Mittwoch, 15. Juli 2009

Naturgewalt: Wieder ohne Netz

Dass ich morgens nicht ins Internet komme ist ja bei unserer Schmalspurinternetverbindung (courtesy of Germany's t-com) nichts Neues oder gar Verwunderliches. Gestern Morgen, aber, meldeten alle Mitarbeiter, die ebenfalls die "DSL light" Leitung haben, dass in Zeilitzheim in Sachen Internet absolute Funkstille gewesen sei. Unser technikversierter Hausmeister hatte auch schon recherchiert. Das Protokoll im Router datiert die Störung auf etwa 02:45 Uhr, zeitgleich mit einem schweren Gewitter, dass ich selbst jedoch gänzlich verschlafen habe.

Interessant, übrigens, dass die t-com auf telefonische Nachfrage lapidar meinte "ja, da ist eine Baustelle, aber das ist bekannt". Ob die Baustelle nachts, kurz vor 3 Uhr aufgebaut wurde? Und wenn: hat die t-com keine Möglichkeit seine Kunden von geplanten Netzstörungen *im Voraus* zu informieren?

Erschreckend, wie anfällig das Netz doch noch ist und wie angewiesen wir darauf sind. Stabile, zuverlässige und schnelle Netze sind einer der wichtigsten Standortvorteile der heutigen Zeit und sie werden immer wichtiger. Was sagt das über unseren Ort und die Gemeinde aus? Dass wir hier - leider - einen erheblichen "Standortnachteil" erfahren. Ein Barockschloss kann man nur nicht so leicht verschieben. Ich muss mich also wohl oder übel doch nach einer Zweitanbindung für's Internet umsehen.