Freitag, 6. Mai 2011

Social Media im Kulturmanagement

Für das Buch "Social Media im Kulturmanagement: Grundlagen, Fallbeispiele, Geschäftsmodelle, Studien" durfte ich einen an meinen Vortrag auf der stARTconference angelehnten Artikel beisteuern. Das Buch ist kürzlich erschienen und ist schon heute (vorübergehend) in der Kategorie Kulturmanagement in der Rubrik Business & Karriere, Management bei Amazon auf Platz 1 der Bestsellerliste zu finden. Das freut mich (und bestimmt auch die Herausgeber Karin Janner, Christian Holst und Axel Kopp) natürlich sehr!

Es gibt viele interessante Beiträge in dem Buch und ich werde selber noch oft darin quer und immer wieder lesen.

Besonders spannend finde ich natürlich auch den Beitrag von Karin Drda-Kühn und Alexander Marschall, die ich im letzten Jahr auch auf der stARTconference kennen lernen durfte. "Mut zum Experiment – soziale Netzwerke als Chance für den Kulturtourismus im ländlichen Raum" lautet ihr Beitrag. Ja, es scheint leider schon so zu sein, dass wenn im ländlichen Raum soziale Netzwerke genutzt werden, dies eher als Experiment (ein mutiges, noch dazu) angesehen wird. Mit dem Kulturtouristischen Netzwerk Altenkirchen zeigen Karin Drda-Kühn und Alexander Marschall, dass solche Projekte selbst im ländlichen Raum erfolgreich sein können. Sie legen aber auch Finger in Wunden, die gerne triefend eitrig hinter unauffälligen Verbänden und langen Ärmeln versteckt werden: "Auch wenn längst klar ist, dass die traditionellen Kommunikationsmedien (Hochglanzbroschüren, großzügige Messebeteiligungen, perfekte Homepages und Buchungsportale) keine Erfolgsgarantie mehr sind, um Menschen für Urlaubsregionen zu begeistern, ist das Beharrungsvermögen bei Budgetverantwortlichen immens." Wie wahr. Wie wahr.

Jede/r, der/die sich in der sogenannten "Kulturwirtschaft" bewegt, sei dieses Buch empfohlen, alleine schon, weil es einen schönen Querschnitt der stARTconference des vergangenen Jahres gibt. Vielleicht komme ich noch dazu, über das eine oder andere Kapitel näher zu berichten, aber: selber lesen macht glücklich (ich verdiene übrigens nichts an dem Buchverkauf). Mein Beitrag im Buch (Kapitel 14, Seiten 313-327) befasst sich mit dem Einsatz von Social Media bei uns im Schloss Zeilitzheim.

Foto: Teil des modularen Gemeinschaftskunstwerks, das Christof Breidenich und Team im Rahmen der stARTconference 2010 schufen (es hängt jetzt bei uns in Zeilitzheim).

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2 Kommentare:

  1. Vielen Dank für Deinen Artikel über das Buch - tataaa, Du bist der erste! :)
    Und natürlich für Deinen schönen Beitrag im Buch.
    Den sollte JEDER Kulturbetrieb lesen - gerade von den "großen" vernimmt man oft Stöhnen, dass man zeitmäßig nix mehr unterbringt... und daneben wir unendlich viel Zeit und Geld in teure Hochglanzbroschüren gesteckt.
    Du beschreibst lebendig, positiv und doch realistisch, was man als "kleiner" Betrieb kommunikationsmäßig leisten kann, und wie sehr einem Social Media da weiterhelfen. Da können sich Künstler, Kulturschaffende und kleine wie große Kulturbetriebe was abschauen!

    Übrigens: Wir verlosen gerade auf dem stARTblog 3 Exemplare! Wer bis Mittwoch, 11.5. die frohe Botschaft vom Erscheinen des Buches über Facebook oder Twitter verbreitet und dann hier http://www.startconference.org/2011/05/04/social-media-im-kulturmanagement-tagungsband-start10-mitp/ kommentiert, ist dabei!

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  2. Danke für die Blumen (und den Zuspruch!), Karin. Ja, wichtig ist doch immer die Leidenschaft, mit der man etwas macht (lebt). Die Größe (des Unternehmens) spielt dabei keine große Rolle.

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