Montag, 29. Juni 2009

Kirchweih beerdigt

Braut

Es ist vollbracht. Es war eine verhältnismäßig schöne Kirchweih: Die Musik war zwar laut, aber noch lange nicht so laut / lang / schlimm wie in manchen Vorjahren. Danke, Kirchweihjugend! Auch für die "Entschädigungsgutscheine" für die Anwohner des Marktplatzes.

Die Ständchen waren zwar viel weniger, als in den Vorjahren, aber bei WEITEM besser gesungen. Da liegen Welten dazwischen. Also: heuer gut gemacht, Kirchweihjugend.

Kirchweihpredigt: auch kürzer als sonst, aber qualitativ gut gemacht und hochwertig im Inhalt.

Alles in Allem: eine gute Kerm 2009.

Sonntag, 28. Juni 2009

Schlossblog Thema der Zeilitzheimer Kirchweihpredigt

In diesem Jahr kam ich auch mal in der Kirchweihpredigt vor und kam noch glimpflich davon mit einem netten Beitrag über den Schlossblog. Ich hatte es sogar schon geahnt, das sowetwas kommen wurde und habe vorsichtshalber die Kirchweihpredigt mitgeschnitten. Es folgt der Beitrag über meinen Blog:



Da auch die twitterbeiträge im Blog landen, wird auch auf die kurzen Hinweise hingewiesen. Zwar habe ich - soviel ich weiß - noch nicht über Klogänge getwittert, aber die Überspitzung ist durchaus angebracht. Schön, dass die Kirchweihjugend sich des Blogs angenommen hat (und offensichtlich jemand aus dem Dorf diesen auch ab und zu liest).

Samstag, 27. Juni 2009

Kirchweih in Zeilitzheim

Die Zeilitzheimer Kirchweih findet immer am Wochenende nach Johanni statt. Am kommenden Wochenende ist es also wieder soweit.

Aus einer Anzeige im Bezirksamtsblatt für Gerolzhofen vom 26. Juni 1875: "Kirchweih in Zeilitzheim, Sonntag den 27. und Montag den 28. Juni: gutbesetzte Tanzmusik. Für gute Speisen und Getränke wird bestens gesorgt und ladet hierzu ergebenst ein, Gg. Reuter, Gastwirth zur "Sonne"." Im Jahre 1879 kündigte G. Reuter auch ein Voressen am Samstag an und versicherte "für Gute Speisen und Getränke ist wie bisher bestens Sorge getragen."

Die lokalen Medien zur Bekanntmachung des Kirchweihprogramms sind seit 1875 ein wenig moderner geworden - aber nur ein wenig, wie das folgende Video zeigt.

In diesem Jahr bietet die Kirchweihjugend mittags eine Bewirtung an und auch der Sportverein mischt mit einem Mittagessen im Sportheim mit (Details im Ausruf, teilweise mit Text zum leichteren Verständnis).

(Das Video kommt erst heute mit 2 Tagen Verspätung. es war zuerst bei youtube im "processing" verschollen. Wieder etwas gelernt: wenn es zu lange dauert einfach löschen und nochmal hochladen.)

Mittwoch, 24. Juni 2009

Freskensaal

Wichtiger Nachtrag zum letzten Blogartikel: ein Detail oder zwei aus besagtem Freskensaal:

Freskensaal - Details

Freskensaal - Details

Fürtbischöfliches Wappen von Schönborn

Damian Hugo Philipp von Schönborn-Buchheim

Ja, dieser imposante Herr war auch mal vorübergehende Schlossherr von Zeilitzheim.

Im knapp gehaltenen Wikipedia Artikel fand ich folgenden Satz interessant: "Hugo Damian von Schönborn starb an den Folgen einer Malaria-Erkrankung, die er sich in seiner Zeit in Rom zugezogen hatte. In seine Lebens- und Regierungszeit fällt der Höhepunkt des Einflusses der Schönborn-Familie auf die Geschicke des Reichs."

Jedenfalls hat der damalige Fürstbischof von Speyer einige Jahre in unserem bescheidenen Landschloss gelebt und dieses auch kräftig renoviert. Unter seiner "Herrschaft" entstand zum Beispiel die prächtige Treppe und der vom italienischen Künstler Giovanni Franceso Marchini ausgemalte Freskensaal.

Ob folgende Anekdote auch bei den Bediensteten in Zeilitzheim Anwendung fand? "Aus seinem Umfeld soll die Redewendung stammen: "Das ist alles für Hugo". Wenn seine Bediensteten Dinge für ihn sortierten, sollen sie mit dieser Redewendung die Sachen in den Ofen geworfen haben."

Jedenfalls gibt es andere prächtige Anekdoten zum Leben dieses Lebemanns, die speziell auf seine Zeit in Zeilitzheim zutreffen. Ich werde die eine oder andere noch hier im Blog veröffentlichen.

Freitag, 19. Juni 2009

30 Jahre in Zeilitzheim

In diesem Jahr wurde ich 40 Jahre alt. Und in diesem Jahr sind wir nun schon 30 Jahre lang hier in Zeilitzheim zuhause. Mich verschlug es ja zwischendurch für 11 Wanderjahre in die weite Welt hinaus, aber meine Jugend und die vergangenen wiederum 11 Jahre verbrachte ich hier in diesem Dorf.

In einem so kleinen Ort wie Zeilitzheim braucht es sicherlich Generationen, nicht nur Jahre, bis man wirklich als Einheimischer gesehen wird. Das hat auch seine Berechtigung; ist doch dies eine gesunde Abwehrhaltung gegen potentiell schädliche Einflüsse von außen. Zumindest hat man sich so über Jahrhunderte geschützt.

In Zeiten des Internets kann ein Dorf die Aussenwelt kaum noch abschotten - vor allem wenn man auch vom Tourismus, also vom Gastgebersein lebt (naja: in manchen fränkischen Orten redet man noch immer vom "Fremdenverkehr" und zeigt so, was man davon hält).

Dieses Jubiläum "30 Jahre in Zeilitzheim" wird nicht groß gefeiert (hatten wir 1999 noch das 20jährige Jubiläum mit einem Festakt anlässlich des Tags des offenen Denkmals gefeiert ist in diesem Jahr in Sachen Jubiläum nichts geplant). Sicherlich wird das Jubiläum beim Zeilitzheimer Sommerfestival am ersten Juliwochenende Erwähnung finden. Es ist ja auch nicht über zu bewerten; schließlich ist es auch nur ein "Zählen der Jahre". Aber Meilensteine helfen das Geschehene zu betrachten und zu verarbeiten und somit auch in die Zukunft zu schauen. Was ist in 30 Jahren erreicht worden? Welche Ziele wurden verwirklicht? In welchen Vorhaben sind wir gescheitert? Wie hätte das verhindert werden können? Wie soll es in Zukunft weiter gehen? Welche Wege sollen wir gehen?

Mir persönlich ist besonders wichtig Dinge nicht nur deshalb so zu tun, weil man sie schon immer so getan hat, sondern auch den kritischen Blick auf sich selbst und seine Vorgehensweisen zuzulassen. Um Betriebsblindheit zu verhindern, erfordert es gnadenlose Introspektion. Ein Jubiläum kann Anlass dazu geben, seine Vorgehensweisen und Prozesse kritisch zu durchleuchten. Schließlich ändert sich ja auch immer etwas. Wir werden älter. Wir haben geheiratet. Wir haben nun neben dem großen Kind Schloss auch zwei kleine Kinder. Die Welt um uns herum verändert sich (Informationstechnik, Politik, Wirtschaft). usw.

Ich habe es kürzlich erst hier im Blog mit etwas anderen Wörtern geschrieben: "das einzige, das sicher ist, ist dass sich alles verändert". Der Trick ist nur, diesen Wandel vorausschauend mit zu gestalten und zu steuern, damit man nicht selbst im Strudel untergeht.

Die letzten 30 Jahre im Schloss haben dem Baudenkmal Schloss Zeilitzheim die grundlegende Restaurierung und Sanierung gebracht. Es sind nun fast alle Räumlichkeiten nutzbar gemacht worden. Die Herausforderung der kommenden Jahre wird sein, die geschaffene Basis zu erhalten und das Schloss weiter mit Leben zu erfüllen. Dies sind meine ersten Jubiläumsgedanken. Eine tiefer gehende Analyse der Vergangenheit und ein gezielterer Blick in die Zukunft wird noch nötig sein, um die nächsten Weichen zu stellen.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Jahresversammlung des Förderkreises Schloss Zeilitzheim

Obwohl der Förderkreis seine Mitglieder in der ganzen Welt verstreut hat (neben Franken auch Bundesweit und bis nach USA), kamen doch über 20 Mitglieder am vergangenen Sonntag zur Jahresversammlung ins Schloss. Und dass, obwohl kein Wahljahr ist.

Der Vorsitzende des Schloss-Förderkreises Bernd Schmidtchen berichtete über die Aktivitäten des Vereins. Dieser hat ja folgenden Vereinszwecke:

1. die Förderung der Denkmalpflege durch die Wiederherstellung und Erhaltung des historischen Baudenkmals Schloss Zeilitzheim;

2. die Förderung kultureller Zwecke durch Förderung der Kunst (Musik, Literatur, darstellende und bildende Kunst) und der Pflege von Kulturwerten (Gegenstände künstlerischer und kultureller Bedeutung, Kunst- und wissenschaftliche Sammlungen, Bibliotheken und Archiven).

Beiden Zielen wird der rege Verein gerecht. So bezuschusst der Förderkreis das Veranstaltungsprogramm, das Leben und Kultur ins Schloss bringt. Ich konnte mich bei der Versammlung aber auch herzlich bei den Mitgliedern über einen geplanten Zuschuss für Arbeiten am Eingangsbereich zur Remise am Arkadenhof bedanken. Die dort geplanten Arbeiten (Stufe, Pflasterung) werden diesen Bereich sehr aufwerten und den schönen Räumen (Remise, Alte Schmiede) dahinter einen adäquaten Eingang geben. Für eine spätere Sanierung / Restaurierung des Schlossportals hat der Förderkreis auch einen Zuschuss in Aussicht gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

Viele der bei der Versammlung anwesenden Mitglieder waren auch Helfer bei Ostermarkt und Weihnachtsmarkt. Zu diesen Anlässen zeichnet sich der als gemeinnützig anerkannte Verein verantwortlich für die Bewirtung der Marktbesucher und Aussteller. Aber auch der zu den Märkten durchgeführte Büchermarkt mit gespendeten und gut sortierten Büchern wird von ehrenamtlichen Mitgliedern des Förderkreises organisiert und durchgeführt. Mit den Erlösen aus der Bewirtung und dem Büchermarkt - aber auch Dank Spenden und Beiträgen - finanziert der Verein die oben beschriebenen Vereinsziele. Allen Mitgliedern und Freunden des Schlosses und des Förderkreises danke ich herzlich für diesen Einsatz und für die Unterstützung. Auch der reglmäßige Besuch von kulturellen Veranstaltungen bringt "Leben in die Bude" und gibt unserer Arbeit Sinn. Auch dafür: herzlichen Dank!

Quaint

Dienstag, 16. Juni 2009

Schlossblog Abos

Die Zahl der Blog-Abonnenten via Feedburner wächst (ganz langsam). Ich glaube einfach, dass viele Leute gar nicht wissen, wie einfach es doch ist, einen RSS-feed in einem feed-reader wie google reader zu abonnieren. Das ist ein klassischer Fall von "habe ich noch nie gemacht, lasse ich lieber die Finger davon". So ging es mir auch lange Zeit, bis ich den Schritt wagte (es dauerte nur wenige Minuten, dann wusste ich etwas mit dem reader anzufangen). Und dann war alles ganz einfach.

Das sogen. social web wird jedoch immer mehr zum mainstream. Meine Mutter erzählte mir heute, wie über Mobiltelefone Videos der Proteste in Teheran so überhaupt erst im Fernsehen gesehen werden, weil Leute sie über das das Internet hochladen. Ja, genau. So ist das. Und manche von uns beziehen die meisten Informationen schon gleich aus dem Internet, ohne die redaktionelle Filtrierung der "Medien" (was wiederum auch gut sein kann, nicht muss). Denn bei der Tagesschau muss ich mir dann auch immer solche Beiträge über die Gewerkschaften und die Merkel etc. ansehen. Egal. In welche Richtung der freie Zugang (und Generierung) von Informationen in Bildern und Worten geht, lässt sich schon ein wenig abzeichnen.

Ich bin jedenfalls sehr froh über die Masse an qualitativ hochwertiger Information, die ich trotz meiner nicht gerade großstädtischen location beziehen und verarbeiten kann. Über ein immer feiner definiertes Netzwerk und immer besser eingestellter RSS-feeds bekomme ich täglich wertvolle Informationen und Anregungen.

Letztlich wird nur eines wahr bleiben: das einzige, auf das wir uns verlassen können, ist dass sich alles verändert. Beobachtung des Tages.

Montag, 15. Juni 2009

Krönender Abschluss mit Prokofjew

So betitelte die Main Post einen Bericht über das Konzert der chinesischen Pianisten Jing Gao vom vergangenen Mittwoch im Schloss. Dieses war leider recht schwach besucht, wurde dafür aber sehr gut aufgenommen. Die Pianistin habe ihr Publikum begeistert. Weiter heißt es: "Der Jagdsaal des Schlosses mit seiner alten Stuckdecke, der hauptsächlich als Konzertsaal genutzt wird, bot hierfür die perfekte Atmosphäre. Die Zuhörer konnten regelrecht die Musik fühlen, was auch am emotionalen und klanglich ausgewogenen Spiel Jing Gaos lag."

Ergänzend muss natürlich erwähnt werden, dass der Jagdsaal nicht nur Konzertsaal ist; hier werden fast jeden Samstag Feste gefeiert, weshalb unsere Konzerte ja auch meist an Freitagabenden stattfinden.

Der komplette Artikel ist hier zu finden.

Freitag, 12. Juni 2009

Ausruf Dorfsprechanlage

Ich twittere ja gelegentlich die Ausrufe der Ortsrufanlage (praktisch eine analog-digital Umwandlung). Ich werde auch gelegentlich gefragt, ob das mein Ernst sei, mit den Ortsausrufen. Ja, es ist der blanke Ernst. Und ich sehe es als meinen Auftrag, die Welt über dieses manchmale nervige aber nette und durchaus praktische Relikt zu informieren... daher die gelegentlichen tweets dazu. Die Marschmusik und das ganze "Feeling" der Ausrufe lässt sich jedoch nur schwer in 140 Zeichen Text darstellen. Deshalb habe ich den zweiten von zwei Ausrufen heute mittag mal mitgeschnitten und bei YouTube veröffentlicht. Ich habe es von innen am gekippten Fenster aufgenommen; der Ton ist daher etwas leise. Wer gut zuhört kann jedoch dabei auch etwas fränkisch lernen (sowie hin und wieder interessante neue Wortkonstruktionen, wenn der Verfasser eines vorzutragenden Berichts zu abenteuerliche Wörter benutzt).



Ich mag unseren sympathischen Sprecher und würde es missen, wenn die Ausrufe einmal ganz ausblieben. Hin und wieder fällt jedoch ein Lautsprecher aus und taucht einen Streifen unseres Dorfes ins uninformierte schwarze Loch. Die Bewohner dieser Flecken können jedoch (manchmal) meine bei twitter nachgezwitscherten Ausrufe lesen - sofern sie Internetzugang haben... aber das ist ein anderes Kapitel unseres kleinen, etwas abgeschnittenen Dorfes.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Fronleichnam

Eigentlich wollte ich heute das Bild des Altars, den unsere Nachbarn für die Fronleichnamsprozession aufgestellt hatten, hier hochladen. Dann ging alles ganz schnell: Prozession vorbei; Altar leer geräumt, Blütenmeer auf der Straße. Dieses wollte ich auch fotografieren. Ging aber dann auch alles ganz schnell. Altar weg. Blütenmeer weg. Prozession und Nachwirkungen vorbei. Muss ich nächstes Jahr unbedingt dokumentieren. Der Regen hat seins zum schnellen Abbau beigetragen. Wer weiß, wie lange es soetwas in den Dörfern noch geben wird.

Fronleichnam. Das muss man sich in der heutigen Zeit mal vergegenwärtigen, in was für einer "heidnischen" / "religiösen" Welt wir eigentlich noch leben! Die Regel "Das haben wir schon immer so gemacht!" bewahrheitet sich auf dem Lande besonders. Hat ja auch seine guten Seiten.

Wikipedia: "An die Heilige Messe schließt sich in der Regel die Prozession an, bei der die Gläubigen die vom Priester getragene Monstranz mit dem Allerheiligsten (einer gewandelten Hostie) in einem Festzug unter Gesang zu mehreren geschmückten Außenaltären begleiten. Dort wird eine Statio mit Evangelienlesung, Fürbitten und abschließendem Sakramentalen Segen der Gläubigen und des Ortes gehalten. Die Prozession schließt meist in der Pfarrkirche mit dem „Te Deum“ und dem „Tantum Ergo“."

Mittwoch, 10. Juni 2009

Eidechsen und Schlangen und andere Medienereignisse

Heute brachte eine Kindergartenkommilitonin von Katharina eine Schlange mit in den Kindergarten. Das war natürlich aufregend (für die Kinder "normal" aufregend, für die Erwachsenen wohl "besonders" aufregend). Und heute Nachmittag sahen wir ein Eidechsenpärchen an der Zeilitzheimer Schule. Das prächtig grün gefärbte Männchen war sehr flink und scheu, weshalb wir von ihm kein gutes Foto bekamen. Das hübsche braune Weibchen ist hier zu sehen:

Sunbathing

Was habe ich sonst so an meinem "freien Tag" getrieben? Ach ja: Eine Unterseite für unsere website zu den Freizeittipps bei delicious gebastelt. Und sonst? Habe mal wieder eine CPC Kampagne gestartet. Beides etwas an meinem eigentlichen Ziel für den heutigen Tag vorbei: "Content" für den nordamerikanischen Kontinent auf Englisch (und Dank Mithilfe von Sam aus Quebec evtl. bald auch auf Französisch) einzustellen. Aber es war (ist) schließlich ein "freier Tag" und ich möchte mir ja noch ein wenig Arbeit für die "Arbeitstage" aufheben!

Dienstag, 9. Juni 2009

Schwieriger Dienstag

Tochter Isa (und mindestens auch der Papi) sind etwas krank. Ich habe dennoch geschafft, den rasen im Barockgarten zu mähen. Mit der chemischen Keule gegen Heuschnupfen ging es auch, einigermaßen.

Freue mich immernoch über den gestrigen Besuch in Kammerforst mit guten Freunden (siehe Foto aus dem Weinberg). Und: es gab Kesselfleisch. Fränkische Delikatesse Nummer Eins. Danke.

Vines

Montag, 8. Juni 2009

flickr Gruppe Zeilitzheim gegründet

Es gibt doch schon so einige Fotos aus Zeilitzheim bei flickr, die ich nicht selber gemacht habe. Für diese gibt es nun auch ein weiteres Zuhause: eine flickr Gruppe.

Unter http://www.flickr.com/groups/zeilitzheim/ dürfen flickr Nutzer ihre Lieblingsbilder aus Zeilitzheim einstellen.

Wer ALLE mit "Zeilitzheim" verstichworteten Bilder bei flickr ansehen will, folgt diesem Link. Hier sind auch schöne Bilder der "reenactment" Gruppen zu finden, so auch dieses Foto, aufgenommen in unserem Kaminzimmer.

Wer einen flickr account hat und in Zeilitzheim fotografiert hat, weiß jetzt in welche Gruppe die Bilder passen! Ich werde natürlich auch Bilder aus meinem flickr stream dort einfügen, suche aber noch fleißig weitere Fotografen.

frisch - fröhlich - fränkisch

"frisch - fröhlich - fränkisch" Das sagt alles über die Weinbergswanderung in Zeilitzheim!

Sonntag, 7. Juni 2009

Wahlsonntag

Gestern: Krimidinner.

Heute: Wahlsonntag. Mit dem Ergebnis bin ich als Liberaler ganz zufrieden. Obwohl die Nachrichten im Twitteraccount ein wenig mehr Aufschluss über unser heutiges Wahlverhalten geben...

Morgen: Montag im Schloss. Aufräumen, vorbereiten, planen.

Dankbar bin ich heute unter anderem dafür, dass sich zwei unserer Gäste des Frühjahrs gemeldet haben und eine nette Empfehlung auf unserer (englischsprachigen) Empfehlungsseite hinterlassen haben und selber (sowie ihre Familienangehörigen) wieder Station in Zeilitzheim machen möchten.

Nicht jedem gefällt das Schloss mit seinen individuellen Zimmern und verrückten Ideen. Aber wem es gefällt, wird auch gelegentlich zum engen Freund der Familie und zum Gönner und Unterstützer. Dafür bin ich sehr dankbar. Und froh. Mit manchen Gästen besteht schon Monate vor ihrem Eintreffen enger Kontakt per e-mail, vor allem bei meinen amerikanischen Landsleuten. Ist dort einfach üblicher als bei "uns" in Deutschland, dass man sich öffnet und persönlich austauscht. Aber im Schloss ist dies immer öfter auch bei deutschen Gästen der Fall, was mich sehr hoffnungsvoll stimmen lässt. Ich bin dankbar für jeden Gast und bin glücklich, wenn es diesen Gästen auch gefällt.

Bug

Freitag, 5. Juni 2009

Zuhause gibt's einen auf den Deckel

Bürgermeisterin Gerti Menigat aus Lindberg im Bayerischen Wald wurde von den hiesigen Gegnern eines angestrebten Nationalparks Steigerwald eingeladen, um der Bevölkerung einen solchen schritt "aus eigener Erfahrung" auszureden. In ihrer Heimat sieht man es jedoch mehrheitlich wohl nicht so wie sie und ist empört über ihre "Aussenpolitik" in Franken. Interessantes Lehrstück, wie man Meinungsbildung betreiben kann, fand ich und kommentierte entsprechend unter folgendem Artikel dazu bei der Zeitung Main Post.

Der Lavendel beginnt zu blühen im Schlossgarten

Lavender / in Motion

Katharina im Schlossgarten

Donnerstag, 4. Juni 2009

Breitband-Unterversorgung in unserer Gemeinde

Feuerwehrkommandant und aktiver Zeilitzheimer Bürger Jonas Redweik hat mich per chat über meinen Blog darauf aufmerksam gemacht, dass die Gemeinde Kolitzheim die Bürger daran erinnert, Fragebögen zur "Bedarfsanalyse zur Breitbandversorgung" abzugeben. Es ist wichtig! Nur der mündige Bürger, der seine Meinung auch kund tut, wird auch gehört.

Wir brauchen eine angemessen schnelle Internetverbindung in Zeilitzheim, wenn wir Anschluss an den Rest der Welt erhalten möchten! Es geht um unsere Zukunft, um gleiche Chancen. Anschluss ans Netz wird in Zukunft absolute Mindestnotwendigkeit sein. Es geht also um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und Bürger. Wer den Fragebogen also noch nicht an die Gemeinde zurück geschickt hat, möge dies bitte gleich tun.

Die Gemeinde Kolitzheim schreibt auf ihrer Internetseite:

"Die Gemeinde Kolitzheim hat vergangene Woche eine Ist- und Bedarfsanalyse zur Breitbandversorgung in die Wege geleitet. Dazu haben alle Haushalte in Gernach, Herlheim, Oberspiesheim, Unterspiesheim und Zeilitzheim einen entsprechenden Fragebogen erhalten. Ein Teil der Antworten liegen inzwischen vor. Die Haushalte, die bisher nicht geantwortet haben, aber Interesse an einer Breitbandversorgung haben, bitten wir den Fragebogen baldmöglichst ausgefüllt an die Gemeinde zurückzusenden."

Danke Jonas für den Hinweis und den Link!

Krimidinner am kommenden Samstag im Schloss Zeilitzheim

Am Samstag, 6. Juni findet bei uns nun zum zweiten Mal das Krimidinner "Ein Leichenschmaus" statt. Sehr schön hat der Revista Verlag die Informationen dazu eigenhändig mit einem stimmungsvollen Bild aus dem Freskensaal versehen (der für diese noch nicht ganz ausgebuchte Veranstaltung jedoch zu klein wäre; hier werden aber die Dinnergäste empfangen).

Die Informationen zum Krimidinner: beim Revista Verlag.

Artikel über Argula von Grumbach

Vor einigen Jahren verfasste der Journalist Axel Reimann für die Zeitschrift Chrismon einen Artikel über Argula von Grumbach und ihr Wirken in Zeilitzheim. Da wurde das Schloss natürlich entsprechend genannt und zu Fotos von Axel Reimann gesellten sich in beiderseitigem Einvernehmen auch Fotos von mir.

Dank dem professionellen Vorgehen von Axel Reimann, dass er mich fragt, ob er die Bilder nun nochmal auf seiner Website veröffentlichen darf, weiß ich nun, wo der Artikel als PDF Datei zu finden ist. Dieses Wissen möchte ich den Schlossbloglesern nicht vorenthalten:

Auf buerofreizeichen.de hat Axel Reimann unter Projekte den Link zur PDF Datei gesetzt. Direkt zum Download geht es hier.

Ein Appetithäppchen aus dem Artikel:

"Wer im fränkischen Weindorf Zeilitzheim vorbeikommt, der hat nicht den Eindruck, dass hier irgendetwas jemals unsicher war: Um den weiten Marktplatz herum stehen das herrschaftliche Landschloss, das urige „Gasthaus zur Sonne", die Dorflinde und - wie zu Zeiten der Argula von Grumbach - die trutzige Kirchenburg mit ihren Wirtschaftsgebäuden. Knapp 800 Einwohner hat Zeilitzheim, viel Wein gibt es hier, im Frühjahr Spargel, im Sommer Touristen, immer Kultur und überall Hinweisschilder auf die Dorfgeschichte. Nur an die tapfere Argula erinnert wenig. Trotzdem lohnt der Abstecher hierher."

Die im Artikel aufgeführten Öffnungszeiten des Gasthauses "Zur Sonne", das im letzten Jahr schließen musste, stimmen ja leider nicht mehr. Die Reise- und Buchtipps haben jedoch noch ihre Gültigkeit.

Dienstag, 2. Juni 2009

Dienstag wie Montag

Durch den gestrigen Pfingstmontagsfeiertag war der heutige Dienstag wie ein Übermontag. Umso mehr gab es aufzuräumen, vorzubereiten, durchzudenken, und einfach zu erledigen. Und dann kommt auch noch alles dazu, was einem im bürokratischen Deutschland halt am Monatsende blüht. Ich gehe darauf nicht näher ein; wer nicht weiß, wovon ich spreche, dem ist es egal. Und wer es weiß, der weiß es nur zu gut..

Neben einem Haufen Bürokram habe ich heute auch die Wiese gemäht. Das war der körperliche Ausgleich. Es rieht trotz mehrmaligem Waschen, Rasieren, nochmaligen Waschen und langem Duschen immernoch alles nach Gras. Ist wohl in meine Nasenschleimhaut und Gehirnrinde eingebrannt.

Für unsere Internetseite habe ich heute eine neue Kontaktseite gebastelt, die auch eine direkte Chatfunktion besitzt. Bin ich online (was in "Bürozeiten" ja meistens der Fall ist) kann man mich direkt anchatten. Hier die Seite: http://www.barockschloss.de/kontakt.htm

Kati war mit den Kindern am Baggersee und hat sehr schöne Fotos gemacht, die in iPhoto noch gesichtet und bearbeitet werden müssen.

Und dann ist heute endlich die neue flip cam gekommen! Das erste kurze (noch recht langweilige) Video vom Brunnen habe ich hochgeladen. Man merkt jedoch, dass der Ton sehr gut ist. In HD am eigenen Bildschirm (ohne die YouTube auf Kleinstgeräte konzipierte Komprimierung) fetzt es dann so richtig, auch optisch.

Montag, 1. Juni 2009

Weinbergswanderung Teil II

Am Sonntag war sie also, die jährliche Weinbergswanderung. Es steht zwar immer etwas auf der Kippe, ob sie wohl wieder stattfindet, aber das Team um den neu gewählten Vorsitzenden des Weinbauvereins, Georg Krauß (auch durch seine frühere Tätigkeit als "Symbolfigur" Schorsch vom Heiligenberg bekannt), und die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Zeilitzheim haben wieder ein gut organisiertes und schönes Ereignis dargeboten. Die Weinbauvereinsmitglieder trugen in diesem Jahr sogar einheitliche knallrote Polohemden mit entsprechendem Aufdruck.

Wir waren ob der im Schloss anfallenden Arbeit erst zum Schluss kurz dabei, bei der Bekanntgabe der Gewinner des diesjährigen Rätsels. Hilmar Spiegel hatte sich mal wieder gute Gedanken gemacht und sowohl für die Kinder als auch die Erwachsenen knifflige Fragen gestellt, deren Ziel es auch war, die Beteiligten ein wenig zu informieren.

Man beachte den folgenden Film; er betrifft Hilmar Spiegels "Fangfrage" zur Renovierung von Schloss Zeilitzheim im 18. Jahrhundert: