Dienstag, 30. März 2010

Die fotogene Saison bricht an

Endlich wird es mal wieder ein wenig bunter! Im Schlossgarten blühen nun die Osterglocken und die Katzen verbringen wieder mehr Zeit draußen.

Neue Fotos gibt es bei flickr. Wer dort Mitglied ist kann die Fotos gerne kommentieren. Und: wer in Zeilitzheim schon mal Fotos gemacht hat, darf diese zum flickr Album für Zeilitzheim hinzufügen!

Show-Off

Foto: Charly überwacht sein Reich vom Korb aus.

Montag, 29. März 2010

Herzlicher Glückwunsch an die Touristiker

Tourist-Information Schweinfurt eröffnet



Heute wurde die neue Tourist-Information für Schweinfurt Stadt und Land im Alten Rathaus am Schweinfurter Marktplatz auch für die Öffentlichkeit eröffnet. Kati und ich ließen es uns nicht nehmen, mit den engagierten Damen der TI auf die neuen Räume und vor allem auf das neue Konzept gleich am ersten Tag anzustossen.

Die zentrale Anlaufstelle an einem wirklich zentralen Ort ist der größte Vorteil des neuen Konzepts. Nun können Besucher Schweinfurts sich an einer Stelle über all das informieren, was in Schweinfurt und seinem Umland alles geboten ist. Ich denke es wird nicht nur für den klassischen Touristen bzw. Besucher von Außerhalb Vorteile bringen für die Region, sondern auch die Menschen in Stadt und Land näher zusammen bringen und auch wirtschaftliche Impulse geben. Vor allem für die Städter, die ihr Umland noch zu wenig kennen, wird es von Vorteil sein, sich in der neuen TI über alles, was in der Region so los ist, informieren zu können.

Die neuen Räume sind sehr ästhetisch und harmonisch eingerichtet und ausgestattet. Natürlich gibt es noch die notwendige Wand mit gut sortierten Broschüren. In Sachen Plakaten setzt das Tourismus-Team jedoch rein auf digitale Plakate, deren Bild an der edlen schwarzen Glaswand hinter der Informationstheke von Zeit zu Zeit wechselt. Sehr wertig, leuchtend, ansprechend.

Ich wünsche dem Tourismus-Team von Stadt und Land um Tanja Dannhäuser und Bettina Beuerlein viel Erfolg und rasche Umsetzung aller geplanten gemeinsamen Vorhaben!

sw-ti.jpg

Foto: ich hatte zwar heute Morgen Fotoapparat und Flip-Video Kamera dabei, habe aber vor lauter Begeisterung vergessen zu fotografieren. Hier daher ein früheres Spionage-Bild vom Schild am Eingang.

Samstag, 27. März 2010

Schutzmauern oder Windmühlen?

Das Social Web und Kultureinrichtungen



Im Rahmen der stARTconference 2009 in Duisburg wurden die Sprecher alle online vorgestellt. Diese Vorstellungen sind immer noch online zu finden. http://www.startconference.org/sprecher/ und ich habe mal wieder in diesen sowie in den Beiträgen der verschiedenen Sprecher aus den Bereich Kulturwissenschaft, Kulturmanagement, Kunst, Kommunikation, web2.0 Freaks etc. gestöbert. Ein Zitat aus dem Interview von Simon A. Frank durch Christian Holst hat mir besonders gut gefallen.

Auf die Frage "Warum lohnt sich deiner Meinung die Beschäftigung mit dem Web 2.0 für Kultureinrichtungen?" antwortete Simon Frank: "Da gibt es jede Menge Gründe, zu viele, um sie hier aufzuzählen. Ein altes chinesisches Sprichwort heißt ungefähr so: Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen. So ist’s auch mit dem Web 2.0 und ich hoffe, dass Kultureinrichtungen dies in Zukunft immer mehr erkennen werden und sich häufig trauen, Windmühlen zu bauen."

Ich finde dieses Bild sehr angemessen, denn ich erlebe es immer wieder, dass bei der bloßen Erwähnung von social media (gerade im Bereich der Kultur, in dem wir uns als kleiner Kulturveranstalter ja auch bewegen), die Schutzwälle aufgezogen werden. Man traut dem ganzen Spielchen noch nicht so ganz, tut es oft ab als Kinderkram.

Kürzlich durfte ich ein Interview geben, das die Grundlage für einen (allerdings geschlossenen, abopflichtigen) Artikel von Götz A. Primke zur Anwendung von social media in der Hotellerie wurde. Während die Antwort ja positiv ausfällt, zeigt die Fragestellung im Titel des Artikels, wie viel Skepsis dem Web2.0 an der "Basis" noch entgegen gebracht wird: "Teenager-Spielzeug oder neues Marketing-Tool? - Social Media, was ist das? Google listet jetzt auch deren Einträge".

Egal, ob es um Web2.0 / social media oder um andere Veränderungen in unserer Umwelt - im Haifischbecken, in dem wir uns bewegen - geht: ist es nicht sinnvoller Windmühlen zu bauen und den Wind des Wandels zu zähmen, umzuleiten und in unseren Dienst zu stellen, als immer gleich Schutzmauern aufzustellen?

Ich schätze jedenfalls das wachsende Feedback, das uns von unseren Gästen und Besuchern erreicht. Es wächst, weil sich die Gesellschaft wandelt, weil die Menschen sich andere Verhaltensweisen angewöhnt: man nutzt verstärkt Möglichkeiten zum Kommentieren von Inhalten und Marken. Es wächst aber auch, weil wir zusätzliche Kanäle für den Dialog geöffnet haben. Nicht jeder mag öffentlich im Blog kommentieren; der/diejenige wird das Blog jedoch vielleicht lesen und dann per email antworten. Andere nutzen Facebook. Andere wiederum überhaupt nicht, wenngleich sie sich auch im Netz bewegen. Was ich mit deutlich steigernder Tendenz vermerke ist die Verwendung unseres chat widgets, zum Beispiel auf der Kontaktseite unseres Internetauftritts: immer öfter kommt es nun vor, dass ich von Gästen angechattet werde. Aber wem erzähle ich das alles... wer Blogs liest, ist ohnehin schon "dabei", oder?

Daher meine Bitte an Euch, die Ihr schon die Vorteile des vernetzten Teilens und Kommunizierens erkennt: gebt denen um Euch herum, die Ihr gern habt, Nachhilfeunterricht. Helft ihnen online zu kommen im Sinne von Web2.0 und was noch kommen mag. Sprecht aber auch mit den Kulturveranstaltern (oder anderen Branchen, die Ihr mögt) und bittet sie, Euch den Dialog per social media zu ermöglichen. Zwitschert es von den Dächern! Der stete Tropfen...

Sparrows

Freitag, 26. März 2010

Gewachsene Strukturen

Vom Verbessern und Verschlimmbessern



Als mir gestern ein Freund unter anderem dabei half das über Jahre entstandene Wirrwarr aus Kabeln und Verbindungen verschiedener Router und Netze zu entheddern und zu verstehen, kamen wir beide zu dem Schluss das Chaos sei halt "ganz normal bei gewachsenen Strukturen".

Gewachsene Strukturen heißt in diesem Fall, dass zu einer ursprünglich rein kabelgebundenen Internetverbindung später verschiedene WLAN Netze hinzu kamen. Der Router des primären WLANs war auf den DSL Router angekettet worden. Eine bessere Verbindung gäbe es, wenn der WLAN Router zugleich als DSL Router genutzt würde. Ob ich da die Zugangsdaten alle wieder hin bekäme? Gewachsene Strukturen halt...

So ist es ja oft: wir bauen und frickeln an Dingen herum, wir verbessern sie ständig. Manchmal "verschlimmbessern" wir sie dabei auch.

Bei einem Gebäude wie dem Schloss ist das über Generationen nicht anders. Wir haben auch heute noch viel Arbeit vor uns, die Bausünden des Voreigentümers aus den 1960er und 70er Jahren wieder rückgängig zu machen. Dieser hatte als damaligen "Fortschritt" viele denkmalpflegerisch sehr wertvollen Gegebenheiten zugunsten von "modernen" Mietwohnungen geopfert und dadurch regelrecht zerstört. Er hat schöne Stuckdecken abgehängt, Fussböden mit breiten Dielenböden mit PVC Belag verschandelt (schönes fränkisch / bayerisches Wort) und alte Türen durch "elegante" Baumarkttüren ausgetauscht - um nur einige Beispiele der "Fortschritte" dieser Epoche zu nennen. Manche dieser Bausünden konnten wir noch immer nicht rückgängig machen, weil die ursprünglichen Baumaterialien halt unwiederbringlich zerstört sind. So haben auch wir hier und da gemogelt: die Baumarkttüren bekamen einfach ein barockes Profil durch augeklebte Leisten und einen neuen, zweiteiligen barocken Anstrich. Gewachsene Strukturen halt.

Aber auch die Renovierer des 18. Jahrhunderts haben alte Strukturen neben neuen Innovationen stehen lassen. So sehen wir heute verschiedene Baustile nebeneinander: Türen aus der Bauzeit um 1680 und hohe, doppelflügelige Türen und natürlich der schöne Freskensaal um 1740. Und dann besagte Baumarkttüren und behördliche verordnete, schon recht hässliche Brandschutztüren. Gewachsene Strukturen...

Oft denke ich: wenn ich ein Haus neu bauen würde, würde ich in jeden Raum sowohl in Fussboden- als auch Deckenhöhe Leerrohre einbauen, damit die Verkabelung zukünftiger Innovationen die gewachsenen Strukturen mit ihren Durchbrüchen, Aufputzleitungen etc. nicht so unschön aussehen ließe. Aber dann haben diese gewachsenen Strukturen auch ihren Charme: sie zeigen die Persönlichkeit eines Hauses. Vielleicht nicht gerade die Aufputzkabel und an Fassaden angebrachte Abflussrohre aus den 60er Jahren... aber die kleinen Veränderungen und Verbesserungen (wie die moderne Tür zu unserer Rezeption, die im barocken Stil gehalten ist, aber ein Fenster im oberen Feld hat - alles mit Zustimmung der Denkmalbehörde, natürlich!).

Ein Schloss ist eben kein Neubau. In einem solche alten Gemäuer gilt es immer wieder aufs Neue abzuwägen, welche baulichen Veränderungen als notwendige, wachsende Strukturen verträglich sind. Manchmal helfen auch technologische Fortschritte Rückführungen zu ästhetischeren Bauweisen zu ermöglichen. So hat erst die Möglichkeit Spülkästen mit Pumpsystemen dazu geführt, das wir Gästezimmer anschließen konnten, die sonst nur durch Verlust schöner Sandsteinböden in dieser Form nutzbar waren (durch das Verlegen von Abwasserrohren auf den Böden und dem Aufbau neuer, höherer Böden).

Gewachsene Strukturen haben ihren Charme (etwa bei den unterschiedlichen, nebeneinander sichtbaren Baustilen, die alle einen Teil der langen Geschichte des Hauses und seiner Bewohner erzählen). Aber es ist auch sinnvoll - genau wie beim überflüssig verkabelten DSL / WLAN Router - die gewachsenen Strukturen von Zeit zu Zeit zu überprüfen, ob diese nicht wieder verschlankt oder zurück geführt werden können.

Lobby

Mittwoch, 24. März 2010

Aus Schwächen Stärken machen

Warum das Außergewöhnliche und Merkwürdige auch gut sein kann



Ich habe mich gestern wieder mal dabei ertappt, mich bei den Hotelgästen, die offensichtlich als Geschäftsreisende unterwegs waren, zu entschuldigen. Ich entschuldigte mich vorsorglich dafür, dass wir keine Fernsehapparate und Telefone in den Gästezimmern haben.

Aber die Annahme, ich müsse mich dafür entschuldigen, ist ganz falsch. Sicherlich wird es Gäste geben, die durch diesen Umstand enttäuscht sind, vor allem, wenn sie das Zimmer nicht selbst reservieren, sondern dies durch ihre Firma, zum Beispiel über eines der großen Reservierungsportale geschieht. Aber die sehr positive Reaktion der gestrigen Hotelgäste hat gezeigt, dass es durchaus auch Geschäftsreisende gibt, die gerade *das* suchen, was wir bieten: eben nicht den Einheitsbrei.

Einer der Gäste sagte mir auf meine vorsorgliche Entschuldigung hin: "Telefon habe ich selber und Fernseher brauche ich nicht. Ich habe ein Buch und Arbeit dabei und suche mir, wenn ich geschäftlich in Städten wie Schweinfurt zu tun habe, bewusst ein Zimmer ausserhalb" und, dabei schwingt (denke ich) mit: "nicht bei den üblichen Hotelketten".

Für diejenigen, die gerade *das* suchen, ist das, was wir haben also eine Stärke. Ich sollte mich also nicht entschuldigen für etwas, das ich bewusst pflege.

Wichtig ist jedoch, dass wir auch klar kommunizieren, was die Gäste erwartet. Ich denke unsere Internetseite tut dies. Schwieriger ist das natürlich bei den Buchungsportalen, wo zwar auch durch Beschreibung und Bilder der (für Geschäftsreisende vielleicht etwas außergewöhnliche) Charakter des Hauses erkennbar ist, das Fehlen eines Fernsehapparates jedoch meist nur beim Studieren der Bildchen zur Ausstattung erkennbar ist.

Für mich zeigt diese Erfahrung mal wieder, dass man aus vermeintlichen Schwächen durchaus Stärken machen kann. Die Chance für den Erfolg (egal in welcher Branche wir arbeiten) liegt in der Nische. Sie liegt darin, nicht zu versuchen alles zu machen, sondern das, was man macht, besonders gut zu machen. Und dabei immer zu erkennen, dass es immer Raum für Verbesserungen gibt, dass auch Veränderungen gut sein können. Und das man an sich selbst glauben soll und selbstbewusst tut, was man sich vornimmt.

Sonntag, 21. März 2010

"Ronomie" Revisited

Blogartikel als Gastbeitrag in den Kamingesprächen des ideas4hotels Blog



In meinem Blogartikel "Ronomie" hatte ich am 3. Februar im Nachgang zur Jahresversammlung des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (BHG) für Schweinfurt Stadt und Land über die Gastronomie und die sogen. "social media" nachgedacht. Der Untertitel (etwas großspurig): "Vom Berufsbild des Gastronomen in einer digitalen Welt".

Nun erschien dieser Artikel als Gastbeitrag in den "Kamingesprächen", des Blogs der in München ansässigen "Hotel-Tuner" ideas4hotels hotel consulting in persona Andreas Romani und Michael M. Rotter. Wir lesen uns schon länger bei twitter. Persönlich kennengelernt habe ich die beiden jedoch beim diesjährigen Tourismuscamp in Eichstätt, das sie auch als Sponsoren unterstützten.

Michael Rotter und Andreas Romani verstehen es komplizierte Sachverhalte anschaulich und verständlich darzustellen. Michaels Beitrag vom 7. März über das Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen zur Mehrwertsteuer im Hotel ist ein gutes Beispiel dafür.

Den Artikel bei ideas4hotels zu lesen hat den Vorteil, dass Michael ihn dort sehr viel schöner formatiert hat, und dass es eben weitere für die Branche hochinteressante Artikel gibt, die ich hiermit wärmstens empfehle!

Freitag, 19. März 2010

Dienstag, 16. März 2010

Bürgerversammlung in Zeilitzheim

Es ist 19.15 Uhr. Viele Zeilitzheimer sitzen schonDie besten Plätze für die Bürgerversammlung: hinten mit Rücken zur Wand und Sicht zum Bürgermeistertisch.

Meine ehemaligen Gemeinderatskollegen treffen nun auch langsam ein (diejenigen, die sich erneut zur Wahl gestellt hatten und die sich heute anhören wollen, was die Zeilitzheimer erzählen). Denn den ersten Teil der Versammlung, den Vortrag des Bürgermeisters zur Gemeindeentwicklung, kennen die Gemeinderäte, die pflichtbewusst die Versammlungen in den anderen Ortsteilen besucht haben, nämlich nun schon auswendig. Es ist nämlich die letzte von 8 Bürgerversammlungen in den Ortsteilen der Gemeinde Kolitzheim ("Großgemeinde" soll man nämlich nicht mehr sagen).

Für Zeilitzheimer Verhältnisse eine *Sensation*: die Sitzung beginnt pünktlich um 19.30 Uhr.

Die jährlichen Statistiken für Zeilitzheim: sie fallen aus. Denn unser Bürgermeister Horst Herbert hat den "Gang der Dinge" der letzten 10+ Jahre komplett umgeworfen und verzichtet auf die gewohnte Abfolge der Geburten, Todesfälle, Einwohner mit Hauptwohnsitz, Nebenwohnsitz... sehr erfrischend...

Statt des gewohnten (und wie es sich herausstellt auch gänzlich überflüssigen) Jahresrückblicks behandelt Horst Herbert in seinem Vortrag 5 Themen:
Die neu zu bauende Kläranlage
Entwicklung an der gemeindlichen Hauptschule Unterspiesheim
DSL (bzw. Fehlen desselben)
Fotovoltaik Freiflächenanlagen
Förderprogramme an denen die Gemeinde beteiligt ist

Soweit ich mitschreiben konnte:

Kläranlagen:
Alle sind recht alt. Die in Zeilitzheim ist die jüngste von allen. Allesamt sind es belüftete Teichanlagen. Der Klärschlamm muss zwingend landwirtschaftlich verwertet werden. Mit Sulzheim ist eine gemeinsame Klaranlage geplant. Dies bringe Vorteile bei Investitions- und Betriebskosten. Auf den Standort Zeilitzheim ist man wegen des Vorfluters (der Bach "Volkach") angewiesen.

Hauptschule:
Schülerprognosen unter 15 Kinder pro Klasse. Ab nächstem Schuljahr. Weiterentwicklung: neue Bayer. Mittelschule. 3 Zweige: Technik Wirtschaft Soziales. Ganztagesangebot. Hauptschulverband mit Gerolzhofen. Gebäude in Unterspiesheim: Verkauf oder Vermietung. Über 40 Jahre alt in Betonbauweise. Aus Energiegründen wird daher ein Abbruch nicht ausgeschlossen (was soll ich da als Eigentümer eines 330 alten Baudenkmals sagen...). U-wert ist schlecht 1,5, Flachdach ohne Dämmung.

Breitband:

Das Thema Breitbandanbindung des Dorfes wurde in den vergangenen Jahren immer intensiver diskutiert. Auch ich habe das Thema immer wieder, zum Beispiel hier und hier behandelt.

Unser Bürgermeister Horst Herbert war in Sachen Breitband-Anbindung in den vergangenen Monaten und Jahren oft persönlich in der Gemeinde unterwegs. So hat er erst letzte Woche in unserem Freskensaal mittels einer von Vodafone leihweise zur Verfügung gestellten Antenne die Verbindung zum Sendemast in Unterspiesheim getestet. Das Ergebnis war (verglichen mit der jetzigen Situation von rund 370 kbit/s im download und 50 kbit/s im upload) sehr gut: rund 2000 kbit/s download und 500 kbit/s upload Geschwindigkeiten haben wir - zumindest in dem einen, kurzen Test - erzielt.

Das Thema wird natürlich auch in den Bürgerversammlungen zunehmend diskutiert, denn die Bevölkerung merkt allmählich: ohne (vernünftige) Anbindung ans Netz verlieren wir ganz langsam. Der Standort verliert immer mehr an Wert, je wichtiger die schnelle Internetanbindung für Arbeit uns privates Leben wird.

Bürgermeister Herbert informiert daher über diese (zusätzliche, immer noch recht gedrosselte) Anbindungsmöglichkeit bei der heutigen Versammlung:

T-Com Kupferkabel bietet nur geringe Bandbreiten. Die Alternativen: Mobilfunk. Hier mischt in Zeilitzheim vor allem die Firma "Schnell im Netz" mir. Aber: Sichtverbindung zum Zabelstein ist notwendig. Es gibt aber auch einen Modelversuch in Oberbayern: Radiofrequenzen im Analogfunk. LTE dauert noch. Vodafone bietet per UMTS 3.000 Download in manchen Bereichen. DSLmobil hat einen Sender in Kolitzheim, 10 Herlheimer nutzen dies. Kosten für Glasfaser EUR 424.000 ohne Herlheim. Emotec aus Eichfeld bietet Funklösung an ohne Kosten für Gemeinde.

Freiflächen-Fotovoltaikanlagen:
Der Bedarf von 800 Haushalten wird gedeckt. Beschluss der Bundesregierung: keine Freiflächen anlagen auf Ackerflachen (noch kein Gesetz). Alle bisherigen Anträge fielen dann raus.

Gemeindliche Förderprogramme:
Die Gemeinde ist besser bei Kasse, als bisher gedacht. Daher gibt es Zuschüsse für Maßnahmen in der Altortergestaltung. EUR 7.500 Zuschuss pro Kind. Zuschuss auch für Maßnahmen in Siedlungen vor 1970. Generell: Bis zu 10% max 15.000 abhängig vom Ortsbild

Zeilitzheim betreffend:

Neues Feuerwehrfahrzeug (ich berichtete per Twitter).

Flurbereinigung:
Wegeplanung, Planung für Grünordnung. Landwirtschaftlicher Wegebau vor allem von recycletem Material.
Sanierung der Kanäle vor allem wegen der Hausanschlüsse. Früher Rissbildung wegen schlechter Anschlüsse. Drainagen sind oft am Kanal angeschlossen. Jetzt dringendste Sanierungsarbeiten.
Feuerwehrhaus: Diskussion mit Feuerwehr. Hängt jedoch auch mit Gesamtkonzept für Zeilitzheim zusammen.
Kindergarten wieder belegt durch einen durch Brand obdachlos gewordenen Gemeinebürger.

20:23 Uhr: Pinkelpause im Sportheim. Ich habe ein frisches Krautheimer Pils bestellt.
20.24 Uhr. Es geht weiter. Bgm Horst Herbert (und Hausherr als Vorsitzender des 1. SC Zeilitzheim) weist darauf hin, dass es auch belegte Brötchen gibt.

Es folgt der spannendere Teile der Versammlung: die Fragen / Antworten und Diskussion. Meistens wird dieser Teil der Versammlung maßgeblich von einer Diskussion über Hundekot auf Kinderspielplätzen bestimmt. In diesem Jahr läuft alles jedoch sehr sachlich und zivil ab, was mich überrascht und beeindruckt. Die Ergebnisse habe ich mitgeschrieben, aber nicht hier veröffentlicht.

Eine konstruktive Bürgerversammlung (ich habe schon andere erlebt).

Ausflug an den Steigerwaldrand

Zu Besuch in Neuhof am Steigerwald



Montag, 15. März 2010

Das Hickhack geht weiter

Gemeinsame Tourist-Information für Schweinfurt Stadt und Land



Wenngleich die Entwicklung bzw. die Entstehung der gemeinsamen TI in Schweinfurt zum Glück nicht mehr aufzuhalten ist, geht das Hickhack hinter den Kulissen indes wohl weiter.

Einen gemeinsamen Internetauftritt für den Tourismus rund um Stadt und Land gibt es unter http://schweinfurt360.de/ auch schon. Allerdings ist diese Seite bislang nur ein Platzhalter. Es heißt: "Wir sind derzeit am Aufbau unserer Internetseite, die in Kürze wichtige touristische Informationen aus Stadt und Land Schweinfurt zusammenbringt."

In welcher Form dies geschehen wird, macht uns "touristische Leistungsträger", wie es in der Branche euphemistisch heißt, natürlich sehr gespannt. Noch nicht gelöst ist laut Aussage der Touristiker bislang, wie die Veranstaltungen der Region auf diesen Seiten dargestellt werden, denn das Content Management System (CMS) unterscheidet sich zumindest vom bisherigen CMS des Landkreises.

Ich hatte angeregt, dass Veranstaltungshinweise, die für Stadt/Land zentral eingepflegt werden, auch als RSS-Feeds zur Verfügung gestellt werden. So könnten die einzelnen Veranstalter oder deren dezentralen Tourismusorganisationen (zum Beispiel in Gerolzhofen) den Veranstaltungs-Feed in ihre eigenen Seiten einbinden. Ähnlich mache ich es zum Beispiel mit unseren eigenen Veranstaltungen, die ich zuerst bei Frankentipps.de einpflege und dann zurück hole, zum Beispiel hier: http://flavors.me/barockschloss

Indes steht nun erst einmal der Umzug der Touristiker in ihre neuen Räume an. Bis dieser abgeschlossen ist, müssen wir diese sachlichen Fragen noch zurück stellen. Jedenfalls wird das neue Tourismusbüro eine große Verbesserung der Situation der touristischen Beratung in unserer Region darstellen. Zu lange hat jeder sein eigenes Süppchen gekocht und am (potentiellen) Gast vorbei gedacht.

Weitere Artikel im Schlossblog zum Thema Tourismus.

Franken

Samstag, 13. März 2010

Qualitätsmanagement Hilft

Vom Bekämpfen der Betriebsblindheit



Ich habe heute mal wieder unser Qualitätsmanagement Handbuch auf Vordermann gebracht. Das heißt: überprüfen, ob neue Prozesse zu den regelmäßigen Arbeiten hinzu gekommen sind und für diese ggf. Flowcharts / Checklisten / Formulare etc. zu erstellen und so zu benennen / beziffern, dass sie auch schnell wieder gefunden werden können.

Als besonders hilfreich hat sich hier erwiesen, die Haupt Arbeitsbereiche zu benennen und diesen eine Abkürzung zu geben (z.B. ETA für "Etage", "KUL" für Kultur etc.). Dann werden wiederum die Dokumentarten abgekürzt (z.B. "FLO" für Flowchart, "CL" für Checkliste, "INF" für Information, "TRA" für tracking tool etc. etc.). Dann erfolgt natürlich noch eine Nummerierung. So kann dann anhand der Prozessliste im QM-Handbuch schnell gefunden werden, welches Werkzeug gerade gebraucht wird (z.B. "CL-BAN-001" für eine bestimmte, in der Liste benannte Checkliste im Bankettbereich). So kann die Hilfe durch eine Rechnerweite Suche schnell gefunden werden (bzw. im Handbuch nachgeschlagen werden). Auch erkennt man anhand eines Dokumentnamens auch gleich, worum es sich handelt.

Das klingt zuerst langweilig. Ist es auch, wenn es "nur" um die Benennung der Dokumente geht. Das spannende daran ist, sich für alle regelmäßig wiederkehrenden Prozesse auch bevorzugte Vorgehensweisen zu überlegen und nieder zu schreiben. So kann ich sicherstellen, dass für "administrative" Vorgänge standardisierte Verhaltensmuster festgelegt oder zumindest vorgeschlagen werden, was dann im "Ernstfall" Raum für Kreativität und Konversation mit dem Gast / Kunden gibt.

Ein Beispiel: wenn jeder in der Rezeption eine übersichtliche Checkliste bzw. Flowchart für die Abwicklung von EC-Karten-Zahlungen im Schnellnachschlag vorfindet, braucht man sich nicht den Kopf zu zerbrechen, in welcher Reihenfolge welche Tasten auf dem Gerät zu drücken sind. Das befreit den Kopf und erlaubt es gelassener mit dem Gast, der mit seiner EC-Karten zahlen möchte, umzugehen.

Egal ob man das Ergebnis in einer Prozessliste mit standardisierten Dokumentnamen speichert oder nicht: sich über die wiederkehrenden Prozesse und über die Punkte entlang der Kette stattfindender Ereignisse in seinem Unternehmen Gedanken zu machen ist eine große Hilfe. Für mich persönlich ist dabei ein ständiges Hinterfragen der eigenen Ziele und der Motivation besonders wichtig. An jedem Punkt sollte hinterfragt werden: "Warum machen wir die Dinge so, wie wir sie machen? Gäbe es noch einen besseren Weg es zu tun? Wie ist unser Vorgehen aus den Augen des Gastes zu bewerten?" etc. etc.

Man wird - egal was man für ein Unternehmen führt - mit der Zeit "Betriebsblind". Hier hilft es natürlich sehr, auf seine Gäste / Kunden zu hören, zum Beispiel durch ein gutes Beschwerdemanagement oder eine offene Empfehlungskultur. Fragebögen und Onlinebewertungen helfen in diese Richtung. Aber auch diszipliniertes, regelmäßiges Überprüfen der eigenen Vorgehensweise kann Mängel, die aus Betriebsblindheit bestehen können, auszumerzen.

Wenn man sich länger mit dem Thema beschäftigt, ist es wirklich überraschend, wie viele Prozesse immer nach einem bestimmten Schema ablaufen bzw. sich noch verbessern lassen, wenn man über diese Schemata nachdenkt.

Speed

Freitag, 12. März 2010

Culture and Castles hat ein neues Gesicht

Schlössernetzwerk präsentiert neue Internetseite



Unter www.culture-castles.com präsentiert sich das Netzwerk von Schloss- und Gutsbesitzern mit neuem Schwung und frischem Gesicht.

Entsprechend der Philosophie des Projektes Culture & Castles haben sich private Eigentümer denkmalgeschützter Schlösser, Landsitze und historischer Bauten entschlossen, ihre Häuser unter Wahrung des privaten Charakters zeitweilig für Übernachtungen und Veranstaltungen zu öffnen, um so langfristig den Erhalt dieser historischen Anlagen zu sichern. Dabei soll der persönliche Umgang mit dem Gast im Vordergrund stehen. Dort heißt es: "Denkmalerhalt und kulturtouristische Nutzung gehen hier eine Symbiose ein - mit dem Ziel "Vergangenheit für die Zukunft zu bewahren"."

Neben der gemeinsamen Vermarktung der Häuser steht auch der aktive Erfahrungsaustausch untereinander im Vordergrund. Auch sind regionale Gruppen geplant. So arbeite ich derzeit daran, eine Culture & Castles Regionalgruppe für Nordbayern / Hessen / Thüringen aufzubauen.

Frühstück auf Schloss Hertefeld

Foto: Frühstück in der Schlossruine Hertefeld (Culture & Castles Mitglied).

Donnerstag, 11. März 2010

ErlA Tag

Treffen der Anbieter erlebnisorientierter Angebote



Im Jahr 2002 absolvierte ich die Ausbildung zum Gästeführer Weinerlebnis Franken. Die meisten der geprüften Gästeführer haben sich auch zu einem Verein zusammen getan, dem ich auch angehöre. Gemeinsam fördern und leben wir den Weintourismus. Aber vor allem der Austausch untereinander und die aktive Zusammenarbeit sind wesentliche Faktoren des Erfolgs der Gruppe, die sich gemeinschaftlich unter http://www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de/ präsentiert.

Nun versucht man seitens des Bayerischen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) die Gästeführer Weinerlebnis auch mit anderen Anbietern erlebnisorientierter Angebote (ErlA) zu vernetzen. Dazu gehören dann auch Gartenbäuerinnen, Kräuterführer und Erlebnisbäuerinnen und -bauern.

Gestern fand also der 2. Unterfränkische ErlA-Tag statt, an dem ich teilnahm. Am Vormittag widmeten wir uns im Nachbarschloss Sulzheim der Theorie: Irmgard Greisel vom AELF-Kaufbeuren referierte zum Thema "Qualität heißt: Gewöhnliches außergewöhnlich gut zu machen". Natürlich durfte im Anschluss die allseits gepriesene Gruppenarbeit nicht fehlen, in der in 5 Gruppen einzelne Themen erarbeitet und anschließend präsentiert und diskutiert wurden.

Klar wird bei solch einem Treffen, dass die Teilnehmer doch noch an sehr unterschiedlichen Punkten des Qualitätsmanagementprozesses stehen: während manche bereits voll im Thema drin sind und sich teilweise auch nach DIN EN ISO 9000 oder ServiceQualität Deutschland zertifizieren lassen, fängt das Thema für andere noch damit an, wie man das Telefon richtig beantwortet. Löblich, aber, dass sich das Amt dieses schwierigen Themas annimmt und a) die Verbesserung der Qualität und b) die Vernetzung der Anbieter untereinander fördert.

Am Nachmittag besichtigten wir zwei Betriebe: den Steigerwald Erlebnishof in Neuhof am Steigerwaldrand und den Weinbaubetrieb Beate und Armin Loos in Dingolshausen. Im wunderschön dekorierten Gewölbekeller des Weinguts diskutierten wir zu Kaffee und hausgemachtem Kuchen die Themen des Tages. Der Sommerwein schmeckte mir gerade zum gereichten Weißbrot mit leichten hausgemachten regionalen Spezialitäten wie Kochkäse ausgezeichnet, so dass ich mir im Anschluss noch einen Karton erwarb, um diese Freude noch teilen zu können.

Erkenntnisse?

Was mir persönlich auffällt, ist dass zwar fast jeder inzwischen einen eigenen Internetauftritt hat, aber dass die Angebote der Region noch zu wenig online vernetzt sind. Es herrscht noch der Glaube, einen "gemeinsamen Internetauftritt" bekomme man nur hin, indem man zigtausend Euro dafür ausgibt und es nur mit staatlicher Hilfe geht. Dass es bereits Portale gibt (zum Beispiel bei den Tourismusorganisationen), die halt noch mit dem entsprechenden Inhalt ordentlich gefüllt und bekannt gemacht werden könnten scheint keine gangbare Alternative zu sein.

Auch wird aus meiner Sicht das größte Potential gerade der erlebnisorientierten Gästeführer, Kräuterführer, Landfrauen und Bäuerinnen noch zu sehr vernachlässigt: das Geschichten Erzählen! Klar, wenn eine Gruppe eine Betriebsbesichtigung bekommt oder eine Weinbergswanderung, wird ihnen leidenschaftlich erzählt vom Hof, der Familie, den Herausforderungen in Weinbau und Landwirtschaft. Es werden geschichtliche Anekdoten vom Hof und Dorf erzählt. Stammtischgeschichten werden zu großem Gelächter und hoher emotionaler Beteiligung der Anwesenden erzählt. Warum geschieht das so gar nicht auch im Netz? Warum werden solche Geschichten nicht auch gebloggt? Internetseiten haben die Anbieter ja bereits. Der Suchmaschinenoptimierung würde es helfen und den Kontakt mit Stammgästen aufrecht erhalten.

Vielleicht sind jedoch die Berater in den Behördern, Ämtern und Tourismusorganisationen selbst noch zu wenig informiert über die Möglichkeiten des Mitmachinternets. Schade eigentlich. Denn gerade unsere Region zwischen Main und Steigerwald hat - das habe ich gestern wieder erleben dürfen - ein großes und attraktives Potential, gerade für den Tourismus.

Das Beispiel des Weingutes Loos zeigt aber auch, wie man mit Begeisterung und Herzblut und dem Mut Dinge im Laufe seines Lebens auch in großen Schritten zu verändern sehr erfolgreich sein kann. Ganz ohne Blog, dafür mit sehr viel Einsatz. Der Rücklauf auf Kundenmailings des Weingutes sind mit rund 50% Erfolg einfach sensationell. Und ich ahne auch warum: Man spürt, wenn Beate und Armin gemeinsam Gäste bewirten, wie es noch nach 30 Jahren Ehe zwischen den beiden "funkt", wie die Augen auch beim Thema Wein funkeln und wie dieser Funke auch auf Gäste überspringt. Wahrlich ein erlebnisorientiertes Angebot mit großer Nachhaltigkeit.

Sheep

Samstag, 6. März 2010

Der Start in die Saison ist ein guter

Von kulturellen Veranstaltungen und persönlichen Erlebnissen



Es tut richtig gut, mit einer ausverkauften Veranstaltung in die neue Saison zu starten! Das Krimidinner ist nun im Gange. Diejenigen, die keine Karten mehr bekommen haben, haben jetzt noch die Chance, sich für das Krimidinner Ende Oktober anzumelden. Sollte dieses auch so gut und frühzeitig gebucht werden, schieben wir evtl. noch eine Veranstaltung im Sommer nach.

Am kommenden Sonntag in einer Woche, am 14. März, ist dann erst einmal der Ostermarkt im Schloss. Ich hoffe doch sehr, dass der Schnee und die Kälte bis dahin wieder verschwunden sind. Der Schnee und eisige Wind der letzten Nacht haben nämlich die Frühlingsgefühle vorerst wieder vertrieben. Die Krokusse und Schneeglöckchen verschwanden wieder unter einer Schneedecke und ich hoffe, dass sie sich wieder erholen (sollten sie eigentlich, denn dies sind diese ersten Frühlingsboten ja gewohnt).

Am 19. März ist dann "Talisman New Gypsy Art" mit einem Konzert wieder bei uns zu Gast. Ich muss die Besucher des Konzerts von 2008 wohl daran erinnern, denn diese waren damals restlos begeistert.

Tja und dann steht Ostern schon bald vor der Tür. Die Kinder waren heute noch etwas verwirrt ob des ganzen Schnees... O-Ton Katharina: "Papi, jetzt ist schon wieder Winter!". So wurden auch die Weihnachtslieder wieder ausgekramt, was mich persönlich nicht so begeisterte. Aber die Kinder wissen schon, dass der Osterhase Schokolade bringt, also freuen auch sie sich, den Schnee bald gegen Frühling einzutauschen.

Katharina war heute wieder beim Englischunterricht für Vorschulkinder in Würzburg und es macht ihr großen Spaß. Isa möchte nun auch bald dort schnuppern. Auch im Stammheimer Kindergarten soll es nun bald ein Angebot für den Englischunterricht geben, so dass Kati bald nicht mehr so "weit" mit den Kindern fahren muss. Aber die Gruppe Eltern samt Kinder (und Englischlehrerin mit Familie) haben den Anlass zu einem Besuch im Indoor-Spielplatz nach dem Unterricht genutzt. Katharina liebt alles sportliche besonders. Sie rennt gerne und springt auf dem Trampolin besonders hoch. Isa macht auch überall mit und sagt immer "das kann ich auch!" egal ob es stimmt, oder nicht.

Mir durch aufmerksame google buzz Lesern, die auf meinen Blog zu Bockbier und Barock stießen, bewusst, dass ich den ursprünglich angedachten Zeitplan für mein Buch nicht werde einhalten können. Das ist jedoch egal, denn es gab nie eine Frist dafür. Jedenfalls schreibe ich munter daran weiter, möchte jedoch allmählich anfangen, die Fäden etwas straffer zusammen zu ziehen. Jedenfalls ist "Bockbier" in der Fastenzeit ein super Stichwort, um wieder tätig zu werden.

Montag, 1. März 2010

Videoblogbeitrag

Krimidinner, flavors.me, Google Visitenkarte



Über 4 Wochen ist der letzte Videoblogbeitrag nun schon her! Hier also wieder ein Versuch via ustream.tv die aktuellen Nachrichten aus dem Schloss in einem kurzen Beitrag rüber zu bringen. Aber ich sehe schon: wenn ich das noch öfter machen, brauche ich noch ein vernünftiges Mikrofon. Das in der iSight eingebaute Mikro klingt hier doch sehr dumpf.

Hier noch der Link zu der im Video angesprochenen flavors.me Seite: http://flavors.me/barockschloss



Nachtrag: die Einbindung des Veranstaltungs-RSS-Feed wurde als Best Practice im Frankentipps blog vorgestellt.