Ein Experiment
Wir waren nun selber mal fünf Tage im Urlaub - was gar nicht oft vor kommt. Zusammen mit einer befreundeten Familie und deren Kindern mieteten wir eine große Ferienwohnung (für uns vier Erwachsenen und vier Kinder) in Tröstau im Fichtelgebirge.
Zum Reisetagebuch schreiben ist es leider nicht gekommen. Meist fielen wir abends, nachdem die Kinder im Bett waren, nach ausgiebigen Tagesausflügen erschöpft in die Betten. Nur an einem Tag kramte ich für etwa 20 Minuten das MacBook raus, um zumindest stichpunktartig die Aktivitäten der Woche fest zu halten. Für diesen Blogartikel möchte ich jedoch weniger eine Zusammenfassung unserer Aktivitäten aufschreiben (wen interessiert das schon?), sondern ein paar Beobachtungen aus touristischer Sicht fest halten. Das interessiert vielleicht auch niemanden, nützt mir aber in der Analyse für eventuelle eigene Vorhaben. Anknüpfend an den Blogartikel, den ich vor dem Urlaub veröffentlichte, konzentriere ich mich dabei auf die Nutzung von Applikationen am iPad zur Urlaubsplanung und zur Planung von Tagesausflügen vor Ort.
Reiseplanung
Die Suche nach einer Ferienwohnung war - zumal die Entscheidung zu fahren bzw. das Finden eines geeigneten Zeitfensters recht kurzfristig erfolgte - gar nicht so einfach. Wir suchten in den üblichen Online-Portalen bzw. nach der logischen Stichwortsuche „Ferienwohnung Fichtelgebirge“. Es wollte sich so recht nichts Geeignetes finden, zumindest nicht auf Anhieb. Fündig wurden wir über Google letztlich bei einer Familie in Tröstau, die ihre Ferienwohnung über das Portal Ferienwohnungen.de angeboten hatte und auch noch kurzfristig frei hatte. Hilfreich war dabei, dass man schon in der Übersicht fest stellen konnte, wann die Ferienwohnung frei/belegt ist. Der Eintrag zum Haus war übersichtlich und enthielt die wichtigsten Informationen.
Der Klick auf „Internetseite des Anbieters“ führte zu einer Unterseite des Portalbetreibers. Ob der dafür extra bei den Anbietern kassiert? Eine wirklich eigene Internetseite des Vermieters wäre mir lieber gewesen bzw. hätte in mir mehr Vertrauen geweckt. Die Seite der Vermieter enthielt auch viele Vorschläge für Ausflüge in der Region, die ich selbst im Vorfeld jedoch nicht sonderlich studierte (ich dachte mir: das kann ich von unterwegs aus ja immer noch tun).
Letztendlich stellte sich die Ferienwohnung für unsere zwei Familien als nahezu perfekt dar. In drei Schlafzimmern konnten wir je zwei Eltern mit einem Kind und die zwei großen Kinder (die sich seit der Geburt kennen und gut verstehen) im dritten Zimmer unterbringen. Ein gemeinsames Wohnzimmer nutzten wir abends gemeinsam (TV/Sat haben wir in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal angeschaltet). Neben der gut eingerichteten Küche mit Sitzecke für vier Personen war vor allem das große Esszimmer mit Esstisch für acht Personen ideal für die gemeinsamen Mahlzeiten.
Nett war auch, dass sich heraus stellte, dass unsere Vermieter meinen Vater persönlich kennen und auch schon bei uns im Schloss kulturelle Veranstaltungen besucht haben.
Statische Internetseiten
Die bei Google gefundenen Webseiten über die Region an sich haben mich bei der Reiseplanung generell eher verwirrt, als dass sie halfen. Diese waren von verschiedenen Betreibern online gestellt worden. Es war meist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, ob es sich dabei um eine „offizielle“ Seite der DMO (Destinationsmanagementorganisation) handelte, oder um eine von einem gewerblichen Anbieter eingestellte Seite. Einige Beispiele (Suche nach „Fichtelgebirge“):
www.fichtelgebirge.de ist eine Seite von Bayern-Online.de der Bayreuther Netz Aktiv AG (mit dessen Vorsitzenden Mark Zimmermann ich persönlich befreundet bin).
www.ti-fichtelgebirge.de ist „Offizielles Internetportal der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V.“ dessen Geschäftsführer, Ferdinand Reb, ich schon bei Seminaren der Tourismusakademie Franken kennen gelernt habe. Die Seite tz-fichtelgebirge.de führt zum gleichen Inhalt.
www.fichtelgebirge.net Wer hinter dem im Impressum genannten „Team Erlebnis Fichtelgebirge“ steht ist mir nicht ganz klar. Das war für mich genug Grund das Portal nicht weiter zu beachten. Merke: Auch ein Portal gewinnt, wenn die Menschen dahinter erkennbar sind. Auch Tourist-Informationen sollten sich mit den "Stimmen" und Gesichtern ihrer Mitarbeiter zeigen. Auch noch weitestgehend unterschätzt auf solchen Seiten sind Testimonials von Reisenden sowie Links zu fremdem Content (siehe ortsbezogene Dienste etc. unten).
www.naturpark-fichtelgebirge.org Die Seite des Naturpark Fichtelgebirge e.V. ist sehr umfangreich und bezieht sich, wie man vielleicht schon vermutet, in erster Linie auf die Natur im Fichtelgebirge. Für touristische Inhalte verweist man hier auf die oben genannte TI.
Es gibt noch zahllose andere Seiten und Portale. Viele davon habe ich mir flüchtig angesehen. Die Fülle an weit verteilten Informationen war für mich im Vorfeld jedoch eher abschreckend. Ich dachte mir: „Schaust halt einfach vor Ort was es so gibt“. Ob das bei den meisten Leuten so ist? Wer liest sich solche Seiten in Vorbereitung eines Kurzurlaubs wirklich durch? Was nicht heißen soll, dass ich diese nicht für sinnvoll erachte. Alleine aus Gründen des Suchmaschinenmarketings sind umfangreiche originäre Inhalte unabdingbar.
Offline (sprich: Bücher) habe ich zur Vorbereitung der Reise gar nicht genutzt. Auch die von unserem Vermieter zahlreich zur Verfügung gestellten Broschüren dienten meist nur als Startpunkt für tiefergehende Suchen im Netz.
Planung von Tagesausflügen vor Ort mittels iPad
Wikipedia
Mittels Wikipanion App am iPad habe ich mich vor Ort oft über die jeweils besuchten Orte informiert. Vor allem die Hintergründe (zum Beispiel zu Geologie, Bergbau etc.) haben mich interessiert. Natürlich muss man beachten, wenn man mit Freunden unterwegs ist, die nicht so Netzbesessen sind, dass es auch nervig sein kann, wenn einer ständig am iPad im Netz hängt. Habe das daher eingeschränkt, so gut es ging!
Bewertungsportal: Qype
In unserem Urlaubsort waren nur wenige Einträge bei Qype zu finden. Mindestens drei habe ich selbst dort angelegt für zukünftige Tröstau-Urlauber. Ein Eintrag war - zumindest was die Lokalisierung auf der Landkarte betrifft - irreführend und somit eher hinderlich als hilfreich, weil ich den betreffenden Getränkemarkt vergeblich suchte.
Die Möglichkeit mittels Qype iPhone App eine Bewertung (bzw. besser einen „Beitrag“) direkt vor Ort in einem Lokal zu verfassen macht es besonders wertvoll. Allerdings scheiterte für mich der Upload eines an der Digitalkamera geschossenen Bildes, das ich per „Apple camera connection kit“ auf das iPad brachte an der Bandbreite des EDGE Netzwerks. Die Qype App stürzte einfach immer wieder ab. Vielleicht hätte ich das Bild erst irgendwie verkleinern sollen, was mir am iPad jedoch nicht auf Anhieb einfiel, wie das gehen sollte. Über eine externe Fotobearbeitungs-App? Das wäre dann doch zu umständlich. Ich beschloss daher die vor Ort gemachten Beiträge erst von zuhause aus mit Bildern zu bestücken. Ob ich mich dazu noch durchringen werde? Und schon wieder ist eine Chance des UGC (user-generated content) verpasst...
Das beste Qype Erlebnis des Urlaubs war die Bewertung eines Freundes zu einem Lokal, das er als besonders Familienfreundlich bezeichnete. Wir kehrten darauf hin dort ein und wurden auch nicht enttäuscht. Es war das bei weitem familienfreundlichste Lokal des ganzen Urlaubs. Leider gab es in einem Ort, bei dem ich gerne einen Gaststätteneintrag angelegt hätte und eine (positive) Bewertung hinterlassen hätte kein Netz.
Location-Based Services
Foursquare
Foursquare und Gowalla (siehe dort) sind für mich ja eher noch Spielereien, als wirklich touristisch sinnvolle Dienste. Gut: man kann sich anzeigen lassen, was alles in der Umgebung zu finden ist. Oft ist diese Liste aber (sehr) unvollständig und die Ortsmarker oft nicht dort, wo sich die Orte in Wirklichkeit befinden (das liegt wohl teilweise daran, dass die GPS-Genauigkeit je nach Empfang oder Störungssignalen ziemlich ungenau sein können oder die Marker mit wenig Sorgfalt gesetzt wurden. Diese nachträglich zu korrigieren scheint schwierig bis unmöglich zu sein).
Foursquare bietet die Möglichkeit für angelegte Ort „Tips“ zu hinterlassen, die dann andere sehen, wenn sie dort einchecken bzw. sich den Eintrag ansehen.
Foursquare hat aber auch den Nachteil, dass es mit zahlreichen Ego-Einträgen wie „Daheim“ oder „xyz’s Wohnung“ verseucht ist. Das interessiert niemanden und ist auch keine Hilfe bei der Suche nach wirklich (allgemeingültigen bzw. interessanten) Orten. Da gibt es auch noch kaum Moderation. Zumindest werden diese Einträge, zumindest in Deutschland, noch nicht gelöscht.
Gowalla
Das Schöne an Gowalla (im Gegensatz zu vergleichbaren Diensten wie Foursquare) ist die Tatsache, dass die Standardansicht der „Orte“ um einen herum in Form einer (Google-Maps basierten) Landkarte angezeigt wird. Dies hilft einem gleich sich zu orientieren, was in einer bis dato unbekannten Gegend sehr hilfreich ist (man könnte ja auch zu Google Maps wechseln, aber dies ist umständlich).
Noch nicht genügend von den Nutzern genutzt sind die sogenannten Touren ("trips") in Gowalla. Potenzial sehe ich hier für die Tourismusorganisationen: Sie könnten thematische Touren für ihre Region anlegen. Der Nutzer bekommt „Touren in der Nähe“ angezeigt und kann sich dann aussuchen, welchem Thema er gerade folgen möchte und sich die Touren ansehen und „abarbeiten“, die ihn gerade interessieren. Zu wenige Nutzer legen allerdings solche thematische Touren an (klar; es macht ja auch Arbeit). Gowalla scheint hier auch größeres Potenzial erkannt zu haben, denn sie kontaktierten mich am 20.7.2011 mit folgendem E-Mail:
Hi there!
We just wanted to shoot you a quick note because we know you’ve created a Trip on Gowalla in the past. And for that, we salute you. You are the best.
Later this summer, we’re making some improvements to Gowalla that we think you’ll really like, including changes to Trips and Highlights. This means we’re looking for more Trips to feature, and seeing as you’ve created one before, we’d love to see you add a few more. Need a little inspiration? You can create a Trip around pretty much anything: date nights, spots to take kids, local secrets, coffee shops, lunch spots, best places to grab dessert, favorite outdoor activities, amazing places to spend an afternoon—the sky’s the limit! If you need a refresher, here’s how to create a Trip.
And don’t forget: you can also tell us about the best things in and around your city by adding a Highlight. Get some tips on adding Highlights and see some of the new ones here.
So go forth and share your awesome secrets! Wait, not all your secrets. If you killed a man in Reno, maybe just keep that one to yourself.
--Holly
Gowalla’s Content Curator-in-Chief
Man hat also vor allem erkannt, dass es wichtig sein könnte Touren nachträglich zu ändern/ergänzen. Bislang war das nämlich so, dass wenn jemand erst eine Tour abgeschlossen hat, man keine weiteren Orte hinzu fügen konnte. Das kam mir bei den von mir angelegten Touren „Bamberg“ und „Parks und Gärten in Mainfranken“ nicht besonders gelegen. Ich hätte gerne erst noch einige Orte angelegt (wozu ich sie jedoch teilweise selbst hätte besuchen müssen, um sie anzulegen) bevor ich die Touren für „fertig“ erkläre. Das schien mir jedoch ein sehr langwieriges Unterfangen, weshalb ich lieber kleinere Touren schon mal ins Net stellte.
Ob sich Gowalla Touren als touristisches Werkzeug etablieren werden? So schön ich es persönlich fände, ich glaube selbst noch nicht wirklich daran. Zu wenig wird Gowalla noch (im täglichen Gebrauch von „normalen“ Menschen, also nicht so nervigen early-adoptern wie mich) genutzt. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass Tourist-Informationsmitarbeiter, die oft noch nicht mal vernünftige Facebookseiten pflegen können, sich mit dem Anlegen (und in Zukunft dem vielleicht auch möglichen Pflegen) von Gowalla Touren abgeben werden).
Aber ich betone nochmals: Das Potenzial solcher Touren (und kuratierten Inhalten im Allgemeinen) ist meiner Meinung nach immens. Ein schönes (regionales) Beispiel ist die „Würzburg ist cool“ Tour meines Freundes Tilman Hampl. Er hat hier - den internationalen Gast im Auge - die Tour auf Englisch wie folgt beschrieben: "Be it organic foods from the region or artisan. A collection of really local, high quality and just special stores, no chains!“.
Erstaunlicherweise habe ich selbst bei der Urlaubsplanung (und mangels Möglichkeit auch nicht vor Ort) die vermeintlichen Platzhirsche Google Places oder Facebook Places genutzt (ausser mich zwei mal bei Facebook Places einzuchecken). Letzteres hat auch eher den „sozialen Aspekt“ im Sinne. Ich meine damit, dass „Check-Ins“ bei Facebook Places oft wohlwollende Kommentare von Freunden nach sich ziehen (in unserem Fall wünschten uns einige Freunde nach dem Check-In in der Ferienwohnung einen schönen Urlaub), weniger jedoch zu Kommentaren führten, die für den Urlaub konkret hilfreich wären. Okay, ich habe auch nicht gezielt danach gefragt.
Für all diese ortsbezogenen Dienste gilt: Wirklich sinnvoll sind sie erst, wenn die sachlichen Informationen nahezu vollständig eingepflegt sind und es zu jedem Angebot mehrere subjektive Bewertungen gibt, die man miteinander vergleichen kann. Das ist aber - zumindest für solch ländliche Regionen wie das Fichtelgebirge und das fränkische Weinland - noch lange nicht der Fall.
Soziale Netzwerke
Bei Twitter fragte ich sehr wohl konkret nach Vorschlägen für Ferienwohnungen im Fichtelgebirge. Bei über 1.600 Followern kann so etwas auch oft sehr hilfreich sein. In unserem Fall bekam ich über Twitter jedoch nur die Bestätigung, dass UMTS im Fichtelgebirge noch wenig verbreitet ist (was sich ja auch vor Ort bestätigte).
Facebook habe ich - bis auf einen erfolglosen Aufruf bei der Suche nach einer Ferienwohnung - nicht zur Planung des Urlaubs genutzt. Vielmehr habe ich mich hier und da über Facebook mit Freunden zum Urlaub an sich ausgetauscht; das war jedoch „nur“ soziales Geplapper (was jedoch ganz schön ist - Stärkung schwacher Bindungen und so…).
Vielleicht hätte ich vor Ort Facebook mehr genutzt, wenn es eine vernünftige (hauseigene) iPad App dafür geben würde, denn im Nachhinein sehe ich, dass einige der besuchten Orte und Lokale sehr wohl ganz ordentliche Facebookseiten haben. Allerdings kommt mir da eine Idee, wie das noch sinnvoller sein könnte: Wenn die Facebook App GPS unterstützt anzeigen würde, welche Seiten sich gerade in der Nähe befinden (also gerade bei touristischen Inhalten wie Tourist-Informationen, Gaststätten etc.). Das sollte doch eigentlich zu machen sein, oder? Aber Mark Zuckerbergs Leute schaffen es ja noch nicht einmal eine iPad App zu entwickeln (iPad ist ja angeblich nicht mobil…).
Andere Netzwerke habe ich nicht in diesem Zusammenhang genutzt. Bei XING käme ich gar nicht auf die Idee das zu tun. Und bei Google Plus fehlen noch die „Mainstream“ Nutzer, die Facebook schon hat.
Fazit
Das Internet im Allgemeinen und mobile Applikationen im Speziellen haben in der Urlaubsplanung eine nicht zu unterschätzende Funktion. Um wirklich hilfreich zu sein müssen jedoch mindestens zwei Dinge noch passieren: Auch abgelegenere Urlaubsregionen brauchen flächendeckend mobile Netze (möglichst Breitband, 3G, aber mindestens guten Empfang per EDGE) und die Quantität und Qualität des „user-generated content“ müssen deutlich verbessert werden. Tourismusorganisationen sollten sich nicht nur um ihre Internetauftritte (sprich: statische Seiten) kümmern, sondern auch über soziale Netze erreichbar sein und dort den Dialog mit potenziellen (und bisherigen) Gästen pflegen. Vor allem aber die Inhalte für mobile Endgeräte (statisch, mobil und ortsbezogen gleichermaßen) sollten von sachkundigen Tourismusexperten innerhalb der jeweiligen Region aktiv gepflegt und kuratiert werden. Sicherlich sollte man sich zurück halten bei der subjektiven Bewertung von Leistungsträgern bei Qype, Foursquare, Gowalla und co. Aber man kann und sollte als Touristiker schon dafür sorgen, dass die wichtigsten Leistungsträger dort mit einem Basiseintrag zu finden sind. Müssen die Touristiker diese Einträge selbst anlegen? Das ginge vielleicht zu weit. Aber man könnte diese Arbeit vielleicht in einem (von den Leistungsträgern zu bezahlenden) Basispaket anbieten, das von einer externen Agentur erbracht wird.
Ja, ich weiß… Man könnte und sollte so viel tun. Klar ist jedoch (eigentlich schon seit Jahren), dass die bisherigen Vertriebswege überdacht werden müssen und man sich auch und gerade im Tourismus neuen Wegen nicht verschließen darf. Ist ein Messeauftritt wirklich noch zeitgemäß? Braucht es wirklich noch diese gedruckten „Zimmernachweise“?
Ein E-Mail vom 21.7.11 (mit Rückmeldefrist 22.7.11) unseres eigenen touristischen Gebietsausschusses
, dem Fränkischen Weinland, macht jedenfalls schon mal Hoffnung:
Gastgeberverzeichnis Fränkisches Weinland 2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
über 20 Jahre hat der Tourismusverband Fränkisches Weinland den Urlaubskatalog für Individualreisende in mehr oder weniger unveränderter Form herausgegeben. Aufgrund der Ergebnisse des Tourismusbarometers Bayern und eigener Erfahrungen bei Messen und Publikumsveranstaltungen, haben wir uns entschlossen einen neuen Weg einzuschlagen.
Da die Nachfrage nach zu umfangreichen Prospekten rückläufig ist und die Nutzung des Internets bei der Reiseplanung ständig steigt, werden künftig zwei separate Prospekte herausgegeben ein Gastgeberverzeichnis und ein Journal, das über die aktuellen Attraktionen der Region informiert. Diese können je nach Interessenlage des Gastes gemeinsam oder getrennt ausgegeben werden.
Wenn Sie Interesse haben oder weitere Betriebe wissen, für die das Angebot in Frage kommt, so schicken Sie die entsprechende Adressdatei mit Anschrift Ihres Betriebes direkt an:
Susanne Müller
Tourismusverband Fränkisches Weinland
Am Congress Centrum
97070 Würzburg
www.fraenkisches-weinland.de
Man bat um Weiterleitung der „Mail an weitere Interessenten“, weshalb ich das hiermit tue. Aber: Ist die Antwort auf die oben genannte Erkenntnis wirklich, dass man statt einem gedruckten Produkt nun zwei erstellt?
Es gibt viel zu tun… Oder sagte ich das schon?
Danke für die Kommentare bei G+ https://plus.google.com/103097583590909140002/posts/HGtwBN9yrSU
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