Samstag, 14. August 2010

Schloss Zeilitzheim: Das Spiel

Schön länger trage ich mich mit dem Gedanken für das Schloss ein Brettspiel zu entwickeln. Verdichtet haben sich diese Pläne als Karin Janner, die Kulturmarketingberaterin und Co-Organisatorin der stARTconference, auf der ich im September sprechen werde, mit Spieltz eine online Plattform für Spieleentwickler ins Leben gerufen hat. Das Konzept ist genial: als Spieleentwickler entwirft man ein Spiel und spieltz.de produziert und vertreibt es für einen ab Herbst diesen Jahres über ein online-shop.

Doch wie es oft so ist mit Plänen und Ideen: sie rutschen in den "Irgendwann-Ordner". So war es ein Glücksfall, dass Karin mir vor Kurzem anbot für ihren im Rahmen der stARTconference geplanten Messestand für spieltz.de ein Spiel zu produzieren.

Ein Glücksfall, aber auch eine Herausforderung, denn es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zur stART und gedruckt werden muss das Teil ja auch noch (auf flexible LKW-Plane). Also: gleich ran an die Gedankenarbeit gemacht.

Und zum Glück gibt es die kollektive Intelligenz des Netzes. Denn so bekam ich innerhalb der ersten 12 Stunden der Planungszeit schon einen hervorragenden Vorschlag für das Grobkonzept des Spiels: über Facebook hat mir Maria Shipley den Vorschlag gemacht, das Spiel auf der Basis des mir aus meiner Kindheit in Schottland gut bekannten Spiels "Snakes and Ladders" (zu Deutsch "das Leiterspiel") aufzubauen. Mit dieser Idee konnte ich mich sofort anfreunden, auch weil es eine Spielform ist, die ohne zusätzliche Karten auskommt (ein Spiel mit Karten würde die Produktionszeit nämlich deutlich verlängern).

Gestern kam ich dann auch schon recht weit, was die Skizzierung erster Ideen und eingebundener Bilder betrifft. Sicherlich wird es kein Spiel sein, das einen Massenmarkt findet, doch diejenigen, die das Schloss kennen, werden sich, denke ich, daran erfreuen. Das ist nämlich auch die Stärke des Geschäftsmodells von Karin Janner: man kann das Spiel dann im "on-demand" Verfahren bestellen, das heißt schon aber einem bestellten Stück wird produziert.

Vielleicht sehen wir uns ja auf der stARTconference am 9. und 10. September in der Mercatorhalle in Duisburg! Dann könnt Ihr das fertige Spiel bei Karin Janner begutachten.

Let's Play