Sonntag, 16. August 2009

Zwischenbericht vom Strohwitwerdasein

Jetzt haben wir auf unserer Terrasse so viele Tomaten, dass ich sie ständig verkochen muss, damit sie nicht faulen. Und die Erdbeeren haben sich - Dank 4 Tagen ohne Rumzupferei der Kinder - auch wieder erholt und schöne reife Früchte gebracht. Auch die scharfen Chilis stellen eine kleine zweite Ernte in Aussicht. Die großen grünen Paprikas sind nun große orangene Paprikas und - wenn nichts mehr schief geht - bald große rote Paprikas. Der Koriander ist nun schon gänzlich aufgegessen, zuletzt die Samen, die so frisch halt doch um ein Vielfaches besser schmecken, als die ewig getrockneten Koriandersamen, die es zu kaufen gibt.

Für mein Strohwitwerdasein wurde ich mit reichlich Tiefkühlpizza und Pfannengiros eingedeckt. Bis jetzt musste ich jedoch noch nicht darauf zurückgreifen, sondern genieße die Erntefrüchte in verschiedensten Kombinationen, meist mit Pasta und reichlich Olivenöl. Heute dürfen sich Lammkoteletts zum Sugo, vielleicht mit Ofenkartoffeln hinzugesellen. Die Tomaten werde ich dazu ein wenig kräftiger würzen (muss ja nicht kindgerecht sein).

Also, man sieht: ich überlebe auch so. Dennoch würde ich lieber mit meiner Familie zusammen kochen und essen und zähle die (leider noch ungewissen) Tage, bis die 3 Mädels vom Häuschen am Plattensee zurück kommen.

Harvest

1 Kommentare:

  1. Hallo! Schön dass Du noch Lebst! Wir vermissen Dich auch! bis bald, geniesse die "ruhe" zu hause! Kati, Katharina, Isa

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