Samstag, 17. April 2010

Liebstöckel

Aus dem Kräutergarten des Schlosses



Jetzt im April gedeiht der Liebstöckel im Kräutergarten des Schlosses. Die noch hellgrünen Triebe sind zart, aber schon sehr aromatisch. "Maggikraut" wird es oft genannt, weil es einen sellerieartigen Geschmack hat, der an das Aroma der Maggi-Würze erinnert.

Der Liebstöckel ist ein Doldengewächs, das seinen Namen der Tatsache verdankt, dass man es früher für aphrodisierend hielt. Allerdings ist das Kraut wohl eher weniger romantisch zu sehen; es ist harntreibend und wirkt gegen Blähungen. Es eignet sich gut zur Verdauung.

Wir verwenden Liebstöckel gerne als frische Zugabe zu Suppen und Gemüsegerichten. Die Samen des Liebstöckels habe ich noch nicht bewusst verkostet. Diese sollen gut sein zum Würzen von Fleisch oder als Beigabe zu Brot und Käse. Ab August, nach der Blüte, muss ich das mal ausprobieren! Unsere Kinder kennen es schon gut und bringen gelegentlich einen Zweig mit nach hause.

Ich habe mir heute gleich mal eine Ladung Liebstöckel fein gehackt und eingefroren. So kann ich mir immer wieder eine schnelle Ration für Suppen aus der Tiefkühltruhe holen!

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