 9 cbm Kies wurden Ende der Woche geliefert. Kati und ich haben - am Samstag mit Hilfe unseres Freundes und Gast Ron aus Australien - diesen heute fertig im Hof verteilt. Dann haben wir noch im Garten gearbeitet. Es gibt noch sehr viel zu tun, aber es geht auch langsam voran.

Sonntag, 6. März 2011

Teamgeist

Mitarbeiterinnen von Groha Frisuren gestalten Fotoshooting im Schloss


Nach dem gestrigen Konzert mit Solisten des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau und anschließendem Abendessen stand der heutige Tag im Schloss ganz unter dem Thema Film & Fotografie. Von 9 bis 16 Uhr wurde geschminkt, gemodelt, gesungen, (getanzt?) und vor allem fotografiert und gefilmt. Die MitarbeiterInnen der unterfränkischen Friseurkette Groha, ein Familienunternehmen, das in zwei Generationen von Joachim Groha und seinen Eltern geführt wird, fanden sich zu einem Fotoshooting für Ihren neuen Internetauftritt und weitere Werbemaßnahmen im Schloss ein.

Die Friseurkette rühmt sich damit diejenige deutsche zu sein, bei Facebook die meisten Freunde zu haben (momentan sind es über 2.700). Diese Interaktion der MitarbeiterInnen miteinander, mit dem Unternehmen und mit den Kunden sorgt für aktiven Dialog und somit auch für jede Menge Transparenz. So war auch das heutige Fotoshooting organisiert: Die Inhalte, die Choreographie sozusagen, wurde von den Mitarbeiterinnen selbst erstellt und entworfen. Die kreativen Impulse kamen also direkt von den Mitarbeitern, die ihr Produkt (ihre Dienstleistung) ja auch künftig im positiven Sinne "verkaufen" sollen. So werden sie auch entsprechend dahinter stehen. Das finde ich schon recht vorbildlich für ein mittelständisches Unternehmen, die Mitarbeiter derart in Unternehmensprozesse, Entscheidungen und Aussendarstellung einzubeziehen.

Betreut wird Groha Frisuren dabei vom Unternehmensberater Patrick Kukuck, der hauptsächlich mit Friseuren arbeitet. Die begleitende Werbeagentur ist David&Goliath aus Lüdenscheid. Fotografiert hat Steffen Schulte-Lippern, besser bekannt als "Steve".

Ich habe am Rande ein wenig von dem Shooting mitbekommen, werde aber (noch) nichts verraten. Aber: Man darf gespannt sein! Beim Schweinfurter Nachrichtenportal nuus.de gibt es jedoch schon heute einen kleinen Einblick in das heutige Fotoshooting: Michael Horling hat das Schloss besucht und schildert hier seine Eindrücke. Er hat auch einige Fotos vom Shooting gemacht!

Samstag, 5. März 2011

Schlenkerla Fastenbier

Zu meiner Liebe zum Schlenkerla Rauchbier der Heller-Bräu Brauerei bekenne ich mich ja nun schon seit Jahren. Bei (fast) jedem Ausflug nach Bamberg gehört ein Besuch des Brauereiausschanks in der Dominikanerstraße am Fuße des Bamberger Doms einfach dazu. Tagsüber kann man sich hier sogar seine eigene Brotzeit mitbringen und sich ein frisch aus dem Eichenfass gezapftes Schlenkerla Rauchbier dazu bestellen.

Kürzlich war ich ja erst wieder in Bamberg im Rahmen des "Blog trifft Gastro" Bloggertreffens. Höhepunkte des Wochenendes waren zweifelsohne auch die Blicke hinter die Kulissen der Bamberger Bierwelt, die uns Dank Gerhard Schoolmanns "Connections" ermöglicht wurden. So durfte natürlich auch ein Besuch im Schlenkerla nicht fehlen. Aber mehr als das: Matthias Trum, Braumeister und Inhaber der Brauerei in 6. Generation, führte uns persönlich durch die Brauerei am Stephansberg. Der Betrieb war am Wochenende zwar eingestellt, aber Matthias heizte für uns dennoch ein Buchenfeuer unter der Malzdarre ein. Er führte uns durch die gesamte Brauerei und erklärte uns das spezielle Brauverfahren der Schlenkerla Brauerei. Höhepunkt dieser Brauereiführung war ein Besuch im tiefsten Lagerkeller, wo wir das fertige Fastenbier direkt aus dem Fass probieren durften, das erst ab Aschermittwoch, 8. März, im Brauereiausschank verkauft wird.

Anschließend ging es hinab in die Stadt in just dieses Lokal, das 1405 erstmals als "Blauer Löwe" urkundlich erwähnt wurde. Matthias erzählte uns dort im Rahmen eines Biermenüs noch mehr über die Geschichte des Bieres und seiner Brauerei. Als Hauptgang gab es eine Bamberger Zwiebel - eine mit Hackfleisch gefüllte Gemüsezwiebel mit Biersoße und Kartoffelbrei. Bamberg ist nämlich nicht nur als Braustadt, sondern auch als Gärtnerstadt bekannt. Diese Gärtner hießen im Bamberger Volksmund die Zwiebeltreter, weil sie durch häufiges Abtreten der überschüssigen Triebe ihrer Pflanzen besonders große Früchte produzierten. Zu jedem Gang gab es natürlich auch das passende Bier, auch ein Lager, das es gewöhnlich gar nicht im Brauereiausschank gibt und das deshalb auch nicht nachbestellt werden konnte. Es war ein interessanter und netter Abend bei gutem Bier und Essen mit den Gastrobloggern vom #btg2011 (Blog trifft Gastro).

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Fastenzeit. Dann wird es das gute Fastenbier nämlich wieder geben im Schlenkerla!



Foto: Buchenfeuer unter der Malzdarre.

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Donnerstag, 3. März 2011

Die Glocken Bambergs

Beim "Blog trifft Gastro" Treffen in Bamberg am vergangenen Wochenende ist mir wieder aufgefallen, wie sehr die Kirchen die Landschaft der Stadt prägen - und das nicht nur im optischen Sinne. Ich habe das Läuten der Glocken des Bamberger Domes am Samstagmorgen aufgenommen und die der Stephanskirche am Samstagabend und möchte diese Geräusche hier mit den LeserInnen des Schlossblogs teilen.

Gerhard Schoolmann hatte bei seiner Stadtführung sehr anschaulich gezeigt, dass dem Erbauer des Bamberger Doms (Kaiser Heinrich II.) und somit Gründer der Stadt diese so anlegen wollte, dass Gott, wenn er von oben herab blickt, eine Kreuzform erkennt. Er wollte Bamberg zu einer Pilgerstadt von ähnlicher Bedeutung wie Rom ausbauen und hat mit dem Bamberger Dom, der für die dort ansässige Kirchengemeinde viel zu groß dimensioniert war, und den Dienstleistungen für Reisende drum herum, im Prinzip Tourismusförderung betrieben.

Am Rande verweise ich noch an Hintergrundinformationen zu diesen Kirchen selbst bei Wikipedia:

Der Bamberger Dom

Die Stephanskirche

Listen!


Listen!

Mittwoch, 2. März 2011

Blog trifft Gastro 2011 in Bamberg

Das Wochenende 25.-27. Februar 2011 verbrachte ich in Bamberg beim Bloggertreffen "Blog trifft Gastro". Da nicht jeder Aspekt dieser Reise auch jeden potentiellen Blogleser interessieren dürfte, teile ich meinen Bericht darüber in eine Reihe thematischer Artikel auf. Es folgt nun ein kurzer Überblick über "Blog trifft Gastro" als Institution und über das Treffen als solches.

"Blog trifft Gastro" ist ein jährliches Treffen in wechselnden Städten von Genuss- und Gastrobloggern aus ganz Deutschland. Bislang fanden die Treffen statt in Wolfsburg 2005, Heidelberg 2006, Hamburg 2007, Stuttgart 2008, Mannheim 2009, Berlin 2010 und nun eben in Bamberg.

Ich war zum ersten Mal dabei, kenne den Organisator des diesjährigen Treffens, Gerhard Schoolmann seit einigen Jahren jedoch schon persönlich. Das Bloggertreffen habe ich über die Jahre aus der Ferne betrachtet. Der diesjährige Standort Bamberg machte es jedoch nun fast zu einem Heimspiel für mich. Da musste ich dann auch mal dabei sein.

Seit 2002 betreibt Gerhard unter abseits.de mit "Gastgewerbe Gedankensplitter" das wohl älteste (und erfolgreichste) Gastronomiefachblog. Auch ist er Bierliebhaber, so dass sich in den Gedankensplittern oft auch Biernachrichten - nicht nur aus Franken - finden. In seinem Café Abseits findet man über 60 Biersorten auf der Karte. Das 7. Treffen der Gastro- und Genussblogger in Bamberg stand deswegen in der Bierhauptstadt Deutschlands unter dem Thema Bier.

Zu den einzelnen Stationen des Bloggertreffens - und zu Bamberg als meine Lieblingsstadt Deutschlands - lassen sich noch verschiedene Artikel zimmern. Ich möchte es vorerst mit einem großen Dankeschön bewenden lassen: Ich danke Gerhard Schoolmann und Mitorganisator Thomas Hörner herzlich für das Ausrichten dieses informativen und netten Treffens. Ein besonderer Dank gilt auch Hannes Schulters, dem "Bierpapst", der uns sein Fränkisches Brauereimuseum im Kloster Michaelsberg ausserhalb der Saison öffnete und uns mit seinem Fachwissen durch das Wochenende begleitete. Ein Dankeschön auch an die Wirte, die ausserhalb ihrer normalen Zeiten für uns öffneten (zum Beispiel Heiner Sauer vom Pelikan, hier im Foto von Gerhard mit mir in seinem Weinkeller). Danke an Matthias Trum, Braumeister und Eigentümer in 6. Generation der Bamberger Traditionsbrauerei und Mälzerei Heller-Bräu (Schlenkerla), der uns persönlich durch sein Reich führte und uns auch von dem noch nicht abgefüllten und erst ab 8. März erhältlichen Fastenbier probieren ließ. Danke auch an Familie Schünemann, die mich in ihrem Reich, der "Hölle12", wohnen ließen (zu diesem Geheimtipp später noch mehr).

Fotografische Eindrücke von Bamberg und vom Bloggertreffen habe ich bei flickr gesammelt: Im Bamberg Album und unter dem Stichwort "btg2011". Weitere Fotos der anderen TeilnehmerInnen finden sich in dieser flickr Gruppe.

Bamberg ist immer eine Reise Wert. Auch und gerade, wenn man es - wie ich - gar nicht so weit hat!

Foto: Das Apfelweibla, Bambergs wohl berühmtester Türknauf. Das Gesicht gibt meine Stimmung bei "Blog trifft Gastro" bestens wieder!

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