Gestern war ich live dabei bei der #motpa von @manomama. Was das ist? Und warum ich das so komisch mit der Raute und dem Klammeraffen schreibe? Uff. Um das ausreichend zu erklären, müsste ich wohl bei Adam & Eva anfangen. Beziehungsweise bei twitter. Und hashtags. Mache ich aber jetzt nicht, denn ich schreibe lieber noch kurz über die gestrige Veranstaltung an sich.
Manomama Opening Twitter Party. Das ist #motpa. Was wurde eröffnet? Na, manomama, natürlich. Was das ist? Uff. Auch das ist wohl eine lange Geschichte. Wer von diesen einleitenden Zeilen nicht schon genügend abgeschreckt ist, macht am besten eine kurze Pause und geht rüber zu
www.manomama.de und liest sich ein wenig ein (ein schönes Video gibt's auch, für diejenigen, die web-bedingt notorisch "short attention span" mäßig drauf sind).
Jedenfalls verfolgt ich das Projekt manomama von Sina Trinkwalder und ihrem Team schon länger. Es ist wohl das erste Unternehmen, das ich kenne, das (mehr oder weniger) komplett im social web entstand und aus und mit Hilfe dessen auch aus der Taufe gehoben wurde. Mit anderen, die seit Anfang an "dabei" waren, war ich also gestern zur Firmeneröffnung von manomama in Augsburg eingeladen. Es war ein tolle Party und wieder einmal haben sich für mich einige (nicht unbedingt zusammen hängende) Weisheiten offenbart:
- wenn man an etwas glaubt, davon überzeugt ist, dann muss man seinem Herz folgen und Gedanken Taten folgen lassen.
- es gibt noch das Gute im Menschen. Man kann ruhig auch mal "Geburtshelfer" des Guten sein. Sina tut dies mit ihrer Unternehmung. Menschlich, sozial, motiviert, motivierend...
- wenn hinter Produkten auch Menschen stehen, sind es die besseren Produkte (Branchenübergreifend). Bei manomama steht der Name der jeweiligen Näherin im Etikett des Kleidungsstücks. Man kann, über die Internetseite des Unternehmens, dann auch direkt mit der Herstellerin des Produkts Kontakt aufnehmen. Das ist revolutionär.
- "content is key". Und Gemeinschaft ist alles. Hast Du die richtige Idee, das nötige Herzblut, und ein wenig Talent, dann mache etwas damit. Andere werden dir folgen und dich ein wenig pushen, wenn der Weg mal etwas steinig wird.
- es gibt keinen (großen) Unterschied zwischen dem Netz und IRL ("in real life"). Die Menschen, denen man im Netz begegnet, sind fast immer genau so, wie man sie sich vorstellt, wenn man sie "in echt" trifft. Und das ist auch gut so.
Nicht alle, die ich gestern bei der #motpa sah, kenne ich nur über oder wegen manomama. Mit einigen bastele ich auch an anderen Projekten. Da gibt es tolle Überschneidungen. Netz eben. Und leider konnte ich mich gestern nicht mit allen unterhalten, die ich auch schon über twitter kenne. Es wird jedoch noch andere Gelegenheiten geben, online und vielleicht sogar offline.
Sina und ihrem ganzen Team und Familie wünsche ich jedenfalls den allerbesten Erfolg. Das Konzept der öko-sozialen Mode ist in jeder Hinsicht wertvoll. Es hat die Chance des Erfolgs verdient. Daher für diejenigen, die vorhin die kurze Pause zum Lesen der Website nicht genutzt haben, hier noch mal der Link:
http://www.manomama.de/
"besser für alle"