Montag, 3. Mai 2010

Ein Spaziergang am Eulenberg

Jetzt, zur Obstblüte, ist es besonders schön am Zeilitzheimer Eulenberg (ausgesprochen: Allaberch). Hier treffen saftige Wiesen im Volkachtal auf blühende Obstbäume auf den Wiesen am Hang des Hügels und Ackerflächen auf der Anhöhe. Die Ackerflächen sind umgepflügt. Das zaghaft keimende Getreide vermag es noch nicht die Brauntöne aus den Flächen zu vertreiben. Die Wiesen im Tal blühen jedoch kräftig gelb von Löwenzahn. In der Ferne verleiht vereinzelt Raps der wogenden braunen Landschaft gelbe Inseln.

Zeilitzheim

Der Blick gen Westen haftet an der Kapelle auf dem Gaibacher Kapellenhügel, dahinter die Konstitutionssäule. Zur anderen Seite des Hügels öffnet sich der Blick auf den See und die Fischteiche der Obervolkacher Fischzucht Gerstner. Bis hinauf auf den Eulenberg ist das eifrige "Konzert" der im Wettbewerb stehenden Frösche aus dem Tal zu hören. Hinter Dickicht versteckt vermutet der Eingeweihte beim Blick ins Tal die Lohmühle an der Volkach.

Fertile

Ein Blick zurück auf das Dorf Zeilitzheim im Tal bietet ein Meer von roten Ziegeldächern. Das größte Dach ist das des Schlosses, das wie ein Klotz am Ortsrand steht und seine Schönheit erst so richtig beim Betreten, vor allem auch des Gartens, offenbart.

Eulenberg

Der Spaziergang zurück auf dem Feldweg auf der Anhöhe führt an der Ziegelei des Dorfes und dem Damwildgehege vorbei. Der Nussbaum am Wegesrand schwächelt seit einigen Jahren, bringt aber noch kleine wohlschmeckende Nüsse hervor, die im Herbst beim Passieren in geringen Mengen dem Mundraub geopfert werden.

Unsere Kinder kennen schon die geheimen Trampelpfade, über die man abkürzend den Gänsewasen erreicht, entlang an weiteren Nussbäumen am Hang. Der "Ziegeleihund" begleitet uns ein Stück.