Mittwoch, 25. Mai 2011

"Aus Müslifressern werden Marktführer!"

4. Internationales Weintourismussymposium in Iphofen


Wie auch in den vergangenen Jahren besuchte ich heute das internationale Weintourismussymposium in Iphofen. Wie immer ist das Symposium auch ein großes Treffen der Gästeführer Weinerlebnis Franken. Werner Mündlein (der uns Gästeführer regelmäßig mit Weinnews versorgt und sich auch um die Internetseite des Vereins kümmert) und ich sitzen in der 4. Reihe, gleich hinter den Sprechern und Ehrengästen. Das Symposium ist immer sehr spannend, vor allem wegen der eingeladenen Gastreferenten. Leider nehmen die wohl obligatorischen Grußworte zu Beginn, in dem jede/r mehr oder weniger das Gleiche sagt, immer mehr Zeit in Anspruch. Aber "Hausherr" Bürgermeister Mend, Landrätin Bischof, Weinbaupräsident Steinmann und Ehrengast Neumeyer wollen eben auch alle sagen dürfen, wie toll sie das weintouristische Konzepts Frankens (und somit Bayerns) finden und wie erfolgreich der Weinbau in Franken ist. Ich gehe daher auch (nur kurz) auf die Eröffnungsgrußworte ein.

Die Grußworte


Zuerst die Begrüßung durch Josef Mend, Bürgermeister von Iphofen. Er habe heute keinen Minister zu bieten (der Ehrengast aus dem Ministerium ist auch noch auf dem Weg; die Weinkönigin habe man vor die Karl Knauf Halle platziert, um ihn in die Halle zu geleiten). Er begrüßt die Riege der behördlichen Vertreter. Aber auch die Nichtfranken begrüßt er und freut sich, dass es mittlerweile Google gibt, so dass wir auch gefunden werden. Den Teilnehmern des Symposiums wünscht er durch die Teilnahme einen Wissensvorsprung. Erwartungsgemäß (und berechtigterweise) stellt er das Projekt Wein.Schöner.Land! als Erfolgsmodell vor. Er meint, wir werden spätestens am Ende des Tages die Begeisterung für den Weintourismus spüren. Ich habe Josef Mend, einer der wenigen Bürgermeister aus den Reihen der Freien Wähler, selbst schon leidenschaftlicher erlebt. Klar: Die Botschaft im Weintourismus bleibt immer Diesselbe und es wird zunehmend schwieriger diese so rüber zu bringen, dass sie noch jemanden vom Hocker reisst. Aber dafür holt man sich ja auch Inspiration von Aussen.

Tamara Bischof, Landrätin des Weinlandkreises Kitzingen, greift das Thema "über den Tellerrand blicken" dann auch in ihrem Grußwort auf. Innovative Beispiele und das Thema Nachhaltigkeit stünden heute im Mittelpunkt des Weintourismussyposiums, sagt sie. Als Beispiel aus ihrem Heimatlandkreis Kitzingen, in dem wir uns ja auch befinden, nennt sie die Gelbe Welle als Beispiel der Schaffung einer touristischen Infrastruktur (in diesem Fall für Kanutourismus), welche die Attraktivität der Region als solche stärkt. Auch durch die kleine Gartenschau (bis 21. August) in Kitzingen bekomme die Region wichtige Impulse (die Verbindung zum Weintourismus kann ich hier nicht ganz erkennen, finde es aber gut, dass sich die Landrätin mit Begeisterung für Veranstaltungen in ihrem Landkreis einsetzt).

Es folgt das Grußwort von Artur Steinmann, Präsident des fränkischen Weinbauverbands. Franken bilde ein Zauberdreieck, in dem der Wein als Bindeglied fungiere. Der Reiz des Weines auf unsere Kulturlandschaft mache sich gerade jetzt im Frühjahr bemerkbar. Man könne sehen, wie die Menschen - auch Touristen - ins Freie strömten. Steinmann wies darauf hin, dass Weinberge Produktionsflächen seien. Aber Ökonomie und Ökologie müssten sich nicht gegenseitig ausschließen. Weinbergsflurbereinigungen haben für Diversifizierung gesorgt, betont Steinmann. Die Weinberge seien zu Erlebnislandschaften geworden. Alles spiele ein Rolle: Bäume, Gästeführer, das Leben in den Dörfern. Auch spannende Weinarchitektur hätte ein neues Bild Frankens geschaffen. Er malt mit seinen Worten ein schönes, begreifbares Bild Weinfrankens und weist auf die Bedeutung der Zusammenarbeit aller am Weintourismuskonzept Wein.Schöner.Land! Beteiligten Personen hin. So schön hat er dieses Bild gemalt, dass ich aufmerksam zuhörte, aber nicht gut mitschrieb.

Es moderiert - wie bei Veranstaltungen zum Frankenwein nun schon fast Tradition - der aus Würzburg stammende Bayern3-Moderator Axel Robert Müller. Er fragte im Publikum gleich mal ab, wer alles schon zum 4. mal dabei ist. Es sind doch schon einige. Aber auch einige, die zum ersten Mal dabei sind melden sich. Axel Robert Müller kündigt nun den Ehrengast bzw. Festredner an.

Festrede aus dem Landwirtschaftsministerium


Martin Neumeyer, Ministerialdirektor im Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, ist in Vertretung für Staatsminister Brunner, den wir neulich bei der Verleihung des Weintourismuspreises reden hörten, hier. Neumeyer ist Amtschef des Bayerischen Staatsminiteriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Als solcher ist er auch für den "Cluster Ernährung" zuständig, zu dem ja auch der Bayerische Weinbau - der ja vor allem ein fränkischer Weinbau ist - gehört. Beim Cluster Ernährung erfährt man auch einiges über den Weintourismus.

Neumeyer spricht unter anderem die Frostschäden der Nacht vom 2./3. Mai in Franken an und verspricht den Winzern Unterstützung des Ministeriums und auch des bayerischen Staates in Hinsicht auf Förderung in Form von Darlehen und Steuervergünstigungen. Weintourismus müsse man als Wachstumsmarkt verstehen. Gerade die Wort-Bild-Marke Wein.Schöner.Land! (das wir heute auch alle wieder auf unseren Namensschildern tragen) trage zum Erfolg des Weintourismus bei. Man brauche ein passgenaues Konzept, um dem Strukturwandel begegnen zu können. Das Fundament dazu wurde schon vor 20 Jahren gelegt.

Auf die Notwendigkeit von lebenslangem Lernen ging der Ministerialdirektor ein. Schulungen von Winzern bereiten diese auf neue Aufgaben - auch im Tourismus - vor. Die inzwischen 233 ausgebildeten Gästeführer Weinerlebnis Franken und die Weindozenten sind hier speziell genannt. Die Winzer und Gästeführer sorgen für eine zeitgemäße, authentische und attraktive Region. Qualität sei bei all dem jedoch die Grundvoraussetzung. Der Kauf des Weines müsse dem Verbraucher einen Mehrwert bieten. Wichtig sei auch die Weinkulturlandschaft und der persönliche Kontakt zum Winzer. Auch auf entstehende Weinarchitektur ging Neumeyer in diesem Zusammenhang ein. Es gehe darum einen Zusatznutzen zu bieten. Ja, so haben wir das in der Gästeführerausbildung auch gelernt. Schlüsselgrößen seien u.a. Regionalität, Diversifizierung und Authentizität.

Neumeyer ging auch auf die Vertriebswege des Frankenweins ein: In der Direktvermarktung würden 2/3 aller Frankenurlauber den Weineinkauf fest einplanen, weitere 17% kaufen spontan vor Ort. 18 Flaschen Wein werden beim Winzer durchschnittlich gekauft während des Aufenthalts in Franken. 1,7 Milliarden Euro Umsatzvolumen im Weintourismus alleine im fränkischen Weinland. Dieses Geld generiert weitere Wertschöpfung. Wir befinden uns in einem Veränderungsprozess von Produktion zu Dienstleistung, betonte Neumeyer. Es gehe darum, einen lebenswerter ländlichen Raum zu schaffen. Bestrebungen dahin verdienen Unterstützung. Wein sei Kulturträger schlechthin. Ihm müssen wir eine optimale Zukunft sichern. Dazu sage ich: Amen.

Keynote mit Hermann Scherer


Mein Sitznachbar Werner stellt fest, dass man die Weinkönigin, Sabine Ziegler, die in der ersten Reihe sitzt und offensichtlich eine Ansprache vorbereitet hat - zumindest in der Eröffnungsriege - bei den Grußworten nicht berücksichtigt hat. Vermutlich muss Zeit aufgeholt werden für die "Keynote" Präsentation, die jetzt folgt: Der Vortrag von Hermann Scherer mit dem Titel "Jenseits von Mittelmaß - Spielregeln für die Pole Position in den Märkten". Das Buch dazu hatte ich mir schon vor ein paar Jahren gekauft und es auch zügig gelesen. Das ist auch nicht schwer, denn es ist ein Buch, das gefüllt ist mit Infografiken und Bildern.

Scherer fragt das Publikum: Wer ist innovativ? Wer ist leidenschaftlich? Wer sogar sexy? Bis jetzt habe ich alle Fragen mit "ja" beantwortet. Er meint Sexiness sei das, was wir brauchen. Also bin ich noch im Rennen! Der Präsentation habe ich zu sehr zugehört, als hätte ich diese mitschreiben können. Dennoch einige unzusammenhängende Statements:
War for eyeballs.
Wie haben wir die Qualität und den Nutzen kommuniziert?
Qualitätsersatzstoffe, Qualitätssurrogat.
Nur 3% von Präsentationen sind begeisternd.
Emotionalisiertes Marketing. Nicht nur Spaß.
Nicht nur im Unternehmen arbeiten, sondern auch *am* Unternehmen arbeiten.
Wir verschieben manchmal alle unsere Träume auf morgen.
Visionen machen uns sexy.
Loslassen um besser zu werden.
So schlecht wie heute dürfen wir nie wieder werden.

Okay, das kann ich eigentlich alles so unterschreiben und hoffe, dass uns das im fränkischen Weintourismus auch gelingt.

Ein Zwischenspiel, das ohne mich stattfand


Über den Vortrag von Matthias Beyer und Prof. Dr. Ulrike Pröbstl kann ich nicht aus erster Hand berichten, da ich diese nicht hörte. Aber zumindest aus den Folien des Vortrags von Herrn Beyer lassen sich dennoch einige Punkte zitieren.

Matthias Beyer referierte über nachhaltigen Tourismus. Nachhaltigkeit ist überhaupt ein Schlagwort, das (berechtigterweise) um sich greift. Hier geht es in erster Linie darum, welche Auswirkungen dieser Bewusstseinswandel auf den Markt hat. Wir bewegen uns also auf einem Weg der Transformation von der Gesellschaft der Pflichtkultur der 50er und 60er Jahre und des Hedonismus der 70er und 80er Jahre hin zu den LOHAS. "Aus Müslifressern werden Marktführer!" ist hier der etwas larmoyante Aufruf uns auf diesen Markt einzustellen. Oder: "Aus Alternativen werden Avantgardisten! Aus Weltverbesserern werden Werteträger!". Nun gut. Es darf natürlich eine Statistik der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) nicht fehlen, die quantifiziert aussagt: "Nahezu jeder vierte Haushalt steht ökologischer und humanitär Verantwortung offen gegenüber". Dann besteht ja noch Hoffnung für unsere Gesellschaft (wobei ich das eigentlich für ein Armutszeugnis halte; nur ein Viertel?!). Dennoch soll man sich schon für diesen wachsenden Markt rüsten. Destinationen sollen strategisch-konzeptionell und operativ Antworten zur gesellschaftspolitischen Debatte im Tourismus finden. Passend zum Weintourismussymposium beantwortete Beyer in einer Folie die Frage "Worum geht es?" mit einer weiteren Frage, dem Acronym WEIN (wie erreiche ich Nachhaltigkeit?). Hier geht es also darum neue Produktbausteine zu entwickeln für deren Beispiele Beyer die Bausteine Gesundheitstourismus, Volunteertourismus und Slownesstourismus nennt (ich hoffe das artet nicht wieder in einer Wellnessorgie aus). Wir sollen Nachhaltigkeit als Alleinstellungsmerkmal entwickeln und uns fragen, was wir besser können, als andere, ob wir die richtigen Dinge tun und dies auch richtig machen. Durch konsequente Markenbildung könnten wir Nachhaltigkeit für unsere Kunden erlebbar machen.

Die fränkische Weinwirtschaft ist in Sachen Nachhaltigkeit auf einem guten Weg


Für Franken besteht Hoffnung, denn hier wurde die erste CO2-Bilanz für Weinbau erstellt. Ein Kriterienkatalog zur Nachhaltigkeit in der Weinwirtschaft (vom Weinberg zum Endverbraucher) ist bereits durch die Universität Heidelberg erstellt worden. Sogar ein Siegel gibt es schon, dass sich Weinbaubetriebe an die Tür pappen können: FairChoice (für Betriebe, die nach international anerkannten Kriterien ökologisch, ökonomisch und sozial wirtschaften).

Eine Folie über die Bedeutung des Erhalts und der Pflege der Kulturlandschaften durfte in diesem Zusammenhang natürlich auch nicht fehlen. Ich bin jedoch vor allem darüber gespannt, wie die am Weintourismus beteiligten Akteure (vom Weinberg bis zum Endverbraucher) diesen Wandel zu einer (echten) Nachhaltigkeit schaffen und vor allem kommunizieren werden.

Sehr schön hat das Thema übrigens Dr. Hermann Kolesch am 15. März in Zeilitzheim auf der Mitgliederversammlung der Weingästeführer vorgetragen: Innerhalb Deutschlands müssten wir die heißen Themen als erste besetzen. Das sollte auch in puncto Nachhaltigkeit gemacht werden. " Eine Energiegenossenschaft baue man auf mit deren Windrädern der gesamte Energiebedarf der fränkischen Weinwirtschaft gedeckt werden kann. Es wird also nicht nur geredet, sondern auch gehandelt (oder zumindest schon hinter den Kulissen verhandelt).

Franz Graf Pfeil stellt seinen Kränzelhof vor


Aus der Mittagspause gestärkt durch zwei Bauchfleischbrötchen aus einer Iphöfer Metzgerei ging ich dann in den zweiten Teil des Vortragstages.

Franz Graf Pfeil hatte in der Pause jeden Stuhl mit einer Broschüre seines Kränzelhofs in Tscherms im Meraner Land (Südtirol) versehen, so dass wir uns schon ein wenig in das Thema einlesen konnten. Das hatte ich natürlich schon im Vorfeld Dank des Internets getan, durch Graf Pfeils Internetseite und ein Videovortrag von ihm bei YouTube über sein Weingut und Philosophie.

Der Kränzelhof in Tscherms, im Meraner Land in Südtirol, ist inzwischen synonym mit dem Weinlabyrinth, weshalb die domain kraenzel.com auf labyrinth.bz umleitet. Der Labyrinthgarten hat die mittelalterliche Hofanlage berühmt gemacht. Aber vor allem der Fokus auf Kunst und Kultur machen das Weingut lebendig. Im Labyrinthgarten stellen jährlich wechselnde Künstler ihre Arbeiten aus. Auch ein Amphitheater mit 300 Sitzplätzen und Blick über den Meraner Talkessel gibt es dort.

Graf Pfeil gab einen charmanten Überblick über die eigene Leidensgeschichte als Schüler (was ich selber - zumindest in Bezug auf mein Schülerdasein in Deutschland - nur unterschreiben kann). Er empfand das Arbeitsleben als große Befreiung. Dem Idiom "Masse ist Klasse" konnte er nichts abgewinnen. Ihn interessiert nur das Beste. Darunter verstehe aber nicht jeder das Gleiche. Er hat auf dem geerbten Hof die Apfelanlagen gerodet und dafür Weinreben gepflanzt und arbeite mit der Natur als gestrengen Partner zusammen. Nichts sei regelmäßig: Kontinuität im Weingeschmack ist ihm daher auch nicht wichtig, sondern aus dem jeweiligen Jahrgang das beste raus zu holen. 6ha. Rebfläche sind das.

Garten: Graf Pfeil hatte es satt sich auf Weinmessen herum zu quälen. Ein Zusatzangebot müsse her. Es galt also einen Garten anzulegen, um so schönes ein Umfeld zu schaffen, um Besucher anzulocken. Eines Tage stolperte er über ein Buch über Labyrinthe. Die ganze Welt ist auf der Suche. Man wolle (und müsse?) seinen Ängsten entgegen treten. Labyrinthe böten dabei ein Spiegelbild des Gehirns. 2 ha. Apfelanlage habe er zum Garten umgebaut, sich dabei keinem Modetrend unterworfen. Ab 2003 in Eigenarbeit den Garten angelegt, der 2006 feierlich eröffnet wurde und im vergangenen Jahr vergrößert wurde. 20.000 zahlende Gartenbesucher gibt es dort pro Jahr.

Ohne Kunst kann Graf Pfeil sich ein menschenwürdiges Leben nicht vorstellen. Also: Verein gegründet, der Kunst und Künstler fördert. Vor allem auch die zeitgenössische Kunst in Wechselwirkung mit der Natur liegt ihm am Herzen. Künstler sieht er als Juweliere, die den Labyrinthgarten schmücken.

Führungen: Messen seien ihm zu hektisch. Er fühlt sich dort nicht wohl. Ein eigener Betriebszweig müsse also her. Es gehe ihm darum Erlebnisse bieten, z.B. Meditationen mit einer Schülerin von Willigis Jäger. Seelische Erfahrungen. Dem Selbst näher rücken...

Aber es gibt auf dem Kränzelhof auch ein gastronomisches Angebot: Die Weinschänke Miil. Kleine Mengen guten Weines werden dort präsentiert. Die ehemalige Wassermühle des Hofes habe er dort zum Restaurant ausgebaut. Er möchte die Gefühle der Besucher anregen, damit nicht viel erklärt werden muss. Sein Meisterkoch ist gleichzeitig Regisseur, Bühnenbildner, Akteur in seinem Theater.

Marketing: Der Betrieb muss so reizvoll sein, um möglichst kostenlos Berichterstattung und Werbung zu bekommen.

Graf Pfeils Unternehmensziele: Jeder spielt bewusst oder unbewusst eine Rolle. Auf Anforderungen unserer Zeit agieren. Auf das Umfeld positiv ausstrahlen. Wertschätzung. Altes bewahren. Nachhaltig wirtschaften.

Ein Blick nach Spanien


Um die Weinstraßen und Museumsprojekte in Spanien ging es dann in dem Vortrag von Rainer Brusis von innovamanagement in Barcelona. Rainer Brusis, seit 16 Jahren in Spanien, hat sich seit 2001 auch auf auf den Weintourismus spezialisiert. Axel Robert Müller moderiert ihn an mit einem Hinweis auf Kathedralen, die nichts mit Kirchen zu tun haben. Diese bekommen wir dann auch anhand vieler Fotos gezeigt, zum Beispiel: Frank O. Gehrys Bodega in Elciego, Norman Fosters Bodega in Castilla y Leon, Zaha Hadids Wein Pavillon in Haro und viele mehr.

Ich musste dann zur Kaffeepause um 15:15 Uhr schon gehen, verpasste also noch die Vorträge von Hans Dieter Niederprüm vom Tourismusverband Fränkisches Seenland (von der Bedeutung der E-Bike Mobilität für eine Tourismusregion) und den Abschlussvortrag von Miriam Fritsch und Olaf Seifert vom Tourismusverband Franken, die das Fränkische Weintourismuskonzept "Wein.Schöner.Land!" nach fünf Jahren als Erfolgsgeschichte vorstellten. Ja, das ist es wohl. Jetzt sollten wir uns aber auch neue Ziele setzen und diese angehen.

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