Freitag, 20. August 2010

Neues zum Schloss-Spiel

"Barockschloss: Das Spiel" ist druckreif



Lange hat es ja wirklich nicht gedauert, bis das Brettspiel zum Schloss von der ersten Idee (bzw. dem Wunsch es zu kreieren) zur Produktionsreife kam. Am 13. August, also vor 7 Tagen, fragte mich Karin Janner, ob ich nicht schnell noch ein Schloss-Spiel zur Präsentation auf der stARTconference in Duisburg entwickeln möchte (ich habe hier im Schlossblog schon darüber berichtet).

Ich begann mit dem Konzept, der Auswahl der Fotos rund ums Schloss und erstellte dann die Druckvorlage für das Spielbrett (das auf flexible LKW-Plane gedruckt wird und somit gerollt verschickt / gelagert werden kann). So wäre das Spiel auch schon ohne große Erklärung spielbar gewesen, aber natürlich muss es also auch eine Spielanleitung geben. Und Hintergrundinformationen zu den Fotos und dem Schloss. Das war also das nächste Projekt

Heute habe ich die Druckvorlage auf das shop-portal von spieltz.de hochgeladen (dieser Bereich ist für Publikum noch geschlossen, soll aber bald freigeschaltet werden). Eine Vorabansicht des Spielbretts in niedriger Auflösung habe ich unten eingefügt. Das ganze Spiel mit Anleitung und Beiheft gibt es dann am 9. und 10.9. September 2010 auf der stARTconference in Duisburg zu sehen bzw. ist dann auch im Spieltz! shop erhältlich.

Ich danke dem Spieltz! Team um Karin Janner, das mich nett und kompetent (wie es sich im social web eben gehört) durch diesen Vorgang geleitet hat. Danke auch an Maria Shipley, die mir die Idee mit dem Leiterspiel als Basis für das Schloss-Spiel gab.

Überhaupt finde ich die Idee eines "on-demand" Spieleshops faszinierend. Man denke an die unendlich vielen Möglichkeiten Spiele für jede noch so kleine Nische zu entwickeln. Lehrer/innen könnten Spiele entwickeln, die zu ihrem Fach oder besonderem Interessensgebiet Wissen eben spielend vermitteln (mit Abbildungen mit lokalem Bezug, oder personalisiert auf ihre Bildungseinrichtung etc. - das erhöht die Identifikation der Schüler mit Spiel). Musiker und Künstler könnten Spiele entwickeln, die Menschen spielerisch an ihre Kunst heran bringen. Und und und...