Montag, 31. August 2009

Gruß Heinz

So steht es geschrieben auf der bedenklich machenden Nachricht des Taekwon-Do Abteilungsleiters Heinz Herbert am Zeilitzheimer Grundschulhaus. Ich wünsche Roman unbekannterweise rasche Genesung und dem ganzen Team einen guten Trainingsverlauf.

Über die Taekwonn-Do Abteilung hatte ich ja hier im Blog schon kurz berichtet. Auf der Website der Taekwon-Do Abteilung erfährt man mehr über die Trainer und die Sportart.

Gruß Heinz

Samstag, 29. August 2009

Erste Erfahrungen mit dem Katzennachwuchs

Ich lebe (dank der online Vorbestellung im Apple Store) ja nun schon seit über 24 Stunden mit dem neuen Mac OS X 10.6 Snow Leopard. Erstes Fazit eines Laien: alles läuft wie bisher und das ist auch gut so. Einige Anwendungen laufen (und starten vor allem) deutlich schneller als zuvor (z.B. Apples Mail client).

Nachteile habe ich (bis jetzt) nicht feststellen können. So laufen alle meine Programme bislang fehlerfrei auf dem neuen Betriebssystem (naja, sagen wir "Update"). Nur mit Cyberduck (einem ftp client) könnte es noch Schwierigkeiten geben, bis dort ein Update vorliegt.

Der größte Vorteil des gebündelten Upgrades aller Macs im Haushalt war es, diese gleich auf auf iLife09 und iWork09 zu bringen. Das WYSIWYG Erstellen von Dokumenten, Präsentationen und Spreadsheets ist schon etwas Feines.

Emilio at Work

Freitag, 28. August 2009

Nachrichten aus der Landwirtschaft: Die Zuckerrübe

Die Getreideernte ist ja schon eingebracht. Nun geht es bald mit den Zuckerrüben los, die unsere Zeilitzheimer Flur auch stark prägen. Die Main Post rechnet laut ihrem Bericht "Da lacht der Rüben-Bauer" sogar mit einer Rekordernte in diesem Jahr.

Viele Leute wissen ja gar nicht, dass der Zucker, den sie sich in den Kaffee schütten, hierzulande meist aus Rüben gewonnen wird. Ein wenig Recherche kann daher gar nicht schaden. Bei Wikipedia wird man natürlich auch gleich fündig zu dieser landwirtschaftlichen Kulturpflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse.

Besonders interessant fand ich bei der Lektüre des oben verlinkten Artikels die Information, dass die Zuckerrübe eine zweijährige Pflanze ist ("Sie bildet also erst im zweiten Jahr einen Blütenstand und Samen aus"). Dieses Stadium darf sie jedoch in der Landwirtschaft nicht erreichen, da sie bereits im ersten Jahr geerntet wird.

Für alle Süßmäuler, die mal sehen möchten, wie der "Zucker" aussieht, wenn er bereits geerntet, aber noch nicht in der Zuckerfabrik gelandet ist, habe ich dieses Foto aus der Zeilitzheimer Flur:

Zeilitzheimer Gold

Am Ende sieht es dann so aus:

Weihnachtsbäckerei

Und politisch ist man zu diesem Thema natürlich auch (gesehen auf einem Anhänger in Zeilitzheim):

Sugar Beet Sign

Donnerstag, 27. August 2009

Katzennachwuchs erwartet: Snow Leopard

In Kürze wird wohl das mac boxset für OS X Snow Leopard mit iLife09 und iWork09 eintrudeln. iLife09 verwende ich ja bereits, jedoch bislang nur mit Einzellizenz am iMac. Mit dem Upgrade von Leopard auf Snow Leopard kommen nun alle Macs im Hause in den Genuss der nutzerfreundlichen Software für alle Lebensbereiche.

Nur eine Hürde habe ich noch, die mich im Büro noch an den PC bindet: meine seit 11 Jahren aufgeblähte Datenbank, die ich einst mit MS Access geschrieben habe. Diese regelt so ziemlich jeden Bereich im Schloss, der Datenabgleich erfordert: alle Kontakte, alle Buchungen, die Organisation der Märkte, Künstler, Kulturprogramm... einfach alles. Seit Jahren erwäge ich, diese Datenbank mactauglich neu zu programmieren. Bislang fehlte es an der Zeit.

Apple hat jedenfalls ganz geschickt auf die bevorstehende Veröffentlichung auf Windows 7 reagiert und sein neues Betriebssystem (naja, ganz neu ist es nicht, eher ein Upgrade) schon jetzt veröffentlicht (ab morgen wird ausgeliefert). Da ich mit den Bürorechnern nie das Upgrade von Win XP auf das berüchtigte Win Vista gewagt hatte, stehe ich so vor dem Scheidepunkt, der Entscheidung: Win Rechner im Büro nach und nach auf Win 7 umrüsten, oder ganz zu Apple wechseln? Tja, wenn da diese blöde Datenbank nicht wäre... Ich sehe es als Chance, denn: als ich die Datenbank entwickelte, wusste ich noch nicht, welche Module sie mir eines Tages bearbeiten sollte. So kam eines nach dem anderen: ein Stückwerk. Wenn ich die Datenbank komplett neu aufsetze, habe ich die Möglichkeit die Tabellen und Module sinnvoller (und platzsparender) miteinander zu verknüpfen. Sie könnte entsprechend schnellere Ergebnisse liefern. Ich neige hier zur Lösung aus dem Hause FileMaker.

Ich bin jedenfalls zuhause gerade dabei alle Macs für den bevorstehenden Upgrade vorzubereiten. Bei lifehacker gibt es eine schöne Anleitung dazu.

Morning Coffee with Mouse

Mittwoch, 26. August 2009

Das Storchenbrünnlein in Zeilitzheim

Täglich komme ich an ihm vorbei, dem Storchenbrünnlein. Amerikanische Gäste fragten mich neulich, warum er dort steht. Dank Hilmar Spiegels Texte zur Dorfbeschilderung konnte ich genauer Auskunft geben:

Das Baeren- oder Storchenbrünnlein wurde erstmals 1820 schriftlich erwähnt.
Der Grund, auf dem es sich ursprünglich befand, gehörte einer Familie namens Baer.
Der damalige Standort lag an den "Oberen Dorfwiesen" in der Nähe der Volkach. Das reiche Nahrungsangebot dieser Wiesen lockte Störche um den Standort des Brünnleins an.
Auf Dorfansichtskarten von 1920 ist noch ein Storchennest auf dem Rathausdach erkennbar. Seit dieser Zeit hat sich der Name des Baerenbrünnleins im Volksmund zum Storchenbrünnlein umgewandelt.
Im Zuge der Flurbereinigung 1935 - 1948 wurde es eingeebnet und verschwand. Nur die zwei oberen geteilten Sandsteinhälften der Einfassung erhielten sich, konnten geborgen und aufbewahrt werden. Dank einer Initiative des Historischen Arbeitskreises und der Unterstützung der Gemeinde Kolitzheim konnte das Storchenbrünnlein 1993 hier an seinem neuen Standort (an der Volkachbrücke) wieder aufgebaut werden.

Die komplette Texte der Dorfführung habe ich mal auf die Seiten des Regionalentwicklungsvereins FWK hochgeladen unter http://www.weinkulturland.de/zeilitzheim.htm

Update: Der virtuelle Dorfrundgang befindet sich nun hier: http://www.barockschloss.de/zeilitzheim.html



By the Bridge

Dienstag, 25. August 2009

Walsers "Goethe" im Schloss

In seinem letzten Roman „Ein liebender Mann“ hat Martin Walser Goethes späte Liebe zu Ulrike von Levetzow geschildert. Goethe war 73, als er sich – bei seinem gewohnten Kuraufenthalt in Marienbad – in die 19jährige verliebt. Unglücklich, was ihm bleibt, ist Entsagung.

Auszüge aus diesem Buch liest Tebbe Harms Kleen, der ehemalige Intendant des Würzburger Theaters, zu Goethes Geburtstag, anknüpfend an die Reihe seiner Lesungen aus Goethes Briefen als Liebender an Lili Schönemann, Charlotte von Stein u. a.

Lesung gefolgt von einem festlichen Essen „wie Goethe es liebte“: Grüne Sommersuppe, Frecassiertes Hühnchen, Cremespeise und Marienbader Oblaten.

Zu dieser Abendveranstaltung am Freitag, 28. August 2009 um 19.30 Uhr ist Anmeldung erforderlich (Karten EUR 35,-- incl. Menü. Kartenvorreservierung per e-mail)

Die Lesung wird im Freskensaal stattfinden (sofern uns die last-minute Reservierungen nicht noch überrollen...).

Fresco

Foto: Freskensaal Schloss Zeilitzheim (Deckendetail)

Altes Handwerk lebt noch in Zeilitzheim

Einen schönen Bericht (mit Foto) hat Ulrich J. Kind über den Zeilitzheimer Landwirt Gerhard Hümmer geschrieben, der vor allem in den Monaten Dezember bis Juni als Schafscherer in Franken und darüber hinaus unterwegs ist.

"Schafe scheren ist Handwerk, aber für jemand, der es noch nie gesehen hat, wohl eine Kunst zugleich", schreibt Ulrich Kind, der in dem oben verlinkten Bericht auch auf die Tradition der Schäferei bei Familie Hümmer eingeht.

Foto: Schafe am Zeilitzheimer Eulenberg (Aufnahme 17.9.2007)

Sheep

Montag, 24. August 2009

Der Sonntag ist in Gefahr

"Ohne Sonntag gibt's nur noch Werktage" lese ich immer wieder auf Autoaufklebern, auch in unserem Dorf. Informationen dazu gibt es bei der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bzw. des "gemeinsamen Projekts" von "Evangelisches Dekanat Kronberg und Katholische Kirche Main-Taunus" auf der Internetseite http://www.unser-sonntag.de/. Aber die als Diskussion getarnten Argumente sind leider etwas einseitig. Unter "contra" findet man "7 Argumente gegen die Ladenöffnung am Sonntag" und unter "pro" stehen "10 Argumente für den freien Sonntag" - also beides das Gleiche. Klar, ist ja auch *deren* Seite und deren "Projekt".

Auf besagter Seite kann man auch diese Aufkleber bestellen und sich so outen als "freier Sonntags-Fetischist".

Wir werden dennoch weiter am Sonntag arbeiten, damit unsere Hotelgäste auch sonntags ein Frühstück bekommen. Andere werden einen Mittagstisch, einen Frühschoppen nach der Kirche oder eine offene Tankstelle am Sonntag anbieten, damit die oben genannten auch am Sonntag einkehren und qualitativ leben können.

Auf der verlinkten Seite gibt es übrigens auch einen Fragebogen. Interessant: "Wenn Sie den Fragebogen ausgefüllt abschicken, nehmen Sie an einer Verlosung zweier Eintrittskarten für ein Konzert der DekaArt mit dem Flötisten Hans-Jürgen Hufeisen am 17.12.2006 teil". In Hessen / Nassau ist wohl wirklich schon lange nicht mehr am Sonntag gearbeitet worden, sonst wäre die Seite vielleicht noch aktuell.

Zeilitzheim

Sonntag, 23. August 2009

Die Reize Frankens

Zum wirklich Mitschneiden der Weinfesteröffnung hatte ich wegen der Hochzeitsfeier im Schloss keine Zeit. Entstanden ist stattdessen ein kleines "mashup" von der Ansprache der Zeilitzheimer Weinprinzessin Carolin Englert mit Landschaftsbildern rund um Zeilitzheim. Angeregt wurde dies von Carolins Ankündigung, uns die Reize Frankens näher zu bringen. Das konnte ich gestern nur leider nicht miterleben.

Samstag, 22. August 2009

Das Wetter hält!

Bei prachtvollstem, lauem Sommerwetter wurde heute das Zeilitzheimer Weinfest eröffnet. Als es am Nachmittag noch sehr nach Regen aussah, sagte mir unser Bürgermeister Horst Herbert (der mit dem Radl im Schloss vorbeischaute, um zu sehen, ob es im Schlosshof mit dem Empfang der Ehrengäste klappen würde): "Das regnet ganz bestimmt nicht!" Er habe die RegenRadar app auf seinem iPhone konsultiert und die Regenwolken seien schon auf dem Weg ganz woanders hin. Als er dann zum Empfang im Schloss eintraf konnte er schon berichten: "Die Regenwolken sind schon bei Passau; bei uns weit und breit nichts".

Es war ein netter Empfang mit zahlreichen Weinprinzessinnen und Symbolfiguren. Aus der Politik gesellten sich auch MdB Frank Hofmann (SPD) und der stellvertretende Landrat Paul Heuler (CSU) dazu. Die anderen Politgrößen haben wohl schon andere Wahlkampftermine. Natürlich war auch alles was Rang und Name in Gemeinde und Dorf hat beim Empfang anwesend. Auch viel "Jugend" (also aktive unter 50), vom Sportverein und anderen im Dorf aktiven Vereinen, was mich besonders gefreut hat.

Im Schloss ist heute auch eine Hochzeit, weshalb es mit dem Weinfestbesuch nichts wird, für mich. Ohne meine Mädels macht es ohnehin keinen Spaß. Aber die Musik höre ich immerhin - in voller Lautstärke.

Ich wünsche dem Sportverein und seinen zahlreichen Helfern ein erfolgreiches und harmonisches Weinfest!

Wine Princess

Freitag, 21. August 2009

Weinfest in Zeilitzheim

Am morgigen Samstag und am Sonntag ist Weinfest in Zeilitzheim. Dieses findet nun schon seit 21 Jahren auf dem Marktplatz des Dorfes zwischen Schloss und Rathaus statt. Dieses fand einige Jahre zusätzlich zum Zeltweinfest statt, das man jedoch zugunsten des schöneren Festes im Freien letztmalig 1997 im Zelt feierte.

Ab 16 Uhr beginnt morgen der Festbetrieb auf dem Marktplatz. Musik gibt es dann ab 18 Uhr mit den "Oberspiesheimer Musikanten". Am Sonntag gibt es ab 11.30 Uhr einen Frühschoppen und natürlich Mittagessen auf dem Festgelände. Die "Rossinis" spielen dann ab Sonntagnachmittag in die Nacht hinein...

Es sind auch noch aufgrund einer kurzfristigen Stornierung Hotelzimmer im Schloss frei.

010819 Weinfest 17.jpg

Mittwoch, 19. August 2009

Weinbaubericht

Das "aktuelle" Weinbaufax, das derzeit beim Weinbauring online abgerufen werden kann, ist leider noch vom 10. August. Aber die Informationen decken sich noch immer weitestgehend mit dem, was Winzer mir erzählen.

Die allgemeine Situation im Weinbau in Franken:

"Die Wasserversorgung der Reben ist gut. Ein rascher Reifefortschritt in den nächsten Wochen ist zu erwarten. Anlagen mit reichem Behang sind auf ein vermarktbares Maß einzustellen. Junganlagen sind konsequent bis etwa Anfang September zu behandeln, um Befall mit Peronospora und Oidium zu verhindern. Aus Hecken oder Waldstreifen fliegen Vögel in Reben ein und picken an den Trauben. Durch diese Verletzungen werden Wespen und andere Zuckernascher angezogen. Bei günstiger Witterung bildet sich an diesen Stellen Penicillium, Botrytis oder Essigfäule. Deshalb sollte frühzeitig, in gefährdeten Weinbergen, der Einflug verhindert werden, damit sich die Vögel nicht an den Nahrungsplatz Weinberg gewöhnen. Ungewöhnlich früh sind schon große Starenschwärme zu beobachten. Sollten diese demnächst in die Weinberge einfliegen sind rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen."

Vor allem die Wespen machen in diesem Jahr den Winzern wohl verstärkt Probleme. "Solche Fraßstellen sind bei entsprechenden Witterungsbedingungen oftmals Ausgangspunkt für den Befall mit Fäulepilzen (Botrytis, Penicillium) und Bakterien (Essigfäule)". Daher rät der Weinbauring: "Am wirkungsvollsten kann dem Wespenfraß mit einer dichten Seitenbespannung der Traubenzone mit engmaschigen Netzen vorgebeugt werden. Auch hier sollte die Ausbringung frühzeitig erfolgen, damit durch den Duft angefressener Beeren nicht zusätzlich weitere Wespen angelockt werden."

Und abschliessend berichtet der Weinbauring: "Mit diesem Fax beenden wir die Hinweise zum Pflanzenschutz. Weitere Weinbaufaxe erscheinen nun mit Reifemessungen – zunächst in unregelmäßiger Reihenfolge." Das erklärt, warum das letzte Weinbaufax am 10.8. erschien.

Hier ein Bild einer Wespe, die sich an unseren Regenttrauben erfreut:

Wasp

Dienstag, 18. August 2009

Taekwon-Do Zeilitzheim

Die sehr erfolgreiche Taekwon-Do Abteilung des Zeilitzheimer Sportvereins hat eine eigene Internetseite. So kann man sich über den Trainingsbetrieb zeitnah informieren.

So erfahren wir, dass diese aktive Abteilung 11 ausgebildete Übungsleiter, davon 8 mit Schwarzgurten (vom 1.-4. Dan) hat. Das ist wirklich beachtlich, für einen so kleinen Ort wie Zeilitzheim!

Auf dieser Seite lernt man natürlich auch was Taekwon-Do ist und woher der Begriff kommt.

Taekwon-Do.png

Sonntag, 16. August 2009

Zwischenbericht vom Strohwitwerdasein

Jetzt haben wir auf unserer Terrasse so viele Tomaten, dass ich sie ständig verkochen muss, damit sie nicht faulen. Und die Erdbeeren haben sich - Dank 4 Tagen ohne Rumzupferei der Kinder - auch wieder erholt und schöne reife Früchte gebracht. Auch die scharfen Chilis stellen eine kleine zweite Ernte in Aussicht. Die großen grünen Paprikas sind nun große orangene Paprikas und - wenn nichts mehr schief geht - bald große rote Paprikas. Der Koriander ist nun schon gänzlich aufgegessen, zuletzt die Samen, die so frisch halt doch um ein Vielfaches besser schmecken, als die ewig getrockneten Koriandersamen, die es zu kaufen gibt.

Für mein Strohwitwerdasein wurde ich mit reichlich Tiefkühlpizza und Pfannengiros eingedeckt. Bis jetzt musste ich jedoch noch nicht darauf zurückgreifen, sondern genieße die Erntefrüchte in verschiedensten Kombinationen, meist mit Pasta und reichlich Olivenöl. Heute dürfen sich Lammkoteletts zum Sugo, vielleicht mit Ofenkartoffeln hinzugesellen. Die Tomaten werde ich dazu ein wenig kräftiger würzen (muss ja nicht kindgerecht sein).

Also, man sieht: ich überlebe auch so. Dennoch würde ich lieber mit meiner Familie zusammen kochen und essen und zähle die (leider noch ungewissen) Tage, bis die 3 Mädels vom Häuschen am Plattensee zurück kommen.

Harvest

Samstag, 15. August 2009

Schlossgarten - Hochsommer

In diesem Jahr war der Sommer bisher ja eher "durchwachsen" - kühl, nass, zwischendurch auch sonnig. Das hat dem Garten sehr gut getan, war aber nicht immer ideal für Hochzeitsfeiern, die Nachmittags im Schlossgarten beginnen sollten.

Heute war das Wetter jedoch perfekt (wenn auch fast schon zu heiß).

Der Lavendel ist fast abgeblüht im Schlossgarten. Hier noch ein aufstrebender "Ast":

Fuzzy

Freitag, 14. August 2009

Würzburg: Provinz auf Weltniveau - die Diskussion geht weiter

Heute erschien mal wieder ein Artikel in der Main Post zum "geistreichen" Provinzslogan, der zwar keinem zu gefallen scheint, aber nicht tot zu kriegen ist.

Ich habe diesen kommentiert:


Meinung im Netz nicht repräsentativ?

Das mag schon sein, umfragetechnisch gesehen.

Die geballte negative Reaktion einfach abzutun oder gar als "positiv" verkaufen zu wollen ist jedoch schon ein wenig frech. Klar ist jede Werbung irgendwie gute Werbung. Aber dann wohl nur sehr kurzfristig im Sinne von Bekanntmachung einer Aktion. Nachhaltig "gut" ist diese "Werbung" sicherlich NICHT für die Beteiligten.

Klar hat der blöde Spruch die Diskussion angeregt, aber das geschah doch schon vor langer Zeit. Immer wieder den gleichen Mist aus dem Hut zu zaubern wird kaum neue Themen in die Diskussion bringen.

Die Reaktion des Bürgermeisters scheint schon alles zu sagen. Aber wir wissen ja einfach noch nicht, welche Absprachen in stillen Kämmerlein oder im Stadtrat getroffen werden. Interessant, dass potentielle Entscheidungsträger sich scheuen, auf Einladungen der Würzburg AG zu reagieren.

Damit man mich nicht falsch versteht: ich finde es ja gut, dass man sich hier Gedanken macht, wie das Stadtmarketing von Würzburg vorangetrieben werden könnte. Die Art und Weise, wie dieses Bestreben (gerade im Zusammenhang mit diesem ganzen Provinz/Weltniveau Unsinn)"verkauft" wird hinterlässt jedoch einen bitteren Geschmack.

So langsam ist es mir ziemlich egal, ob Würzburg auf diesen Mist hereinfallen wird, oder nicht. Es scheint schließlich auch egal wie intensiv oder gut gegen eine ursprünglich als "ersten Entwurf" verkauften aber nicht tot zu kriegenden Werbeslogan argumentiert wird. Seitens der Würzburg AG scheint man sich auf Gedeih oder Verderb darauf eingeschossen zu haben, komme was wolle.

Man denke nur, was eine wirklich innovative und aufstrebende Stadt Würzburg mit dem Geld, das hier vielleicht versenkt werden soll, wirklich Gutes anfangen könnte...

(Ende des Kommentars)

Zur Vorgeschichte:

Mein Blogposting vom 3. August 2009

Main Post Artikel vom 3. August 2009

Artikel im Würzblog vom 1. August 2009

Diskussion im liveh8.de Blog vom 31. Juli

Residenz

Foto: Residenzgarten, Würzburg

Donnerstag, 13. August 2009

Rotten Apple

Rotten Apple

Eat this! (nur, wer sich angesprochen fühlt!)

Ach ja: Strohwitwer zu sein erinnert mich an meine college Zeit in den USA, in der ich auch meist alleine lebte und (neben Studieren) meist viel zu viel Zeit hatte. Freue mich schon jetzt, dass meine Mädels irgendwann mal wieder heim kommen...

Ich fülle die Zeit mit intensiverer Surferei aus und mit dem Hören von Musik aus alten Zeiten. Und vielleicht doch mal wieder die blöde Fernsehkiste anschalten. Oder auch nicht....

Musik: Liz Phair - 6'1"

Mittwoch, 12. August 2009

Sticker

Sticker

In Zeilitzheim tauchen immer wieder politisch motivierte Aufkleber und sprayings auf Laternen, Mülltonnen, Stromkästen... auf. Aber im Netz sind die Verbreiter der verschiedenen Meinungen noch nicht (lokal) zu finden. Aufkleben ist schließlich spannender als schreiben/argumentieren. Lässt sich auch besser fotografieren.

Dieser Aufkleber gefiel mir ganz ganz. Irgendetwas gegen Rassismus (mit einem Bild von Sophie Scholl?).

Dienstag, 11. August 2009

Sehnsucht

Meine liebe Frau und zwei Töchter (Katharina hat heute auch 4. Geburtstag) sind erst seit etwa 1,5 bis 2 Stunden weg (auf der Reise nach Ungarn zu meinen Schwiegereltern), aber die Sehnsucht ist jetzt schon groß.

Skid Mark

Montag, 10. August 2009

Ohne Titel

Link

Gesehen in Zeilitzheim.

EU-Agrarförderung - Teil 4

Bei der Main Post gibt es nun noch ein wenig mehr über das Thema der Veröffentlichung der EU-Zahlungen für Landwirte zu lesen. In einem online Artikel vom 7.8.09 wird einleitend über die Reaktionen der Bauern in unserem Schweinfurter Landkreis berichtet. Ein Nebenerwerbslandwirt sei auf seiner Arbeitsstelle "in Erklärungsnot geraten".

Interessant sind die Aussagen der Bauernverbandssprecher (Bezirksverbandsvorsitzender Bernhard Weiler und Geschäftsführer Manfred Kraus) und des Leiters des Landwirtschaftsamtes, Herbert Lang. Lang bezeichnet die EU-zahlungen hier als "Preisausgleichszahlungen". Die Main Post erklärt dies so: " Weil die EU ihre Praxis aufgegeben hat, Produkte zu Garantiepreisen aufzukaufen (Stichwort: Butterberg und Milchsee), zahlt sie nun den Erzeugern einen Ausgleich für den niedrigen Marktpreis, den Erzeugnisse aus der EU-Landwirtschaft erzielen". Die Main Post und zitiert Kraus, es sei "versteckte Subventionierung des Verbrauchers".

Auf meine Fragen aus dem ersten Blogposting zum Thema vom 4. August habe ich nun auch ein paar weitere Antworten bzw. Bestätigung bekommen. So Main Post: "Nicht zu verwechseln sind die EU-Zahlungen mit dem Gewinn eines Betriebs, auch wenn je nach Betriebsgröße 20 bis 80 Prozent der EU-Gelder als Gewinnbeitrag gelten". Wie vermutet: "Letztlich kann man aber aus den Zahlen nur auf die Größe der bewirtschafteten Fläche schließen. Angesetzt werden dabei etwa 300 Euro pro Hektar. Der Großteil der Landwirte im Haupterwerb erhält der Liste zufolge Beträge zwischen 25 000 und 50 000 Euro pro Jahr. Das lässt den Rückschluss zu: Sie beackern zwischen 80 und 160 Hektar Land. Über ihren Verdienst sagt die Zahl nichts aus."

Sonntag, 9. August 2009

Überschäumendes Bier - der Brauer gibt Antwort

Im Mainschleifen-Kurier, dem Mitteilungsblatt für den Gewerbeverband Volkach, las ich in der Augustausgabe eine Stellungnahme des Brauereibesitzers der Krautheimer Brauerei, Friedrich Düll, zu überschäumenden Bier. Dies scheint in den vergangenen Wochen ein Problem gewesen sein, soll aber nun gebannt sein. Da ich die Stellungnahme nicht auf der website der Brauerei fand und ich bereits über die Brauerei hier im Blog berichtet habe, möchte ich die Information des Brauereichefs hier teilen:

Überschäumen... endlich erledigt

Lästig war es allen, das Überschäumen der Pils- und Weizenbiere nach dem Öffnen der Flaschen in den vergangenen Monaten. Bierfreunde wunderten sich, Bierbrauer staunten und die Brauereitechnologen suchten nach der Ursache dieses Phänomens, das in manchen Jahren vorkommt. Die Erklärung ist so einfach wie natürlich: Braugerste und Brauweizen haben unter besonderen Aufwuchs- und Erntebedingungen manchmal die Eigenschaft, dass die daraus gebrauten Biere beim Öffnen teilweise zum Überschäumen neigen. Dieser Effekt kann - abhängig von der Biersorte aber auch zwischen verschiedenen Chargen von Braumalz - unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bekannt ist das Phänomen der spontanen Kohlensäureentbindung auch bei anderen Getränken wie Apfelschorle oder auch Minberalwasser.

Unser Bier ist ein echtes Naturprodukt. Es wird allein aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe hergestellt. Die Rohstoffe des Bieres (ausschließlich einheimische Gerste und Weizen aus Vertragsanbau direkt vom Landwirt) sorgen dafür, dass Bier grundsätzlich eine Neigung zum Schäumen aufweist. Dies ist auch gewollt, da sich ohne selbstständiges Aufschäumen auf einem Glas eingeschenkten Bieres die gewünschte appetitliche Schaumkrone nicht einstellen würde.

Jahrgangsbedingte Schwankungen in der Eigenschaft von Gerste und Weizen werden normalerweise durch die Kunst des Brauers ausgeglichen. Allerdings gelangen wir manchmal auch an unsere Grenzen, da uns das deutsche Reinheitsgebot keine Zusätze, die das Überschäumen verhindern würde, erlaubt und wir das auch nicht wollen. Generell aber hat das Schäumen keine Auswirkungen auf die Qualität oder den Geschmack des Bieres, es kann nur lästig sein.

Also, unser Bier wird gebraut wie eh und je und die neue Ernte von Gerste und Weizen sorgt für normal schäumende Biere, das Überschäumen ist vorbei.

Ihr Friedrich Düll


Hier kann man sich die Seite im Original ansehen: Mainschleifenkurier 8-09, s. 14.

Ich habe dazu noch etwas recherchiert. In einem Forumsbeitrag von "CrossFire" bei bier.de aus dem Jahr 2007: "Gushing: Unter Gushing versteht man das Wildwerden und Hochschäumen des Bieres beim Öffnen der Flasche. Dieser unschöne Effekt tritt in manchen Jahren verstärkt auf und schädigt das ansehn der Brauerei. Ursache: Fusarium (schimmelpilze) bei falscher lagerung des Malzes"

Egal was der Grund für das Phänomen ist, alle Quellen waren sich darüber einig, dass es nur eine lästige Seitenerscheinung ist, die keinerlei negative Auswirkung auf Geschmack oder Qualität des Bieres hat. Respekt an die Krautheimer Brauerei für den offenen Umgang mit ihren Kunden!

Cooler

Samstag, 8. August 2009

Video zur Ernte

Im Bachmichels Blog gibt es ein schönes Video von Andrea Juchem zur Getreideernte 2009:



Der komplette Blogeintrag ist im Blog zu finden. Andrea Juchem twittert auch unter @JuchemFood. Blog und twitterstream sorgen für weitere Transparenz in Landwirtschaft und für die weiterverarbeitende Industrie.

EU-Agrarförderung – Teil 3

In meinem letzten Blogposting zum Thema der namentlichen Einsehbarkeit von Zahlungen im Rahmen der EU-Agrarförderung hatte ich ja schon angedeutet, dass ich noch immer nicht so ganz schlau geworden bin, was jetzt mit diesen Informationen anzufangen ist. Ich schrieb auch „könnten die Landwirte in die Offensive gehen und den Spieß herum drehen, indem sie der Bevölkerung mittels dieser Quantifizierungen proaktiv erklären, was sie konkret getan haben im Umweltschutz etc.“

Heute morgen reichte mir eine Zeilitzheimer Landwirtin, die meinen Blog liest, eine 90seitige Broschüre herein mit dem schönen Titel „Cross Compliance 2009 – Einhaltung der anderweitigen Verpflichtungen“. Dies seien die Bedingungen, die man überhaupt erst erfüllen müsse, um Förderung beantragen zu können. Das Regelwerk ist sehr umfangreich und detailliert.

Aus den „Verpflichtungen“ geht im Unkehrschluss auch hervor, für welches Verhalten bzw. Maßnahmen die Landwirte mit Zahlungen "belohnt" werden. Einige wenige Beispiele möchte ich aus dem Heft zitieren. Es handelt sich hierbei nur um Dinge, die mir ins Auge gesprungen sind. Wer den vollständigen Text lesen möchte, kann diesen beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) anfordern. Es ist auch komplett online als PDF erhältlich.

Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand. Hier geht es zum Beispiel um Erosionsvermeidung. „Mindestens 40% der Ackerflächen eines Betriebes müssen in der Zeit vom 1. Dezember bis 15. Februar entweder eingesät sein oder dioe auf der Oberfläche verbleibenden Pflanzenreste dürfen nicht untergepflügt werden“. Im Zusammenhang mit Erosionsvermeidung ist auch die Beseitigung von Terrassen verboten. Desweiteren geht es um Erhaltung der organischen Substanz im Boden und Schutz der Bodenstruktur. Hier ist zum Beispiel ein Anbauverhältnis mit mindestens drei Kulturen sicherzustellen. Jede Kultur muss dabei mindestens 15% der Ackerfläche umfassen. Aber auch unterschiedliche Getreidearten gelten als unterschiedliche Kulturen. „Sowohl die Humusbilanzen als auch die Ergebnisse der Bodenproben sind mindestens 7 Jahre ab dem Zeitpunkt der jeweiligen Erstellung aufzubewahren“.

Dauergrünlanderhaltung: „Dauergrünland sind Flächen, die durch Einsaat oder auf natürliche Weise (Selbstaussaat) zum Anbau von Gras oder anderen Grünfutterpflanzen genutzt werden und mindestens 5 Jahre lang nicht Bestandteil der Fruchtfolge des Betriebes sind".

Zudem gibt es Auflagen bezüglich der Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, die einzuhalten sind. Genehmigungspflichtige Projekte, "die grundsätzlich einen Eingriff in Natur und Landschaft darstellen" sind zum Beispiel die Errichtung von Bauwerken, geländeverändernde Maßnahmen und Maßnahmen zur Veränderung des Wasserhaushaltes. Die Grundwasserrichtlinie regelt Lagerung und Behandlung von Stoffen, die die Grundwasserqualität beeinträchtigen könnten.

Und dann geht es natürlich auch um den Klärschlamm und wie dieser - wenn überhaupt - ausgebracht werden darf. Dieser darf zum Beispiel verständlicherweise nicht auf Gemüse- und Obstanbauflächen ausgebracht werden.

Bei der Nitratrichtlinie wird es mir ein wenig zu technisch. In der Pflanzenschutzmittelrichtlinie ist zum Beispiel auch der Bienenschutz geregelt.

Interessant sind auch die Regelungen zur Tierkennzeichnung und -registrierung. Rinder. Schweine, Schafe und Ziegen laufen alle mit Ohrmarken mit Transpondern oder Fußfesseln (für Ziegen) herum.

Im Abschnitt über Lebens- und Futtermittelsicherheit beschreibt, was sichere Futtermittel sind und wie der Landwirt die Rückverfolgbarkeit sicherstellt. Eigentlich logisch: auch in der Landwirtschaft gibt es strenge Anforderungen an die Futtermittelhygiene. Hinsichtlich der Milcherzeugung gibt es weitere, detaillierte Vorschriften.

Klar, dass nur Förderung erhalten kann, wer sich auch an die Richtlinie über das Verbot der Verwendung bestimmter Stoffe in der tierischen Erzeugung hält. Und im Falle von Tierseuchen gibt es natürlich entsprechende Vorschriften hinsichtlich der Meldung von Fällen.

Der Tierschutz, der in Deutschland ohnehin gesetzlich durch das Tierschutzgesetz geregelt ist, muss ebenfalls eingehalten werden, wenn man EU-Zahlungen erhalten will. Hier werden für die verschiedenen Tierarten spezielle Hinweise zur Haltung und Fütterung gegeben.

Die Broschüre erklärt auch wie kontrolliert wird und welche Sanktionen einem blühen, wenn man sich nicht an die Vorschriften hält. Die Tabellen im Anhang sind mir alle ein wenig zu technisch. Interessant ist aber das "Merkblatt über die Rechte und Pflichten der Landwirte und Prüfer bei Vor-Ort Kontrollen". Dass Prüfer das Betriebsgelände betreten können ist logisch, aber "zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung sind die Prüfer auch berechtigt, die Wohnräume des Antragstellers zu betreten; das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung ist insoweit eingeschränkt". Na, danke!

Im Prinzip kann man die ganze Förderung vielleicht als Entschädigung für die tiefgehende Einmischung von Behörden in die Entscheidungsfreiheit der Landwirte verstehen... Ob den Bürgern wirklich geholfen wurde, indem man jetzt die Höhe erhaltener Zahlungen "googlen" kann? Jedenfalls kann man sich nun indirekt auch ein wenig schlauer darüber machen, welchen administrativen Aufwand Landwirte heutzutage durchleben müssen.

Foto: Strohballen nordwestlich von Zeilitzheim

Straw

Freitag, 7. August 2009

Auftakt der Weinlese mit "Verjus"

Mitarbeiter des Sachgebiets Oenologie der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim berichten im Weinbaufax von einem interessanten Experiment zur Herstellung von "Verjus":

"Verjus (aus dem mittelfranzösischen vertjus "Grünsaft", mittelalterlich: Agrest), ist ein saurer Saft, der durch das Auspressen unreifer Trauben erzeugt wird. Verjus ist kein Getränk, vergleichbar mit allen anderen Produkten, die normalerweise aus Weintrauben gewonnen werden, sondern war bereits im Mittelalter als Säuerungs- und Würzmittel bekannt. Auch in der mittelalterlichen Heilkunde wurde dieses Naturprodukt wegen seiner beruhigenden Wirkung auf Magen und Darm empfohlen."

Ziel der LWG war es, "auch im Hinblick auf das Silvanerjahr 2009, einen Verjus aus Silvaner Trauben zu produzieren. Um erste Erfahrungen zu sammeln, war ein Vorversuch mit der Rebsorte Johanniter geplant, da es hier keinerlei Wartezeiten bezüglich Pflanzenschutzmittel gab, weil diese pilzresistenten Anlagen nicht behandelt wurden. Letzten Endes wurden aufgrund der verzögerten Reife doch beide Sorten am selben Tag geerntet. ... Erntetermin war der 11. August 2008... Das noch sehr unreife Lesegut wurde gemahlen und anschließend mit einer Hydropresse abgepresst. Der daraus gewonnene Saft wurde mit Kohlendioxid überschichtet um eine Oxidation und die damit verbundene Braunfärbung zu vermeiden. Trotz dieser Maßnahme entwickelte der Saft der Rebsorte Johanniter eine pinkartige Farbe. Um im späteren Endprodukt keine Trübung durch thermolabiles Eiweiß zu riskieren, wurde der Most mit 300 g/hl Bentonit, und anschließend zur besseren und schnelleren Klärung mit 50 ml/hl Kieselsol und 5 g/hl Gelatine geschönt. Der Verjus lagerte zur Selbstklärung zwei Tage im Kühlhaus bei ca. 0°C. Am 13.08.08 wurde der Most
mit K100 vorfiltriert und anschließend mit EK-Schichten eingelagert. Um jegliche Gefahr einer Angärung auszuschließen wurde der Verjus heißsteril bei ca. 75°C in vorgewärmte 0,25l-Bocksbeutel mit Schraubverschluss abgefüllt. Insofern kann evtl. auf die EK-Filtration verzichtet werden. Das Endprodukt probiert sich außerordentlich interessant und kann zu Recht in die Kategorie „Säuerungs- und Würzmittel“ eingestuft werden. Silvaner eignet sich mit einem dezenten Fruchtaroma weitaus besser als der rau und kratzig schmeckende Johanniter. Geöffnete Flaschen sollten stets kühl aufbewahrt und innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden, da
der Inhalt prinzipiell gärfähig ist und auch für andere Mikroorganismen wie etwa Schimmelpilze eine Nahrungsquelle darstellt. Bei Eigenverbrauch könnte während der Herstellung schwach geschwefelt werden, um den mikrobiologischen Schutz etwas zu verlängern."


Ich gespannt, wann die ersten Fläschchen "Verjus" den Weg in die Verkaufsregale finden werden, kann mir jedoch nicht vorstellen, dass es ein Verkaufsrenner wird. Aber Hut ab zu dieser Experimentierfreudigkeit!

Das Weinbaufax ist bei Weinbauring Franken e.V. online erhältlich.

Wine

Nachtrag: Durch eine Recherche habe ich erfahren, dass auch das Casteller Weingut bereits 2008 einen "Verjus" hergestellt hat. Allerdings habe ich noch nicht erfahren können, ob dieser ein Renner gewesen ist, oder nicht. Die Main Post berichtet in einem online Artikel vom 26.10.2008: "Erstmals wurden in Castell 1500 Kilo unreife, grüne Trauben gelesen, deren grüner Saft zu einem 'Verjus', einem früher bekannten Würzmittel für die Gastronomie verarbeitet werde."

Donnerstag, 6. August 2009

twitter is down

Ich möchte gar nicht wissen, wieviele kleine privat betriebene Blogs wie meiner heute über nichts anderes zu berichten wissen, wie "twitter funktioniert nicht!". So ist es mit einem Dienst, den man als Selbstverständlichkeit akzeptiert hat, wenn er mal so eben seinen Geist aufgibt. Man fühlt sich etwas hilflos.

Okay, das ist reichlich übertrieben, denn es gibt noch genügend andere Mittel der Kommunikation. Aber es zeigt mir, wie sich Kommunikation doch verändert. Einen "tweet" mit maximal 140 Zeichen zu senden (entweder an alle, die mir folgen wollen oder meinen Blog lesen, oder gezielt an jemanden plus alle anderen auch oder als private Nachricht) ist doch anders, als eine e-mail zu senden mit ihrer Form "Sehr geehrte Frau Müller... andere Floskeln zwischendurch... Mit freundlichen Grüßen... ordentliche Signatur etc."

Die Kommunikation verändert sich. Vielleicht (noch) nicht für jeden, aber sie verändert sich wirklich. Ich merke, wie die Kommunikation mit Gästen, die sich zuerst über chat oder twitter melden, anders ist, als mit denen, die sich per e-mail gemeldet haben (geschweige denn per Fax oder postalischem Brief). Nicht unbedingt besser, nur anders (schneller direkter vielleicht. Amerikanischer.).

Das ist alles nicht furchtbar tief, was ich hier schreibe und schon gar nicht neu. Ich glaube aber, dass viele, die die neuen Kommunikationsformen noch nicht verwenden auch die daraus resultierenden Umgangsformen noch nicht begreifen (können).

Ich freue mich, dass ich immer mehr Menschen, die ich bislang "nur" im Netz (über twitter, facebook etc.) "kennengelernt" habe, auch persönlich kennenlerne. Die Zweifler und Kritiker dessen, was man früher "Neue Medien" genannt hat mögen darüber schmunzeln. Aber die persönliche, direkte Kommunikation, die hier entsteht, ist sehr wertvoll.

Also, twitter, mach zu und lass uns wieder zwitschern!

Elmo & Mo

Mittwoch, 5. August 2009

EU-Agrarförderung - Teil 2

Im Nachtrag zu meinem gestrigen Blogposting: Es wird bei den Auflistungen der verteilten Agrarsubventionen doch etwas differenzierter beschrieben. Es ist halt so, dass die meisten Rezipienten bei den EGFL Mitteln die sogen. Direktzahlungen der EU und bei ELER Förderung die Zahlungen für Agrarumweltmaßnahmen erhalten. Schaut man sich jedoch mehrere Landwirte genauer an, tauchen auch andere Zuschussarten auf, zum Beispiel bei EGFL eine für "Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen" oder bei ELER "Zahlungen im Rahmen von NATURA2000 sowie im Zusammenhang der Richtlinie 2006/60/EG (Wasser-RRL)" - was auch immer das ist - oder "Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten".

Ich kann mir schon vorstellen, dass die Bauern nicht gerade glücklich darüber sind, dass Hinz und Kunz sich Einblick in erhaltene Zuschüsse verschaffen können. In einem Beitrag auf den Bad Kissinger Lokalseiten der Main Post wurde dieses Thema auch schon behandelt. Hier wird zum Beispiel der Landtagsabgeordnete Robert Kiesel aus Reiterswiesen zitiert, der die Veröffentlichung "ein bisschen unfair" findet und meint „dann aber bitteschön von allen“, speziell: "Dann könne man doch auch 'Sozialhilfe, Kindergeld oder Beamtengehälter' individualisiert publik machen."

Aber jetzt wo die Katze aus dem Sack ist, könnten die Landwirte in die Offensive gehen und den Spieß herum drehen, indem sie der Bevölkerung mittels dieser Quantifizierungen proaktiv erklären, was sie konkret getan haben im Umweltschutz etc. Vielleicht interessiert es aber auch einfach niemanden, womit das Thema gegessen wäre.

Also.... ich bin jetzt schon ein bisschen schlauer zum Thema geworden, aber auch nur ein kleines.

Dienstag, 4. August 2009

Transparenz - Empfänger EU-Agrarfonds

Durch einen tweet von der Piratenpartei in Bayern erfuhr ich von folgender Seite im Netz, auf der man Namen von Landwirten eingeben kann und prompt Auskunft erhält, welche Zahlungen sie aus dem EU-Agrarfonds erhalten haben: http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche. Dies scheint ein Dienst der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zu sein und soll zu mehr Transparenz führen.

Unter http://www.transparenz.bayern.de/ wird erklärt, was das ganze soll:

Zur Verbesserung der Transparenz der geleisteten Zahlungen bietet die Zahlstelle Bayern hier auf www.transparenz.bayern.de zusätzlich detailliertere Angaben zu den Zahlungen an Antragsteller aus Bayern und den geförderten Maßnahmen an.
Der einzelne Bürger kann damit die Leistungen der Landwirte in Bezug auf die Pflege der Kulturlandschaft besser nachvollziehen. Mit den Zahlungen werden in erster Linie die höheren Standards beim Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz honoriert. Zudem können durch diese zusätzlichen Informationen die Zahlungen an Verarbeitungsunternehmen besser eingeordnet werden.
Dieses Internetportal ermöglicht eine gezielte Suche ausschließlich nach Empfängern, die von der Zahlstelle Bayern Mittel aus dem Europäischen Garantiefonds für Landwirtschaft (EGFL) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) erhalten haben. Zusätzlich zu den summarischen Beträgen in den Bereichen EGFL-Direktzahlungen, EGFL-Sonstige Maßnahmen und ELER werden die einzelnen Fördermaßnahmen im Detail ausgewiesen.


Was ich nun mit der Information soll, welcher Zeilitzheimer Landwirt wieviel Geld aus welchem Fonds erhalten hat, ist mir dagegen noch nicht ganz klar. So hat einer z.B. im Jahr 2008 aus dem oben genannten EFGL EUR 51.039,78 und aus ELER Mitteln EUR 556,94 erhalten, ein anderer dagegen aus EFGL EUR 10.174,85 und aus ELER EUR 0,--.

Offensichtlich soll ich als mündiger Bürger diese Informationen erhalten und es wird sogar gewünscht, dass diese Vorgänge transparent sind. Aber was sagen mir diese Informationen nun über meine Nachbarn im Dorf?

Interessant, dass die Landwirte mit Vor- und Nachnamen aufgelistet werden. Haben zwei Landwirte den gleichen Vor- und Nachnamen, bekommt man zwar auch Ort und Postleitzahl, nicht aber Anschrift. In Zeilitzheim haben wir jedoch Dank weit zurück reichender Dynastien Landwirte mit identischen Namen. Hier muss man jedoch nur den Betrieb annähernd kennen, um zu wissen, welcher nun welcher ist.

Nachdem ich gestern in Antwort auf mein retweet des @PiratenBayern tweets einen tweet losgeschickt hatte, dass ich das Thema noch recherchieren müsse, bekam ich per chat die Information eines Zeilitzheimers, dass die Seite http://www1.transparenz.bayern.de/Transparenz/suche.aspx eine bessere Quelle sei, weil man hier auch die Gründe für die Zahlungen erfahre. Allerdings sind diese Beschreibungen sehr allgemein gehalten und werden von Landwirt zu Landwirt nicht weiter differenziert.

So heißt es zu den EFGL Zuschüssen - EGFL-Direktzahlungen (Betriebsprämie + gekoppelte Prämie) - bei allen einheitlich:

Die heutige EU-Agrarförderung besteht im Wesentlichen aus den Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebsinhaber. Die Direktzahlungen umfassen die entkoppelte Betriebsprämie und die produktspezifischen Zahlungen für Energie- und Eiweißpflanzen, Schalenfrüchte, Stärkekartoffeln und Tabak und werden in vollem Umfang aus EU-Mitteln finanziert. Sie wurden ursprünglich als Teilausgleich für die Absenkung der Stützpreise für wichtige heimische Agrarerzeugnisse eingeführt. In der Zwischenzeit entwickeln sie sich hin zu einem finanziellen Ausgleich für die weit höheren Umweltschutz-, Tierschutz- und Verbraucherschutzstandards in der EU im Vergleich zu den Produktionsauflagen in Nicht-EU-Staaten.
Die Direktzahlungen sind unmittelbar an die Einhaltung zahlreicher Auflagen gebunden (sog. "Cross-Compliance-Instrument"). Neben 23 schon bestehenden EU-Verordnungen und Richtlinien des Natur-, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutzes, deren Einhaltung laufend und streng überprüft wird, sind Vorgaben zur Erosionsvermeidung als zusätzlich zu erbringende Leistungen ebenso vorgeschrieben worden wie eine vielfältige Fruchtfolge oder Maßnahmen zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit. Auch Flächen, auf denen kein Anbau mehr erfolgt, müssen durch entsprechende Pflegemaßnahmen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gehalten werden. Ebenso ist die Beseitigung von Landschaftselementen, wie Hecken, Baumreihen und Feldgehölzen verboten. Durch die Pflege von aus der Produktion genommenen Flächen und dem Erhalt von ökologisch wertvollen Strukturelementen als Rückzugsgebiete in intensiv genutzten Agrarlandschaften leisten die Direktzahlungen so einen Beitrag zum Erhalt landeskultureller Werte.


Und zu den ELER Zahlungen heißt es einheitlich:

Die Agrarumweltmaßnahmen umfassen das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm Teil A (KULAP-A) und das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP/EA) mit dem darin integrierten Erschwernisausgleich.
Über die Agrarumweltmaßnahmen werden freiwillige Umweltleistungen von Landwirten, von Zusammenschlüssen von Landwirten sowie von sonstigen Landbewirtschaftern honoriert, die nicht über die Produktpreise vom Markt abgegolten werden.
Ziele der Programme sind:
* die Förderung der Biodiversität,
* der Schutz des Bodens vor Erosion,
* die Verbesserung des Gewässerschutzes,
* die Förderung von Maßnahmen zum Klimaschutz sowie
* die Gestaltung einer attraktiven Kulturlandschaft.
Betriebe, die an Agrarumweltmaßnahmen teilnehmen, erhalten daher einen finanziellen Ausgleich, um die bei besonders umweltfreundlichen Produktionsmethoden entstehenden Mehrkosten oder die durch Ertragsminderungen entstehenden Einkommensverluste zu kompensieren.
Das KULAP-A fördert extensive Bewirtschaftungsweisen sowie tiergerechte Haltungsverfahren und honoriert landschaftspflegerische Leistungen zur Sanierung, Erhaltung, Pflege und Gestaltung der Kulturlandschaft. Das VNP/EA erhält und entwickelt die Lebensräume und Lebensgemeinschaften der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, wie z.B. orchideenreiche Wiesen und Wacholderheiden. Der Erschwernisausgleich ist Bestandteil des VNP/EA und dient aus Gründen des Naturschutzes und der Landschaftspflege der Beibehaltung der bisherigen landwirtschaftichen Bewirtschaftung von ökologisch besonders wertvollen Feuchtflächen.


Egal, so ganz schlau werde ich daraus noch nicht. Ich kann jetzt zwar genau nachsehen, welche Zuschüsse jeder Bauer im Ort erhalten hat, aber wozu?

Darf ich eo ipso davon ausgehen, dass Landwirte, die besonders hohe Zuschüsse erhalten haben, auch besonders hohe Standards bei "Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz" haben? Heißt das im Umkehrschluss, dass diejenigen, die wenig an Subventionen (sorry: Zuschüssen) bekommen haben, eine schlechte Bilanz in dieser Hinsicht erzielen? Oder haben diese sich einfach nicht um die entsprechenden Anträge gekümmert? Oder bedeuten hohe Zuschüsse nur, dass der entsprechende Landwirt viel Land besitzt bzw. bewirtschaftet? In beiden Fällen könnten diese Informationen datenschutzrechtlich problematisch sein.

Ich bin (noch) ein wenig verwirrt und werde mich wohl weiter informieren (müssen). Aber vielleicht kommen ja noch weitere "Hinweise aus der Bevölkerung".

Just Before Harvest

Foto: Getreidefelder nördlich von Zeilitzheim.

Montag, 3. August 2009

Aus dem Weinberg

Der Weinbauring Franken e.V. vermeldet in seinem Weinbaufax:

Die Reife schreitet mit raschen Schritten voran. Die weitere Wetterentwicklung deutet, zumindest für die erste Augustdekade, auf sommerliche Temperaturen hin. Somit wird sich der Reifefortgang beschleunigen, da genügend Wasser zur Verfügung steht. ... Das Entfernen überflüssiger Trauben sollte alsbald und bei schon fortgeschrittener Reife vorsichtig geschehen, um Verletzungen zu vermeiden. Die Abschlussbehandlung kann in vielen Anlagen im Lauf der nächsten Woche durchgeführt werden. In späten Lagen sollte ebenfalls nicht zu lange gewartet werden. Bei einem normalen Witterungsverlauf im August, könnte die Lese zum 15. September beginnen. Wartezeiten müssen beachtet werden.

Foto: Der Regent nimmt nun langsam Farbe an.

Regent

Würzburg - doch nur "Provinz auf Weltniveau"

Würzburgs Berater wollen der Stadt den Werbeslogan "Würzburg - Provinz auf Weltniveau" verkaufen. Schade, eigentlich.

Besonders im Internet, wo sich ja auch die frechesten Quälgeister zu Wort zu melden trauen, gab es besonders viel Kritik an dem unsäglichen Slogan. Eine Übersicht findet man, wenn man "Provinz auf Weltniveau" googlet heiße Diskussion (siehe Ergebnisse).

Der Zündfunk des Bayerischen Rundfunks hat bereits im November 2008 einen schönen Beitrag zum Thema gemacht, dessen Tenor ich mich grundlegend anschließe.

Man gelobte Besserung und stellte die Ideenfindung zum neuen Slogan für Würzburg noch einmal frei, lobte auch Preise für die besten Ideen bei jovoto.com aus. Kürzlich erfuhr ich jedoch, dass eine "Expertenrunde" beschlossen habe, es doch bei dem alten Slogan zu lassen, diesen dem Würzburger Stadtrat nun zu empfehlen.

Ich hoffe die Damen und Herren Stadträte schauen auch gelegentlich mal ins Internet und informieren sich auch bei unabhängigen Quellen/Stellen, bevor sie über diesen Slogan abstimmen...

Nachtrag: Die Diskussion hat das Internetportal der Main Post erreicht.

Authority?!

Samstag, 1. August 2009

Folk Camp 2009

Heute geht das 30. jährliche internationale Folk Camp (das 26. im Schloss Zeilitzheim) zu Ende. Es ist aufräumen und packen angesagt. Gestern Abend gab es aber noch das traditionelle Abschlussfest im Schlosshof, das - wie immer - mit kostümiertem Tanz am Marktplatz von Zeilitzheim stattfand. Von diesem habe ich wieder einige Fotos machen können:

Rough Guys

Hats

Guardian Angel