Status: Praktikant angekommen in Salzburg
Sonntag, später Nachmittag: Angekommen in Salzburg. Mit Bus und Zug ist Salzburg also nur 5 Stunden von Zeilitzheim entfernt. Ein Katzensprung (zumindest nach amerikanischen Verhältnissen). Mein Freund Ben, den ich damals in Ischgl beim Tourismusbesprechungsraum zu Hotelbewertungen erstmals kennen lernte (er arbeitete damals noch für das Bewertungsportal Qype), holt mich vom Bahnhof ab und bringt mich auf verworrenen Pfaden entlang verschiedener Teile der Altstadt Salzburgs mit ihren hellen, hohen Häusern, in meine Pension. Diese ist ganz in der Nähe meiner neuen Wirkungsstätte für eine Woche (fortan "die Agentur" genannt). Während ich einchecke und mich häuslich niederlasse, fährt Ben erst einmal das Auto weg und sagt Stefan und Julia telefonisch Bescheid, dass ich nun angekommen bin. The eagle has landed.
Es ist Sonntagabend und die Sonne scheint. Perfektes Biergartenwetter. Der Biergarten meiner Pension blickt - wenn man aufsteht und über die Hecke schaut - Richtung Deutschland auf die Berge. Ein Traum. Stefan und Julia kommen schon bald dazu, Ben und seine Freundin Anja folgen. Es ist ein netter Abend mit guten alten Freunden.
Natürlich reden wir auch über die Arbeit. Anstatt mir zu erzählen, was er sich alles von mir erwartet, fragt mich Stefan was ich denn nach der Woche bei ncm.at erreicht haben möchte, was ich "mitnehmen" will. Ich will mich natürlich zuerst gut einfügen in das Team und nicht stören. Am Ende möchte ich sagen können, dass ich auch etwas beitragen konnte, helfen konnte. Wir reden über die Notwendigkeit auch mal die Perspektive zu wechseln, auch mal ausserhalb von gewohnten Strukturen zu denken, auch branchenfremde Vorgehensweisen zu überprüfen und ihre Vorzüge für die eigenen Vorhaben umzusetzen. Meine Verwendung des Begriffs "Praktikant" sorgt bei uns allen für Heiterkeit. Doch auch so will ich mich in meiner Woche bei NCM fühlen. Nur dass ich mich dabei nicht allzu tollpatschig anstellen möchte. Eines scheint schon mal fest geplant zu sein: Am Donnerstag werde ich ein Blogworkshop für NCM Kunden halten.
Alleine mal eine Woche in einem Hotel, das nicht mein eigenes ist, zu wohnen, gibt mir schon wichtige Einblicke in den eigenen Betrieb und eigene Vorgehensweisen. Ich werde die Augen offen halten...
Nur an eines muss ich mich noch gewöhnen: Ich habe in der Pension kein Netz. Während mein Internetdasein zuhause von der Gnade der TCom und ihrem inzwischen meist funktionierenden DSL-Light Anschluss abhängt, wird meine Woche in einer Internet-Full-Service Agentur von netzfreien Abenden begleitet sein. So habe ich an den Abenden wenigstens keine Ablenkung und kann mich meinen Überlegungen und eBooks widmen. In der Agentur, versichert mir Ben, sei die Internetanbindung sehr gut und schnell.
Blick auf den Untersberg von Salzburg-Aigen aus

Na dann viel Spass bei der Vermehtung der Erkenntnisse wünscht
AntwortenLöschenRainer
oder aber auch die Stadt anschauen - sie soll ja ganz schön sein, sagt man.
AntwortenLöschenUnd noch ein tipp: das W-Lan an der Salzach ist kostenlos, musst nur ein paar Meter Flußabwärts in Richtung Stadt gehen: http://www.salzburgreise.net/kostenloses-w-lan-an-der-salzach/
Btw. Herzlich Willkommen in Salzburg
Finde ich cool, Dein "Praktikum" ;-) und freue mich auf Deine Beiträge.
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