Oder doch nur Audioblogbeiträge?
Seit einem Jahr podcaste ich zusammen mit meinem Freund Florian Kohl in Schweinfurt über regionale Themen, oft mit Gästen aus der Region als Gesprächspartner. Das macht uns großen Spaß und hat schon zu vielen Freundschaften und Vernetzungen geführt.
Für das Schloss habe ich bislang ohne großen Ehrgeiz mit Audioblogbeiträgen experimentiert. Das waren kurze Aufnahmen in unregelmäßigen Abständen, meist auf dem iPad im Schlossgarten aufgezeichnet und mittels Audioboo.fm ins Netz gestellt und dann hier im Schlossblog eingebettet. Das Audiobloggen oder Podcasten zu Themen rund um das Schloss möchte ich nun noch ein wenig disziplinierter angehen. Allerdings sollen in diesen Tonbeiträgen nicht (nur) Monologe von mir zu hören sein, sondern ich möchte - sofern sie sich darauf einlassen - auch hin und wieder Gäste des Schlosses befragen und diese Beiträge als Schlosspodcasts veröffentlichen.
Die Technik für den bis jetzt größtenteils in der Küche des Revistaverlags in Schweinfurt als Tonstudio aufgezeichneten Podcast Schweinfurtundso hat Florian angeschafft. Er ist auch derjenige, der die technische Nachbearbeitung der Audiospuren dafür macht. Das beinhaltet in der Regel das Wegschneiden vom Vor- und Nachgeplänkel und die Bearbeitung der Datei mit Levelator. Das meiste regelt Florian nämlich über das Behringer XENYX X1204 USB Mischpult und vom Format her ist unsere Philosophie so wenig wie möglich zu schneiden, sondern möglichst originalgetreu die Gespräche zu veröffentlichen. Manchmal senden wir sogar live und können dann während der Sendung Kommentare unserer Hörer über Chat und Twitter lesen.
Es ist toll mit solchen Möglichkeiten podcasten zu können, aber ich werde allein solchen Aufwand nicht betreiben (können). Um selber im kleineren Stil unterwegs bzw. im Schloss ohne großen Aufwand aufzeichnen zu können, habe ich mir jetzt einen Zoom H2 "field audiorecorder" angeschafft, was nichts anderes ist, als ein Mikrofon mit eingebauter Aufzeichnungstechnik (und SD-Karten Slot). Die Aufnahmequalität wird bei weitem nicht an das heran kommen, was Florian mit seiner Technik und Nachbearbeitung schafft. Aber die Idee ist es mit dem unaufdringlichen Tisch- bzw. Handmikrofon ad hoc Kurzinterviews mit unseren Gästen führen zu können, ohne diese mit einem "Studio" zu erschrecken (ich bin schon gespannt, ob sie sich darauf einlassen).
Ich möchte Euch Schlossblogleser jedoch zuerst um Eure Meinung und Ideen bitten. Das betrifft sowohl den Inhalt, als auch die Bereitstellungsform des geplanten Podcasts.
Inhalt:
Welche Themen würdet Ihr gerne besprochen wissen im Schlosspodcast?
Welche Art von Fragen soll ich Eurer Meinung nach meinen Gästen und Interviewpartnern stellen?
Wie oft (mindestens, maximal) sollte es Schlosspodcasts geben?
Wie lange sollten die Folgen sein?
Bereitstellung:
Wie wichtig wäre für Euch die Abonnierbarkeit über einen Podcatcher wie iTunes?
Genügt die Einbettung mittels Widget im Blog (wie bisher Audioboo) mit dem Tag "Audioblog"?
Was haltet Ihr von SoundCloud als hosting Platform für den Podcast? (siehe den Podcast meiner Freunde Ben und Julia: Österreich verstehen).
Soll ich das ganze überhaupt "Podcast" nennen, oder lieber Audioblog oder gar einen anderen Fantasienamen? Vorschläge?
Was haltet Ihr generell von der Idee? Welche weiteren Fragen und Ideen fallen Euch dazu noch ein?
Experimente in Audio by barockschloss
Hallo Alexander, ich finde eine regelmäßige Möglichkeit von Euch, dem Schloss usw mehr zu erfahren richtig gut. Zukünftige Besucher können sich vorab informieren und schon mal schnuppern und vergangene Besucher können in Erinneringen schwelgen.
AntwortenLöschenWas mir aber jetzt gerade bei einer Lokalität wie Eurer in einem solchen Podcast fehlen würde sind Bewegtbilder (ja, ich komme schon wieder mit dem Cam-Thema).
Es heist doc: Das Auge isst mit. Man riecht nicht nur am Essen. Ich bin begeisterter Fan von Vlogs. Ob es nun Kundenrezensionen oder Informationen vom "Anbieter" selbst sind. Je spontaner desto schöner. Ohne große Technik. Ich persönlich finde es sehr angenehm, wenn ich ein Gesicht zur Stimme sehe.
Sorry für das gestammle, das ich hier mühsam mit dem iphone rein tippe.