Sonntag, 18. Dezember 2011

Papierhaufen

Zeitungserfahrung im Krankenhaus

Ich verbringe unfreiwillig ein paar Tage im Krankenhaus (wer tut das schon freiwillig). Nichts Schlimmes; morgen werde ich wieder entlassen und ich werde im Blog noch berichten.

Jedenfalls hatte ich hier im Krankenhaus viel Zeit. So konnte ich auch die Zeitungen lesen, die mir meine Familie mit brachten. Von Kati bekam ich den aktuellen Spiegel und von meiner Mutter die FAZ und Die Zeit.

Ich habe mich bemüht die Haufen an Papier auch zu lesen. Beim Spiegel ist mir das einigermaßen gelungen. Bei den Zeitungen nicht so ganz. Ich fand diese (ich bin das eben nicht mehr gewohnt) vom Format her viel zu groß und unpraktisch und hatte ständig Angst mein rein weißes Krankenhausbett mit Druckerschwärze zu besudeln. Und dann diese kleine, nicht skalierbare Schrift ohne Hintergrundbeleuchtung... anstrengend. Zu den Artikeln fehlten mir Kommentare anderer Leser und die Möglichkeit des Dialogs mit ihnen und bei so manchem Begriff hätte ich mir einen Link zu einem Wikipediaartikel oder einem Video mit Hintergrundinformationen gewünscht. Auch fehlten meist Informationen und Bilder der jeweiligen Autoren. Wer sind die Menschen, die das schrieben? Wo finde ich ihre Blogs?

Jetzt habe ich fast ein schlechtes Gewissen einen solchen großen Teil des Papierhaufens ungelesen zu lassen. Und wegen der Unordnung, die dieser in meinem Krankenhauszimmer angerichtet hat. Ich begebe mich jedenfalls auf den Weg ins Bad, um mir die Druckerschwärze von den Fingern zu waschen. Und lese am iPad weiter.

Update 19.12.11: Ich bin inzwischen wieder zuhause und reiche ein Foto des Papierhaufens nach:

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