Sonntag, 28. Februar 2010

Freier Sonntag

Und in eigener Sache: Es gibt noch 4 Karten zum Krimidinner



Heute ist der letzte Sonntagmorgen des Jahres, an dem noch kein Betrieb im Schloss ist. Das bedeutet: noch kein Frühstück für unsere Gäste, kein Receptionsdienst. Diesen "freien" Sonntag genießen wir, auch weil meine Schwester mit ihren Töchtern zu Besuch ist.

Ich freue mich aber auch, wenn es bald wieder los geht im Schloss, denn dieses lebt von dem, was darin geschieht. Die neue Saison beginnt sehr vielversprechend mit einer fast ausverkauften Veranstaltung: dem Krimidinner am Samstag, 6. März. Aus Krankheitsgründen wurden 4 Karten kurzfristig auf die Veranstaltung im Oktober umgebucht, so dass zum jetzigen Zeitpunkt noch genau 4 Karten zu haben sind.

Stone

Freitag, 26. Februar 2010

140 Zeichen

Ein Blogexperiment



Einen einzigen Satz mit 140 Zeichen zu befüllen kann diesen ganz schön lang machen und vor allem lustig verschachtelte Nebensätze erfordern.

Während man bei twitter gezwungen ist sich bei den „status updates“ auf jeweils 140 Zeichen zu beschränken, ist dies hier nicht so der Fall.

Das heißt aber noch lange nicht, dass man bei twitter die 140-Zeichen Obergrenze auch jedes mal krankhaftest auszuschöpfen versuchen sollte.

Versucht man das nämlich, kommt so ein dämliches Gefasel wie diese Sätze dabei heraus die hier allesamt ganz genau aus 140 Zeichen bestehen.

Dabei begehe ich auch so manch orthografische Sünde, wie herausgelassene Kommas und unmöglicher Satzstrukturen, die meinen Blogleser nerven.

Also genug von diesem Experiment, welches mir zeigt, dass es einen guten Grund gibt, weshalb es beim Bloggen keine 140-Zeichen Grenzen gibt.

Womit das "Experiment" beendet wäre. Das wären 6 maximal-lange tweets gewesen.

Tweetie
Uploaded with plasq's Skitch!


Foto: aktuelle screenshot aus tweetie, einer twitter app für den apple mac.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Alltag

Vier Tage lang habe ich keinen Blogartikel mehr geschrieben. Geschrieben habe ich zwar schon einiges, aber nur Fetzen, die in meinem evernote gespeichert sind und es noch nicht zur Veröffentlichungsreife geschafft haben.

Endlich habe ich wieder mit einem milden sportlichen Trainingsprogramm begonnen. Dieses möchte ich nach und nach wieder ausbauen, da ich gemerkt habe, dass das viele Herumsitzen ohne Bewegung wirklich auf Dauer nicht angenehm ist. Vom Übergewicht gar nicht zu sprechen...

Im Schloss hat nun der "Frühjahrsputz" begonnen. Anfang März öffnet der Hotelbetrieb wieder. Eigentlich sollten wir angesichts der Art, wie wir diesen führen, eher von Bed & Breakfast gesprochen werden. Ich werde unsere Gäste nach und nach befragen, ob sie mehrheitlich etwas mit diesem Begriff anfangen können bzw. ob die Assoziation dann stimmt.

Den Kindern geht es gut. Isa ist noch in der Kleinkindgruppe, wird jedoch bald etwas länger drin bleiben und dann noch in die Gruppe der größeren Kinder wechseln. Sie möchte schließlich auch Mittagessen im Kindergarten bekommen, genau wie ihre große Schwester. Katharina besucht wöchentlich einen Englischkurs für Kinder im Vorschulalter und saugt dort spielerisch neue Wörter und Aussprachen auf. Natürlich hilft es, dass die Kinder bereits zweisprachig aufwachsen.

Noch ist es kahl und trüb in Franken, aber der Frühling kündigt sich zumindest schon ganz langsam an. Bald geht es also los!

Red Squirrel

Foto: Eichhörnchen an der Schlossmauer.

Freitag, 19. Februar 2010

Die Einrichtungsgegenstände im Schloss

Schwer vorstellbar, dass das Schloss beim Kauf 1979 komplett leer war



(Gastbeitrag von Marina von Halem)

Der Anfang wurde gemacht durch das eigene Inventar, das wir beim Umzug von Schottland nach Zeilitzheim mitbrachten und durch Dinge vermehrt hatten, die wir dort zur Verwendung in Zeilitzheim erworben hatten. Das waren meist Tische und Stühle im Queen-Anne-Stil, die ich in Zeilitzheim selber aufgearbeitet und gepolstert habe sowie einiges Mobiliar für öffentliche Räume, aber auch ein altes Himmelbett von ca. 1840 aus dem Stammschloss der schottischen Familie Stuart. Dieses Bett gab dem "Maria-Stuart-Zimmer" den Namen; es ist besonders bei Brautpaaren sehr beliebt. Es wurden Ferienwohnungen (und später Gästezimmer) eingerichtet. Dafür fanden sich Weichholzmöbel; alte Betten wurden auf die heute nötige Länge gebracht und zu Himmelbetten umgebaut, Vorhänge dafür und für alle Fenster genäht. Manch schönes Möbelstück, Lampen und Bilder kam als Leihgabe oder Geschenk von Freunden ins Haus. Sehr willkommen waren auch die kräftigen Truhen und Tische aus gebrauchten Harthölzern, die einst als Bahnschwellen in Südafrika gelegen hatten und später zu Möbeln verarbeitet worden waren.

Die Mehrzahl der Bilder im Schloss, auch in den Gästezimmern, sind Originale, wenngleich sie nur ideellen Wert haben. Stammtafeln und Portraits von Vorfahren der Familie v. Halem hängen im Jagdsaal und der "Kapelle". In einigen Gästezimmern hängen Zeichnungen und Aquarelle von Asta von Halem, die bis 1944 als Zeichenlehrerin in Striegau, Niederschlesien, lebte. (Zufall! Meine mütterlichen Vorfahren, die Familie v. Engelmann, lebte im Landkreis Striegau, aber Asta von Halem kannte sie damals nicht). Viele originale Stiche schmücken das Haus, aber es gibt auch Faksimiles oder Reproduktionen alter Vogel- oder Blumenbilder.

Der jüngste Zuwachs von 2009 sind die Trophäen aus Ostafrika, die ein Vetter und Freund der Natur und der Jagd dem Hause schenkte. In meinem Elternhaus in Schlesien hingen solche Trophäen. Mein Vater Heinz Freiherr v. Richthofen hatte sie aus Namibia mitgebracht, wo er einige Jahre als Farmer lebte. Deshalb sind sie mir vertraut, und ich mag sie wegen ihrer Schönheit. Da sind die gewaltigen Gehörne der Kaffernbüffel, die schönen, schlanken, geraden der Oryx-Antilope, die eleganten, gedrehten Gehörne des Großen und des Kleinen Kudus, der Impalas, Wildebeests und Hartebeests und die kleinen Hörnchen des Duiker und des Steenboks. Aber auch bekanntere Gehörne von Rotwild kamen als Geschenk eines weiteren Vetters ins Haus.

Fast könnte man meinen, das Schloss sei schon immer möbliert gewesen.

Marina v. Halem

Antlers 'n' Stuff

Donnerstag, 18. Februar 2010

Frühlingsanzeichen

Und: Wir geben Ihren gelesenen Büchern ein gutes Zuhause



Im Schlossgarten sprießt das erste Grün der Narzissenspitzen durch den Schnee hervor und ganz oben nahe der Hauswand, wo tagsüber schon etwas Sonne hin kommt, zeigen sich die ersten Schneeglöckchen mit noch geschlossenen Knospen. Es wird langsam wärmer und das wird nach diesem Winter auch langsam Zeit.

Unser Ostermarkt, der immer 3 Wochen vor Ostern stattfindet (also in diesem Jahr am Sonntag, 14. März) läutet für uns auch immer den Frühling ein. Es sind keine 4 Wochen mehr bis dahin und die Vorbereitungen laufen bereits.

Zu den Vorbereitungen für den Ostermarkt gehört es auch, die Bücherspenden für den parallel dazu stattfindenden Büchermarkt entgegen zu nehmen, zu sichten und zu sortieren. Die Spenden mehren sich auch langsam, wofür wir sehr dankbar sind. Da der Büchermarkt auch zum Weihnachtsmarkt im November stattfindet, werden Bücherspenden auch das ganze Jahr über entgegen genommen und vom fachkundigen Team ehrenamtlicher Helfer des Förderkreises Schloss Zeilitzheim e.V. thematisch einsortiert. Wer also auf seinen Bücherregalen Platz für neue Bücher schaffen möchten und die gelesenen Bücher einem guten (und als gemeinnützig anerkannten) Zweck zukommen lassen möchte, darf uns diese gerne bringen (gerne auch bei Besuch von Veranstaltungen oder dem Markt selbst). In manchen Fällen ist nach Absprache auch Abholung möglich.

Wir sind für alle Spenden von Büchern, von denen Sie meinen, es gäbe dafür noch interessierte Leser, sehr dankbar. Auch Musik-CDs finden vermehrt den Weg in die Sammlung nehmen wir ebenfalls gerne entgegen!

Good Tidings

Mittwoch, 17. Februar 2010

Aschermittwoch

Endlich ist sie da: die Starkbierzeit



Andere nennen es ja Fastenzeit. Aber ich kenne persönlich niemanden, der noch aus den ursprünglichen Beweggründen fastet. Manche tun es, um zu "entschlacken" bzw. einfach mal abzunehmen. Das hätte ich auch mal wieder nötig. Ich habe jedoch beschlossen, dies nicht in erster Linie durch den Verzicht von Speisen zu tun, sondern einfach mal wieder die sportliche Betätigung zu erhöhen. Das habe ich vorgestern mit einem kleinen Einstieg auch begonnen. Und heute erinnert mich der Muskelkater daran, dass es doch schon etwas länger her ist, seitdem ich ordentlich Sport getrieben habe.

Es gibt einen guten Grund verstärkt sportlich gegen zu steuern, denn heute ist Aschermittwoch und die Starkbierzeit beginnt. Denn: "Flüssiges bricht das Fasten nicht!". Sehr praktisch.

Unser Bockbier der Volkacher Mainschleife ist der dunkle Doppelbock der Krautheimer Brauerei Düll mit 7,8% Alkoholgehalt und 18,5% Stammwürze. Lecker. Süffig und für "Ungeübte" durchaus gefährlich.

Aber jetzt schnalle ich mir erst einmal die Rennschuhe an, denn meine "Fastenzeit" mit Doppelbock ist besonders nahrhaft... Nach dem Sport folgt jedoch erst noch eine abendliche Vorstandssitzung. Für den Abschluss des Tages habe ich mir jedoch schon einen Krautheimer Doppelbock und den Wappenbierkrug meines Vaters und Großvaters zurecht gestellt. Mit dieser Vorfreude macht das Training Spaß!

Helau!

Doppelbock

Dienstag, 16. Februar 2010

Emilio

Entwarnung: Der Ketzer ist wieder da!



Kater Emilio war mal wieder etwa 48 Stunden verschollen. Das macht natürlich immer Sorgen, wenn einer der beiden Schlosskastraten verschwunden ist. Kommt im Jahr etwa 1-2 je Katze vor. Ecken, wo man sich verstecken kann, gibt es ja genug. Und jedes Mal, wenn ich auf Katzensuche gehe denke ich: Du hast doch schon alles durchsucht, kennst jedes Katzenversteck!

Naja, ich lerne eben jedes Jahr noch 2-4 Katzenverstecke (wohl erst freiwilliger, dann, wenn der Hunger kommt, unfreiwilliger Natur) kennen.

Es sind jedenfalls alle Ketzer wieder da. Und genährt, gewärmt und (wie es scheint) glücklich.

Emilio

Montag, 15. Februar 2010

Aktuelle Dorfnachrichten

Der Fasching ist bald vorüber. Die Vereinssitzungen stehen nun an.



An den Ausrufen der Dorfsprechanlage merkt man, dass sich der Fasching dem Ende neigt. Jahresversammlungen werden nun vermehrt angekündigt.

Zum Einen ist bald Versammlung der Zuckerrübenanbauer. Das ist wichtig, um die abgeschlossene Zuckerrübenkampagne zu besprechen und die neue zu planen. Das neue Saatgut muss nun bestellt werden. Wer sich ein wenig informieren möchte, wie die Zuckerrübenernte abgerechnet wird und Saatmengen für das neue Jahr basierend auf den zulässigen Exportmengen kalkuliert werden, kann sich bei frankenrueben.de umsehen.

Aber auch die Freiwillige Feuerwehr setzt zur Jahresversammlung an. Auf der Tagesordnung der Feuerwehr steht auch die Vorstellung des neuen TSF-W. Was verbirgt sich dahinter? Das TSF-W ist ein "Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser" im Volksmund auch Feuerwehrauto genannt. Die Anschaffung des neuen Fahrzeugs beschäftigt die Feuerwehr, auch weil dazu das Feuerwehrhaus am Gänsewasen umgebaut werden muss, damit das größere Auto durch das Tor passt.

Was gibt es sonst in den Dorfnachrichten? Ach ja: die Gemeinde Kolitzheim versucht das ehemals als Kindergarten genutzte Grundstück in Zeilitzheim zu verkaufen. Wer also in Erwägung zieht nach Zeilitzheim zu ziehen sollte sich die Grundstücksbeschreibung mal ansehen.

Cow walk

Sonntag, 14. Februar 2010

Fastenschank

Der Winteraustrieb in Zeilitzheim



Es ist verständlich, dass man nach so viel Winter nun ans Winteraustreiben denkt. Das ist ein schöner heidnischer Brauch, der dann von der Kirche gezähmt und aufgenommen wurde und nun wieder fest in heidnischer Hand zu sein scheint: der Fasching. Etymologisch gesehen bedeutet Fasching "Fastenschank", also das letzte Besäufnis vor der Fastenzeit. Gefastet wird fast nicht mehr. Aber das Feiern ist doch trotzdem noch schön!

Es geht zwar nicht ganz so hoch her, wie im Rheinland, aber der Fasching ist in Zeilitzheim und den umliegenden Dörfern schon wesentlicher Bestandteil der Jahresplanung. Nach ihm werden Urlaubspläne und Vereinstermine gerichtet. Nichts (anderes) geht in der Faschingszeit. In Zeilitzheim war der Höhepunkt des Faschings immer die Faschingssitzung des Sportvereins, die in meiner Kindheit immer im Saal des Gasthauses "Zur Sonne" stattfand. Mit dem Bau des eigenen Sportheims mit kleineren Räumen ist auch der Sportvereinsfasching etwas kleiner geworden, gilt jedoch wohl noch als einer der wichtigsten Vereinsinternen Feste des Jahres.

Aufstrebend war in den vergangenen Jahren der Kolpingsverein mit seinen zwei Faschingssitzungen, die immer frühzeitig ausgebucht sind. Neben den obligatorischen Aufführungen der verschiedenen Tanzgarden und Chöre ist der Höhepunkt dieser Sitzungen wohl immer der Auftritt der Bodyguards, die meist einen textlich und musikalisch hochwertigen und kurzweiligen Beitrag auch satirischer Art liefern.

Kulinarisch ist der Fasching in Zeilitzheim noch geprägt von frischen Krapfen (natürlich mit Hiffenmark) vom Hauckebäck und dem Faschingsdienstags-Kesselfleischessen im Sportheim.

Signs, signs...

Freitag, 12. Februar 2010

schwarz weiss ist das neue bunt

Nicht alle denkmalpflegerischen Arbeiten sind glamourös



Ich habe beschlossen den heutigen Blogartikel rein in schwarz/weiß zu schreiben. Schließlich ist draussen auch alles weiß, unterbrochen nur durch ein paar Grautöne. Aber keine Angst: über den Schnee ist schon genug an anderen Stellen geschrieben worden.

Im Schloss werden werden eine Reihe unaufregender aber dennoch Arbeit generierende Reparaturen durchgeführt. Keine grandiosen Restaurierungen oder das Freilegen von Fresken oder ähnliches. So ein Barockschloss kann eben auch mal ganz unglamourös sein. Aber es braucht eben auch diese weniger aufregenden Arbeiten. Stühle wollen neue Filze bekommen, Ritzen zugespachtelt, Kabel unter Putz gelegt, dunkle Ecken aufgehellt. Auch das ist Denkmalpflege. Unbunt. Aber wichtig.

Mittwoch, 10. Februar 2010

twitter buzz friendfeed facebook

Immer mehr Dienste nutzen geolocation und den "social graph"



Früher, als ich noch etwas weniger bloggte, da habe ich meinen twitter feed automatisch in meinem blog in der Seitenleiste eingebunden. So konnte jeder, der regelmäßig das Schlossblog las, auch immer die neuesten 5 oder 6 tweets von mir lesen. Davon bin ich jedoch abgekommen, denn ich finde, dass der twitterstream doch mehr Sinn macht, wenn man diesem regelmäßig folgt (und den jeweiligen Bezug auch annähernd verstehen kann). Lesen kann ihn noch immer jeder, denn er ist öffentlich, muss ihn dafür aber schon suchen und anclicken.

Twitter ist eben doch mehr als "microblogging" bzw. zusätzliches publishing Werkzeug. Ich sehe es mehr und mehr als Netzwerk. Sicherlich gibt es dort viele, denen ich folge, weil ich (nur) den Informationsgehalt ihrer tweets schätze. Es gibt aber auch eine wachsende Gruppe derer, die ich zu meinem sozialen Netz zähle, die ich auch nach und nach persönlich "im realen Leben" kennen lerne.

Friendfeed ist genial, weil es die verschiedenen streams der dort angemeldeten Nutzer bündelt. Folgt man mir dort, sieht man nicht nur meine tweets, sondern auch in Echtzeit wenn ich neue Fotos bei flickr hoch lade, oder Videos bei YouTube, Blogartikel in meinen verschiedenen Blogs etc.

Jeder dieser Dienste hat bestimmte Vorteile, weshalb ich bislang auf keinen verzichten wollte. So findet bei facebook zum Beispiel der persönlichere Kontakt zu Freunden "im echten Leben" und über die fan pages der persönlichere Kontakt zu den "noch nicht" Freunden im echten Leben statt. Aber das Pflegen von mehreren Diensten bedeutet eben auch einen erhöhten (zeitlichen) Aufwand.

Es ist daher kein Wunder, dass ein Wettbewerb um den besten, alles zusammen fassenden Dienst begonnen hat. Facebook hat z.B. Friendfeed gekauft. Und gestern hat sich google, die bis vor Kurzem noch de facto Suchmaschine cum alles erobernde Firma mit dem Start von google buzz ins Feld des "social networking" katapultierte.

Klar, dass ich als möchte-gerne "early adopter" auch schon gestern gleich buzz ausprobiert habe. Noch zeigt sich mir dieser Dienst als noch ein weiterer zu pflegender Aggregator. Worin der größte Vorteil jedoch liegen könnte, ist die Nutzung von buzz auf mobilen Geräten. Hier zeigt sich der Vorteil (für manche sicherlich auch der Nachteil) von geobasierten Diensten. Das wird die persönlichen Datenschützer natürlich wieder auf's Feld rufen und ich kann denen, die nicht sichtbar sein wollen, auch nur raten, sich bei solchen Diensten nicht anzumelden. Für diejenigen, die - auch aus beruflichen Gründen - im öffentlichen Leben stehen, wird die Erreichbarkeit und Vernetzung jedoch sicherlich von weiterem Vorteil sein.

Wer einen gmail (in Deutschland auch googlemail genannten) account (auf Deutsch: elektronisches Postfach) besitzt, wird früher oder später gefragt werden, ob er/sie bei buzz mitspielen möchte. Damit dieser Dienst wirklich brauchbare Ergebnisse liefert, empfiehlt es sich, sein google profile (auf Deutsch: Profil) mit möglichst vielen seiner verwendeten Dienste zu füttern. Klar macht uns das auch wieder ein Stück weiter gläsern. Ich opfere mich eine Weile lang bei diesem Experiment und mache mich für Euch gläsern. Wer es nicht selber ausprobieren möchte, kann mich ja später mal nach meinen Erfahrungen fragen.

A Form of Water

Das Foto hat mit dem Ganzen nichts zu tun. Aber es ist recht aktuell (aus dem Schlossgarten, am Teich).

Dienstag, 9. Februar 2010

Lokaljournalismus: Ein Armutszeugnis

Vielleicht ist ja nur der Fasching Schuld (?)



Eine Regionalzeitung liest man nicht wegen der überregionalen Nachrichten. Dafür gibt es dpa und andere Quellen, die stets das Wichtigste und Aktuellste aggregieren.

Eine Regionalzeitung liest man wegen der für die Region relevanten Inhalte. Sofern diese denn enthalten wären. Wir haben Februar. In Deutschland dominiert also im regionalen "Journalismus" der Fasching / Karneval. Das interessiert doch kein Schwein. Wenn man sich dafür interessieren sollte, dann doch höchstens für den ortsansässigen Verein, der diesen ausrichtet (egal ob Karnevalsverein, Kolpingsverein, Sportverein...). Und da ist man doch lokal eh schon wesentlich besser informiert, als jeder Stuss, der ein regional bezahlter freier Mitarbeiter einer Zeitung zu einem Faschingsabend zusammen schreiben kann. Und wehe, diese/r schreibt etwas Kritisches. Das gab es auch im vergangenen Jahr und wird es wohl so schnell nicht wieder geben, bei unserer Regionalzeitung.

Die Frage bleibt: gibt es derzeit keine interessanten regionalen Inhalte, oder wird darüber nicht berichtet. Ich finde in regionalen Blogs derzeit mindestens genauso viele interessanten Informationen mit regionalem Bezug, wie im (online Angebot) der Regionalzeitung.

Die ganze Welt geht "social". Soeben hat google also auch google buzz bekannt gegeben. Und was ist uns in dieser Hinsicht lokal / regional geboten? main.de

Wenn ich mir ansehe, wer aus meiner Gemeinde dort alles Mitglied ist... Nicht viele, nämlich 24 Personen, davon haben erst 5 ein eigenes Bild als Avatar gesetzt. Insofern dürfte die Hoffnung der Regionalzeitung, das regionale "Kapital" werbetechnisch auszuschlachten, sich doch sehr in Grenzen halten. Aber offensichtlich gibt es doch immer wieder Dumme, die selbst in den unwahrscheinlichsten Medien eine "Anzeige" schalten.

Vielleicht gibt es nach dem Fasching wieder etwas interessantes bei der Lokalpresse zu lesen. Bis dahin bleibe ich auf jeden Fall im Netz.

Montag, 8. Februar 2010

Information is Beautiful

Vom Reiz der versteckten und geheimen Informationen. Schnitzeljagd!



Ich lese das Blog von David McCandless namens "Information is Beautiful" schon eine geraume Zeit. Inzwischen ist sein gleichnamiges Buch auch schon in den USA erschienen und steht bei HarperCollins kurz vor der Veröffentlichung in seinem Heimatland, Großbrittanien.

Ein kleiner Hinweis in seinem heutigen Blogartikel hat mich zum Nachdenken angeregt:

"Please note: Since the US and UK versions were printed at the same time (last year), so the first edition of the UK version has the same minor printing errors. They affect 12 of the 256 pages. Really sorry about that. I’ve uploaded an errata. It’s passworded. The password is the last word in the bottom right hand corner of page 159 of the book CASE SENSITIVE. Thank you."

Er hat also das letzte Wort seines Buches dazu verwendet, seinen (legitimen) Lesern bestimmte Inhalte wohl per passwortgeschütztem Bereich auf seiner Website bzw. Link zugänglich zu machen. Genial.

Die Grenzen zwischen offline und online verwischen zunehmend.

Das gibt mir natürlich Ideen. Wie kann man für seine treuen (offline) Besucher den (online) Besuch interessanter machen? Vielleicht durch so genannte "Easter Eggs", also versteckte Geschenke online. Wer geht schon nicht gerne auf Schnitzeljagd? Wer hat nicht schon den Wunsch Inhalte, die für andere, nicht Eingeweihte, verborgen bleiben zu sehen?

Das Buch - von dem ich bislang nur Auszüge im Netz kenne, dieses aber so genial finde, dass ich mir durchaus vorstellen könnte es auch zu bestellen - ist eine Augenweide. Es ist eine Ansammlung von grafisch anschaulich dargestellten Statistiken. Das lässt sich schwer erklären. Am besten Ihr schaut einfach mal selbst dort vorbei: http://www.informationisbeautiful.net/

Sonntag, 7. Februar 2010

Es gibt so viel zu sehen um Zeilitzheim herum!

Habe an der Linkliste der Freizeittipps bei delicious.com weiter gebastelt



Seit 2. Mai 2009 pflege ich in unregelmäßigen Abständen eine Linkliste mit Freizeittipps für Zeilitzheim und Umgebung. Die dort gespeicherten Lesezeichen werden mit Stichwörtern versehen und enthalten meist auch eine Kilometerangabe zur Entfernung von Zeilitzheim. Ich verwende dafür den "social bookmarking" Dienst delicios.com. Das hat den Vorteil, das ich die Links auch thematisch bündeln kann, wie hier auf meiner Seite "Freizeittipps" zu sehen ist.

Ich hatte mir erhofft, dass der große Vorteil von delicious, dass man nämlich sieht wer noch alles bestimmte Links bzw. Lesezeichen gesetzt hat, zur Vernetzung untereinander führt. Das ist bei diesem account jedoch leider noch nicht eingetreten. Dazu sind die bei mir verlinkten Seiten zu Weingütern und Restaurants wohl zu speziell, zu selten, zu regional. Aber es ist dennoch ein hervorragendes Werkzeug, um unseren Gästen Tipps und Informationen - schon vor Reiseantritt - an die Hand / die Tastatur zu geben.

Das System "social bookmarking" hat ein großes Potential. Das sehe ich bei meinem privat genutzten delicious account, den ich schon seit 12. Juni 2007 vornehmlich auf Englisch nutze. Worin äußert sich dieses Potential?

1. Das Netzwerk. Finde ich (zum Beispiel dadurch, dass jemand ähnliche Lesezeichen gesetzt hat, wie ich) einen interessanten Nutzer, kann ich ihn zu meinem Netzwerk hinzufügen. Ich sehe dann jedes Mal, wenn dieser Nutzer wieder ein (öffentliches) Lesezeichen setzt. So habe ich schon viele interessante Artikel und Webseiten gefunden.

2. Abonnements. Durch das Abonnieren von Stichwörtern, die ich selbst frei wählen kann, erfahre ich immer, wenn ein delicious Nutzer ein Lesezeichen mit diesem Stichwort (genannt "tag") versieht. Ich kann aber auch ohne Abonnement nach aktuellen "Bewegungen" zu einem bestimmten Thema suchen. Die Zahl derjenigen, die dann die somit aufgefundenen Lesezeichen gespeichert haben, gibt ein Indiz darauf, wie interessant, wichtig oder zumindest aktuell das Thema / die Seite sein könnte.

In Deutschland gibt es einen ähnlichen Dienst. Dieser heißt Mr. Wong. Ich habe diesen auch schon ausprobiert, bin damit aber nicht ganz warm geworden. Mir gefällt die technische Schlichtheit von delicious.com besser. Wer aber in dem auf Englisch aufgesetzten Dienst eine zu große Hürde sieht, sollte zumindest Mr. Wong eine Chance geben.

Geht einfach mal auf Entdeckerreise!

Firefox 6.png

Foto: tag-cloud (Stichwortwolke) meiner tags auf delicious (barockschloss). In einer solchen "Wolke" sieht durch die Gewichtung auch die Interessen eines jeweiligen delicious Nutzers.

Samstag, 6. Februar 2010

Talisman New Gypsy Art: Kostproben hören

Das neue iTunes web interface macht's möglich



Am 19. März 2010 findet - wie hier im Blog bereits mehrfach erwähnt - das Konzert der russischen Zigeunermusikgruppe "Talisman New Gypsy Art" um Oleksandr Klimas statt. Da diese Gruppe in etwas kleinerer Besetzung bereits 2008 bei uns Schloss aufgetreten ist, wissen wir, wie begeisternd Klimas und Freunde musizieren.

Leider läuft der Vorverkauf für das Konzert noch ein wenig schleppend, was mich etwas überrascht. Ich möchte daher auf diesem Wege noch ein wenig Werbung für das Konzert machen und hoffe auch, dass meine Blogleser den Artikel und das Konzert fleissig weiter empfehlen werden. Das Kulturprogramm im Schloss: Jahresprogramm.

Eine Beschreibung der Musik von Talisman findet sich unter kleineskunsthaus.

Zum Probehören, ob einem der Musikstil von Talisman gefällt oder einfach zum Einstimmen auf das Konzert, kann man Lieder von Talisman per iTunes preview hören. Unter diesem Link findet sich das bei iTunes erschienen Album Russian Gypsy Fire von dem man einzelne Titel kostenlos (testweise und nur teilweise) hören kann, aber natürlich auch einzelne Lieder oder das ganze Album kaufen kann.

Versucht es! Es macht Laune...

Disclaimer: ich verdiene nichts an diesem iTunes Link, freue mich aber, wenn die Musiker erfolgreich sind und auch möglichst viele das Konzert in Zeilitzheim besuchen!

Noch eine Videokostprobe von "Talisman New Gypsy Art":


Freitag, 5. Februar 2010

Dorfsprechanlage Zeilitzheim in den Weltnachrichten

Qype stellt das Zeilitzheimer Schlossblog vor



Per twitter erfuhr ich gerade zufällig, dass der deutsche Branchenriese unter den Bewertungsplattformen Qype sich heute dem Thema Hotelblogs widmet und auch das Schlossblog darin Erwähnung findet. Dort heißt es:

Es gibt Hotels wie das Berghotel Zirm, die sogar ihre Gäste zu Wort kommen lassen. Hier darf der Gast seine Erlebnisse im Hotel direkt auf den Seiten des Hotels wiedergeben. Bei kleineren Hotels wie dem Schloss Zeilitzheim spielten nicht nur das Schloss und der umfangreiche Schlossgarten eine große Rolle, sondern auch die Veranstaltungen und Besonderheiten der umliegenden Ortschaften werden thematisiert. So erfährt man, dass es in Zeilitzheim noch eine Dorfsprechanlage gibt über die die aktuellen Ankündigungen ausgerufen werden.

Es lohnt sich jedoch auch den kompletten Artikel bei Qype zu lesen. Dort werden auch weitere Hotelblogs aus Deutschland, Italien und Österreich aufgelistet.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Das Netz wächst - ganz ohne Spinne

Die Postkarten-Crowdsourcing Aktion zieht noch weitere Kreise



Nachdem die neuen Schlosspostkarten nun schon gedruckt sind, habe ich Exemplare an diejenigen geschickt, die sich mit Feedback an der Aktion beteiligten und von denen ich eine Postanschrift ermitteln konnte. Das ging bei den anonymen Kommentatoren, deren Antworten ich jedoch genauso schätzte, leider nicht.

Nun zieht die Aktion weitere Kreise. Per twitter bedankten sich einige der Postkarten-Rezipienten für diese. Aber auch einen netten Blogartikel hat die Sache nach sich gezogen: In seinem Blog Day-Spotting schrieb Niels Warnecke heute folgenden Artikel: "Akquise mit persönlicher Note – Beispiel Barockschloss Zeilitzheim" (zum Lesen bitte anclicken!).

Niels schreibt in seinem Blog über Praxistipps vornehmlich zu den Themen Life Balance, Produktivität und Personalführung. Als Anhänger der "Getting Things Done" (GTD) Methode lese ich seinen Blog, seit ich Niels bei twitter gefunden habe.

Nachdem er seinen Artikel veröffentlicht hatte, fragte mich Niels, ob ich ihm zur Aktion noch ein paar Fragen beantworten würde. Es wurde ein längeres email Interview daraus, das mir die Gelegenheit gab, über die angesprochenen Themen nachzudenken. Hier ist das komplette Interview:

http://dayspotting.wordpress.com/2010/02/04/interview-mit-alexander-von-halem-alias-barockschloss/

Mittwoch, 3. Februar 2010

Ronomie

Vom Berufsbild des Gastronomen in einer digitalen Welt



Im Vor- und Nachfeld der Jahresversammlung des Hotel- und Gaststättenverbands (Stadt und Landkreis Schweinfurt) gab es eine "Diskussion" per email. Es ist kein Geheimnis, dass ich den Kollegen angesichts der immer wichtiger werdenden online Aktivitäten der Menschen (und immer mobiler werdenden Menschen) immer wieder nahe lege, sich um ihr Onlineprofil zu kümmern. Im Fachjargon heißt das "Monitoring". Man soll im Netz nachsehen, was die Menschen um einen herum über einen schreiben. Das ist besonders für die Gastronomie und Hotellerie sehr wichtig, denn hier geht es gerade um sehr emotionale Themen. Wie Menschen umsorgt, verpflegt und gebettet werden, mit welcher Fürsorge (oder auch nicht) dies geschieht, berührt die Emotionen. Und das ist ist, worüber die Menschen sich auch mitteilen.

Ich bin also schon im Kreis der Gastronomen und Hoteliers im Landkreis verschrien als derjenige, der sich diesem Onlinewahn hingibt, der sein Leben in der Öffentlichkeit des Netzes lebt. Ich bin es, der (fast) jedes neues Spielzeug der Onlinegeneration ausprobiert, um zu sehen, ob es dem Dialog mit meinen Gästen dienen könnte. Das wird oft belächelt, was ich auch verstehen kann.

Folgendes Statement und die darin integrierte Bitte wurden nun an mich heran getragen:

Das Berufsbild Wirt wirkt von Angesicht zu Angesicht, das Berufsbild Webdesigner von IP-Adresse zu IP-Adresse. Vergesse bitte nicht die Wurzel: Wenn jeder Gast online bestellt, seinen Bildschirm zum Kamin umwandelt und via "Zweitscreen" mit seinen Freunden in der ganzen Welt anstößt, während er sein vom Catering-Service angeliefertes Essen verzehrt, dann ist Gastronomie wohl nur noch eine Ronomie".

Das suggeriert, dass ich das gastronomische Erlebnis, den Kontakt zwischen Wirt und Gast vollkommen ins Netz verfrachten wolle. Nichts ist mehr falsch als das. Der Kernpunkt der Gastronomie ist und bleibt das Verhältnis zwischen Gastgeber und Gast. Dieses ist - im Optimalfall - auch überhaupt kein einseitiges Verhältnis. Nicht nur im wirtschaftlichen Sinne profitieren beide "Geschäftspartner" von der Begegnung. Gerade in der Gastronomie ist die größte Chance gegeben, dass Dienstleister und die/derjenige, der diese Dienstleistung für sich in Anspruch nimmt, auch wahre Freunde werden, am größten.

Nur: wenn die Welt und die Gesellschaft sich im Wandel befinden und die Menschen mehr und mehr zum Internet greifen, um sich über ihre wahren Leidenschaften und Hobbies auszutauschen, ihre Freunde und Gleichgesinnten darin suchen und finden - warum sollen wir dann diesen Kanal nicht nutzen, um unseren Gästen und Freunden den Kontakt zu ermöglichen?

Ganz sicher ist. eine online Bestellung ist genauso viel wert, wie eine offline Bestellung. Im Punkto Kamin gilt: ein echter Kamin, mit brennendem und rauchendem Holz ist sicherlich einem virtuellen Feuer gegenüber zu bevorzugen. Mit den Freunden in aller Welt mittels Internet zuzuprosten? Das lobe ich mir. Denn so halte ich den Kontakt zu vielen ehemaligen Gästen, die so auch wieder zu zukünftigen Gästen werden und vor allem zu Empfehlern werden. Und auch den Caterer, der das Essen (bzw. die Kochkunst) an den vom Gast gewünschten Genuss-Ort bringt, würde ich nicht schmälern. Auch er ist ein Teil unserer kulinarischen Kultur. Selbst im Zeitalter des Internet wird in der Gastronomie der Gast noch immer die zentrale Rolle spielen und ich fürchte die "Ronomie" deswegen nicht.

Ich empfinde solch Diskussionen, die das Für- und Wider von Internet und Netzkultur als absolute, dem analogen gegenüberstehende Werkzeuge gegenüberstellen, als ziemlich müßig. Klar ist: die Welt ist im Fluss. Wir werden uns immer (und immer schneller) weiter entwickeln. Wir können dieser Entwicklung zusehen, oder an ihr mitarbeiten.

Dienstag, 2. Februar 2010

Neuwahlen im Kreisverband des Hotel- und Gaststättenverbands

Mit Selbstvertrauen Qualität bieten und Kommunizieren



Gestern war die Jahresversammlung des Kreisverbandes des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) in Schweinfurt. Als BHG Mitglied (und Mitglied im Kreisausschuss dieses Verbands) war ich natürlich mit von der Partie.

Die Neuwahlen verliefen - bis auf einen Punkt - ganz wie erwartet. Die bisherige 2. stellvertretende Vorsitzende sagte jedoch kurz vor der Sitzung ihre Teilnahme und ihre Bereitschaft zur Wiederwahl ab. Aber auch dieser Posten konnte dann doch besetzt werden (das ausführliche Wahlprotokoll findet sich hier).

Die am meisten diskutierten Themen waren natürlich a) reduzierter Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie und b) Bewegung in der Diskussion um den Nichtraucherschutz. Beide Themen brachten in der Diskussion keine großen Überraschungen mit sich. Was für den Verband natürlich wichtig ist, ist dass diejenigen, die Dank besserer Finanzlage durch den verminderten Steuersatz nun (endlich) notwendige Investitionen durchführen, diese auch kommunizieren. Sinn der Steuerreduzierung ist es schließlich, die Investitionskraft und -bereitschaft zu stärken. Dem lokalen Handwerk kommt es zugute.

Prima finde ich die Tatsache, dass der BHG derzeit an einem Rahmenvertrag mit einem WLAN / Internet Hotspot Anbieter verhandelt, um seinen Mitgliedern künftig Vorteile beim Abschluss eines Vertrages zu sichern. Dies wird nicht nur für Hoteliers (und deren Gäste!) von Vorteil sein, sondern auch für die Betreiber von Cafés etc. Ubiquitärer Internetzugang gehört eben einfach heutzutage dazu.

Sehr positiv fand ich bei der gestrigen Versammlung (der immerhin 26% der Kreisverbandsmitglieder beiwohnten), dass einige der jüngeren Mitglieder anwesend waren. Dem Vorstand des Kreisverbandes möchte ich herzlich danken für ihren Einsatz für uns Mitglieder! In einem Monat kommen wir im Kreisausschuss wieder zusammen, um die Themen des Jahres zu besprechen und anzugehen.

Hotel