Freitag, 18. Dezember 2009

Nussknacker und Mausekönig

Zur heutigen Veranstaltungen "Nussknacker und Mausekönig" sind noch Karten zu haben (gerne auch ohne Vorreservierung an der Abendkasse). Zum Abendessen im Anschluss ist jedoch Anmeldung erforderlich. Zu diesem werden die Plätze nun schon knapp...

"Nussknacker und Mausekönig"
Musikalische Lesung zur Weihnacht im Schloss


Das musikalische Weihnachtsmärchen „Nussknacker und Mausekönig“ stimmt am Freitag, 18. Dezember um 19.30 Uhr Erwachsene und Kinder im Schloss Zeilitzheim auf Weihnachten ein.

In einem wunderbaren Märchen des fantastischen romantischen Dichters E.T.A. Hoffmann werden des nachts die Weihnachtsspielsachen zweier Kinder, Fritz und Marie, lebendig: die Puppen und die Soldaten, vor allem aber der Nussknacker erheben sich in einer Fehde gegen das Heer der Mäuse mit ihrem Mausekönig. Marie wird in das heimliche Drama hineingezogen - so mischen sich Wirklichkeit mit Traum und Märchen. Der Komponist Carl Reinecke hat das Märchen, das durch den Rezitator Thomas Streit erzählt wird, in Musik am Klavier zu vier Händen umgesetzt. In der Einleitung stellt er den Schlummer der Marie dar, wie er in das Traumleben übergeht. Plötzlich fährt es den Soldaten in die Glieder, sie werden lebendig, und auch die Mäuse regen sich. Es ertönt das Signal, mit dem der Mausekönig seine Truppen herbei pfeift, auch der Nussknacker ruft seine Truppen. Die Kavallerie galoppiert an im Bass, die Mäuse springen im Diskant, es erklingt ein Marsch der bleiernen Soldaten. Nach heißer Schlacht siegt der heldenmütige Nussknacker. Der ist natürlich im Geheimen identisch mit einem schönen jungen Mann, der später das Herz der herangewachsenen Marie gewinnt.

Gernot Tschirwitz, Musiker, Komponist und Lehrer, und die 17jährige Pianistin Karolina Halbig spielen vierhändig am Flügel. Nach dem Konzert bietet Schloss Zeiitzheim ein winterliches Abendessen an, das bei Kerzenlicht serviert wird.

Karten: EUR 12,-- (Kinder: EUR 6,--)
Abendessen im Anschluss: EUR 12,-- (Kinder bis 10 Jahre EUR 6,--)

Informationen und Platzreservierung:
Familie von Halem
Tel. (09381) 9389, Fax (0 93 81) 3710
www.barockschloss.de
info@barockschloss.de

nussknacker.jpg
Foto: Martin Müller

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Der erste Schnee

Für die Kinder war der Schnee (der heute jedoch zum Glück wieder größtenteils verschwunden ist) natürlich eine große Freude. Gestern spielten sie in ihren Schneeanzügen im Schlossgarten und freuten sich an der ungewohnten Materie. Ich bin ja selbst kein großer Freund von Schnee, aber mit Kindern lässt sich dieser schon leichter ertragen.

Miniature Snowman

Foto: Der Schneemann ist noch etwas klein ausgefallen.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Anno 1759 im Schloss Zeilitzheim

Es gibt weitere Bilder der Veranstaltung "anno 1759" im Schloss!

Hier ist das Fotoalbum online.

Ein kleiner Auszug:

soiree.png

Dienstag, 15. Dezember 2009

Gutscheinkalkulator - Weihnachtsgeschenke

Mit dem Kulturprogramm im Schloss 2010 ist für jeden Geldbeutel das passende Weihnachtsgeschenk dabei. Damit man sich leichter aussuchen kann, welche Veranstaltungen sich bei seinem Budget für ein Geschenk für eine oder zwei Personen (mit oder ohne Abendessen und/oder Übernachtung im Schloss) eignen, können Sie in meinem "Gutscheinkalkulator" ersehen.

Der Gutscheinkalkulator kann als PDF Datei (28 KB) auf unserer Veranstaltungsseite auf der website eingesehen / herunter geladen werden.

Es ist noch Zeit, Weihnachtsgeschenke in Form von Veranstaltungs- und/oder Übernachtungsgutscheinen bei uns zu bestellen!

Iced Rose Yellow

Freitag, 11. Dezember 2009

Buschiger Besucher

Squirrel

Dieses Eichhörnchen besuchte uns vorgestern. Auf der Suche nach einem passenden Abstiegspunkt, lief es rings um das vierflügelige Schloss auf dem Sims herum. An der Gartenseite ist es wohl an der Glyciene oder dem wilden Wein herunter gekrabbelt.

Update 23.12.09, 09:00 Uhr: Martin hat gerade berichtet, dass das Eichhörnchen wohl dauerhaft als Untermieter im Schloss wohnt, in einem Loch im Nordosteck. Danke, Martin!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Johann Kuhnau in Zeilitzheim

In der Zeit als das Schloss Zeilitzheim noch ein niegelneuer Neubau war, war Johann Kuhnau Thomaskantor in Leipzig, als unmittelbarer Vorgänger Johann Sebastian Bachs, den er persönlich kannte und wohl auch beeinflusste.

Im kommenden Jahr, zum 350. Geburtstag Johann Kuhnaus, widmen wir eine unserer Veranstaltungen dem Komponisten, der auch als Schriftsteller bekannt wurde. "Der musicalische Quacksalber" heißt das Programm, das Thomas Kerzel zusammengestellt hat und uns als Rezitator zusammen mit Maria Plett am Klavier darbieten wird.

Am Freitag, 24. September 2010 findet der Klavierabend mit "Biblischen Sonaten" und vergnüglicher Rezitation aus Kuhnaus "satyrischen Feder", dazu Bachs "Italienisches Konzert", im Jagdsaal des Schlosses statt.

Unser gedrucktes Jahresprogramm verlässt Anfang kommender Woche per Post das Haus. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk für Freunde, Familie oder Mitarbeiter sucht, kann noch rechtzeitig vor Weihnachten einen Geschenkgutschein für Veranstaltungskarten mit oder ohne Übernachtung im Schloss anfordern.

Wer es nicht auf den Verteiler geschafft hat oder den "Papierstau" eindämmen möchte, kann unsere Veranstaltungshinweise per email anfordern. Natürlich können Sie das Programm auch jederzeit online einsehen unter http://www.barockschloss.de/Jahrespr.htm

Machen Sie "das Geschenk der Kultur" und helfen Sie uns damit das Kulturprogramm und das Schloss am Leben zu erhalten!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Das Leben im Schloss anno 1770

Es herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Schloss, wenn die "reenactment" Gruppen mit ihren feinen Kostümen vergangener Epochen durch das Schloss wandeln. Ich versuche diesen immer möglichst viel Privatsphäre zu gewähren und so wenig wie möglich zu stören. Ab und zu veröffentlichen jedoch Teilnehmer dieser "living history" Gruppen selbst Fotos von ihren Veranstaltungen im Schloss.

Wie ein Schlossbewohner um 1770 gekleidet sein konnte ist in MacThadeforrest's Schneiderstube gut zu sehen. Die Schneiderin beschreibt den Gehrock, den sie für Ihren Mann für die Veranstaltung in Zeilitzheim genäht hat. Dieser modelt in ihrem Blog diesen auch auf zwei Bildern im Schloss.

Auch sehr schön sind die Fotos vom Mme. du Jard bei flickr.

The Day After

Foto: Nach dem Fest - im Freskensaal (in meinem flickr stream)

Donnerstag, 26. November 2009

Weitere Weihnachtsmarktnachlese mit Fotos

Heute erreichte mich eine weitere Zuschrift mit schönen Fotos vom Weihnachtsmarkt, diesmal von Frau Manuela Herbert aus Erlangen. Sie hat mir erlaubt, diese hier im Blog mit den Lesern zu teilen (vielen Dank!).

"Hallo,
nachdem ich gelegentlicher Schloss-blog-Leser bin, war der Termin für den Weihnachtsmarkt schon notiert und so waren wir am Sonntag auf dem wunderbaren Zeilitzheimer-Schloss-Weihnachtsmarkt. Ich bin schon etliche Male am Schloss vorbei gefahren, war aber noch nie in den Räumen. Es ist wirklich sehr schön! Auch die Räumlichkeiten des Gasthauses gegenüber mit der ungewöhnlichen Saal-Decke sind sehr interessant,- und überhaupt der Büchermarkt ......habe dort mehr Geld ausgegeben als beim Rundgang durch die Verkaufsstände.
Im Anhang finden sie einige von meinen Bildern (habe sie etwas reduziert, damit die Ladezeit nicht zu lange dauert). Wir waren um 11.00 beim "Firlefanz" Zauber und sind dann durch das Schloss. Beim Likörstand fand ich das Farbenspiel der Gläser faszinierend - beim Blick in den Hof die restlichen Trauben. Vom Schlossgarten hab ich auch einige Bilder, aber mit Ihren tollen Aufnahmen die sonst im Blog zu finden sind, kann es nicht vergleichen.
Habe mir auf jeden Fall den Ostermarkt-Termin schon notiert!
ein schöne Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen
Manuela Herbert"


Created with Admarket's flickrSLiDR.

Dienstag, 24. November 2009

Weihnachtsmarktfotos

Heute erreichten mich Bilder vom Weihnachtsmarkt (vor allem von der Biedermeiergruppe) von unseren Besuchern Gudrun und Hermann Rößner aus Chemnitz (vielen Dank!). Diese sind unten im Auszug aus flickr zu sehen. Wer diese direkt bei flickr betrachten möchte, findet sie hier.

Viele schöne Fotos sind auch unter dem Artikel beim Revista Verlag zu finden.

Wer noch Fotos oder Videos irgendwo hochgeladen hat möge sich bitte melden. Gerne verlinke ich von hier oder lade Sie unter Nennung des Fotografen bei flickr hoch.


Created with Admarket's flickrSLiDR.

Sonntag, 22. November 2009

Der Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg

Die letzten Tage war ich krank. Heute eigentlich auch noch, ziemlich. Aber ich hab mich aufgerafft und unseren Weihnachtsmarkt mitgemacht. Mit allem, was dazugehört.

Ich bin allerdings jetzt doch sehr müde und schlapp, wenngleich sehr froh, auch für unsere Aussteller und die fleißigen Helfer des Förderkreises. Es war ein grandioser Erfolg. Allen Beteiligten hiermit ein herzliches Dankeschön!

Drei Fotos habe ich trotz alledem schon hoch laden können. Hier ist eines:

Quaint

Foto: Stoffe von Annette Feix beim heutigen Weihnachtsmarkt

Montag, 16. November 2009

Weihnachtsmarkt im Schloss

Der Countdown hat begonnen. Am kommenden Sonntag ist er schon, unser vorweihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt. Seit etwa 20 Jahren gibt es ihn nun schon. Er war einer der ersten seiner Art in der Region; inzwischen gibt es Weihnachtsmärkte wie Sand am Meer. Umso wichtiger ist es, Qualität zu bieten und auch ein interessantes Rahmenprogramm (siehe unten) zu haben.

So beliebt war unser Markt, dass er regelrecht überlaufen war. Damit kamen Verkehrsprobleme für das Dorf. Dies haben wir mit der Einführung eines kleinen Eintritts gelöst (EUR 3,-- pro Person, Kinder frei, Eintritt zum Büchermarkt für alle frei). Jetzt können diejenigen, denen der eher symbolische Obulus für den Markt nicht zuviel ist, diesen auch wieder genießen, weil sich die Besucher nicht mehr so hindurch schieben, wie früher. Auch für die Aussteller bedeutet dies zwar weniger, aber deutlich interessierteres Publikum.

Erstmals gab es in diesem Jahr Probleme mit dem Termin (die Hintergründe dazu kann man in früheren Blogartikeln nachlesen.

Fakt ist: der Weihnachtsmarkt findet wie immer am "Totensonntag" statt, also dem letzten Sonntag VOR dem 1. Advent, also am kommenden Sonntag, 22. November 2009 (von 10 bis 18 Uhr).

Die Welt der feinen Dinge

Rahmenprogramm:

Augenfreuden, Ohrenweide: 75 Aussteller im Hof, Keller, der Alten Schlosskelter, der Remise. Einige Paare im biedermeierlichen Gewand flanieren im Schloss. Der Leierkastenmann dreht seine Drehorgel.

Um 10.30 Uhr (bis 11.00 Uhr) "A Christmas Carol" von Charles Dickens. Theaterspiel der Klasse 6 a des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach. Seminarraum.
Um 11 Uhr Feuershow im Garten durch das Duo Firlefanz, Jonglage und Varieté, Matthias und Silke Ebert
Um 11.30 Uhr Gerhart Seidel liest Weihnachtsgeschichten für Kinder und Erwachsene
Um 12 Uhr Feuershow im Garten
Um 13 Uhr (bis 13.30 Uhr) "A Christmas Carol" von Charles Dickens
Ab 14.30 Uhr "Christmas Carols". Weihnachtliche Musik und Gesang. Katja Tschirwitz und Anna Nesyba singen und spielen in diversen Räumen des Schlosses. Thomas Kerzel singt englische Lieder.
Um 15 Uhr (bis 15.30 Uhr) "A Christmas Carol" von Charles Dickens
Um 15 Uhr (bis 15.30 Uhr) "Arm und Reich - regiert Geld die Welt?" Frei nach Charles Dickens. Café-Kabarett
Um 16 Uhr Der Weihnachtsmann und seine Engelschar besuchen das Schloss. In seinem Sack hat er etwas für die Kinder.

Das "Schlosscafé" ist geöffnet.
Büchermarkt im Gasthaus "Zur Sonne"

Samstag, 14. November 2009

#hotelcamp

Habe heute per google wave das Hotelcamp verfolgt. Ich wäre ja gerne dabei gewesen, aber ich konnte nicht. Und so war es (fast) genauso gut.

Es ist schon verrückt, was momentan technisch möglich ist. Und das wird sich in der Zukunft noch exponentiell steigern.

Ich rate daher: Augen offen halten, offen sein für Neues, sich selbst und das Status quo immer wieder anzweifeln. Nur so kann es funktionieren.

Here I Come

Montag, 9. November 2009

Freitag, 6. November 2009

Freitag der 13.

Ein passender Termin für unseren literarisch-kulinarischen Abend mit dem Titel "Crime and Dine" mit der Sprecherin und Moderatorin Alexa Christ. Krimis haben Hochsaison, besonders wenn sie genüsslich sind.

Am Freitag, 13. November um 19.30 Uhr liest Alexa Christ im Jagdsaal des Schlosses bei einem mehrgängigen Menü aus Krimis, Kurzgeschichten und Romanen, die alle irgend etwas mit prickelnden Gaumenfreuden zu tun haben. Ein Abend, der alle Sinne anspricht: den Geschmack ebenso wie die Ohren, die Augen genauso wie die Nase. Genuss steht im Vordergrund. Den amüsanten bis spannenden Texten leiht Alexa Christ dafür ihre dunkle, weiche Stimme und ihr Erzähltalent.

Alexa Christ schreibt Radiosendungen für den WDR und den Deutschlandfunk, für die sie ebenfalls als Sprecherin tätig ist und moderiert für Funk, Fernsehen, Messen und Events. Auch bei großen Literaturfestivals ist sie als Rezitatorin tätig. Literatur müsse aufregend, fesselnd, humorvoll, skurril und hintergründig sein, sagt sie, und müsse "gleichzeitig zum Lesen und Genießen verführen". Die "schönsten und verführerischsten Speisen" servieren wir.

Von Alexa Christ hatte ich erstmals über Stefan Niemeyer vom Romantikhotel Schloss Rheinfels gehört. Stefan twittert und betreibt auch einen Schlossblog. Anfang Mai waren wir zusammen in Ischgl beim Tourismusbesprechungsraum.

Das Menü:

Ouefs en meurette (Verlorenes Ei in Rotweinsauce, Burgund)
Risotto Milanese
Sugar Cured Ham (Knochenschinken gebacken mit Kruste, England)
Haselnusstarte

Karten: EUR 50,-- incl. Menü

Sonntag, 1. November 2009

Herbstwochenende

Going for a Walk

Ich bin heute wirklich müde nach einem erfolgreichen, aber auch anstrengendem Wochenende im Schloss. In Stichpunkten:

Krimidinner: fast maximale Auslastung des Jagdsaales. Die Gäste wieder sehr zufrieden (andernfalls bitte melden!).

Besuch meiner Schwester Sibylle: sie schuf ein neues Kunstwerk, das nun härtet und die nächsten Wochen feucht gehalten werden muss. Skulptur.

Kinder: man muss sie schon wirklich mehr auslasten an den Nicht-Kindergartentagen (die leider auch unsere Hauptarbeitstage sind)...

Unter'm Strich: Alles ganz "normal" im Schloss. Aber: entsprechend müde.

Für mich heißt es ersteinmal: Klausurtagung der "LandWirt'n". Ab morgen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

In "letzter Minute" - Noch Plätze frei zum Krimidinner!

Zum Krimidinner am kommenden Samstag, 31.10.2009 sind noch 4 Karten frei geworden!

Einlass ist ab 18.15 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Jagdsaal des Schlosses. Im Jagdsaal ist es schön warm, für die kalten Flure des Schlosses ist es jedoch ratsam eine warme Jacke mitzubringen.

Folgendes Menü reichen wir:

Aperitif
***
Geräuchertes Forellenfilet vom Volkachgrund mit Sahnemeerrettich und Weißbrot
***
Kürbiscremesuppe mit Ingwer
***
Hühnerbrüstchen in Silvanersauce, Bandnudeln und Gemüse der Saison
***
Nußparfait und feines Gebäck

Karten: EUR 69,-- pro Person incl. Menü und Aperitif.

Wer zu dieser etwas anderen Abendveranstaltung an Halloween noch Karten ergattern möchte, möge sich bitte schnell melden...

Freitag, 23. Oktober 2009

Rückmeldungen zum Kulturprogramm gesucht!

Alle Welt spricht nun davon, wie Dank web2.0 aus Konsumenten Prosumenten werden, wie man durch Feedback an den Produzenten (von Produkten oder Inhalten) diese mitgestalten kann. Wie lässt sich das für Kulturveranstalter umsetzen?

Der einfachste Schritt ist es wohl, wenn Besucher nach einer kulturellen Veranstaltung eine Beurteilung zu dieser an den Veranstalter senden. Das ermöglicht Verbesserung in der Durchführung von Veranstaltungen oder Auswahl von Künstlern etc. - in der Zukunft. Doch das nutzt dem Besucher (gefühlt) relativ wenig im Vergleich mit dem empfundenen Aufwand. Es ist doch meist so, dass wir nach einem Konzert glücklich (oder auch nicht) nach hause gehen und das war's dann auch.

Wie kann man sich noch vor Veranstaltungen einbringen? Wie das Programm gar mitgestalten? Der Veranstalter könnte das Programm vor endgültiger Veröffentlichung online stellen und den Gästen erlauben Eingaben dazu zu machen. Dazu bedarf es wohl einer für Veranstalter ungewohnten Öffnung.

Wir haben es versäumt, diesen Weg (rechtzeitig) zu gehen, denn die Verträge mit unseren Künstlern sind für das Kalenderjahr 2010 bereits geschlossen. Dennoch möchte ich hiermit noch vor Drucklegung des Programms die Vorschau hier freigeben. Obwohl keine (großen) Änderungen für 2010 mehr möglich sind, sind vielleicht Detailverbesserungen durch Eingaben gerade unserer Stammgäste möglich. Vielleicht mehren sich auch Meldungen wie "Ach, nicht schon wieder xyz!" so dass wir das für 2011ff mal getrost weg lassen können. Oder es mehren sich Rufe nach einer bestimmten Art von Veranstaltung, die wir schon länger nicht mehr hatten. Oder es werden einfach nur Rechtschreibfehler korrigiert.

Egal, wer sich zur Programmvorschau 2010 nun äußern möchte (in den Kommentaren oder per e-mail, Brief etc.), kann dieses nun hier einsehen.

Motorized Bicycle

Freitag, 16. Oktober 2009

Bücherspenden gesucht!

Unser Büchermarkt, den wir früher immer parallel zu unserem Ostermarkt (immer genau 3 Wochen vor dem Ostersonntag) durchführten, erfreut sich inzwischen solch großer Beliebtheit, dass er seit letztem Jahr auch immer am Weihnachtsmarkt stattfindet (Sonntag vor dem 1. Advent, auch "Totensonntag" genannt).

Den Markt mit gebrauchten Büchern zweimal im Jahr durchzuführen hat den Vorteil, dass wir die Bücher schön sortiert im Saal des Gasthauses "Zur Sonne" stehen lassen können und Bücherspenden, die wir im Laufe des Jahres bekommen, in Schüben einsortieren können.

Der Büchermarkt wird von ehrenamtlichen Helfern des Schloss-Förderkreises organisiert und durchgeführt. Der Erlös aus dem Verkauf der gespendeten Bücher kommt auch ausschließlich der Arbeit des als gemeinnützig anerkannten Vereins zugute.

Wer in seinen Bücherregalen Platz für neue Bücher schaffen möchte, oder einen Nachlass aufzulösen hat, kann dem Förderkreis die Bücher spenden und weiß so, dass diese einem guten Zweck zugeführt werden. Bücherspenden werden das ganze Jahr über angenommen (Koordination im Büro des Schlosses, das Wochentags besetzt ist, oder telef. 09381-9389). Natürlich kann man die Bücher auch zu kulturellen Veranstaltungen oder dem Büchermarkt selbst mitbringen (dann können diese nur noch nicht einsortiert werden).

Der Büchermarkt ist in etwa 5 Wochen, am Sonntag, 22. November 2009.

Über Ihre Bücherspenden würden wir uns sehr freuen!

Sonntag, 11. Oktober 2009

Kindertheater

Mit Kindern im Haus hat man eigentlich immer Theater, mal sehr laienhaft, mal auch höchst professionell.

Heute waren Katharina und ich jedenfalls in Schweinfurt in der Disharmonie im Kindertheater. Dort führte die Truppe des Klexs-Theater Augsburg das Stück "Die Puppe Mirabell" nach einer Geschichte von Astrid Lindgren auf. Gabriele und Raphaela Beier spielten, sangen und musizierten, auch begleitet am Klavier. Die Musikstücke wurden eigens für das Stück von Geoffrey Abbott komponiert.

Was für Erwachsene - die es verlernt haben die Welt mit kindlichen Augen zu sehen - vielleicht teilweise etwas skurril aussieht, kam bei den Kindern sehr gut an. Aber auch die Erwachsenen lächelten und Lachten viel (auch ich!), so dass ich Hoffnung habe, dass wir das Kindsein, zumindest in Teilen - mit entsprechender Hilfe - wieder erlernen könnten.

Samstag, 10. Oktober 2009

Netzfundstück der Woche

Maria Shipley, die kürzlich über ihren Aufenthalt im Schloss gebloggt hat, hat sich dem Thema Franken verschrieben. Im "BeuteBayern" Blog schreibt sie auf Deutsch und Fränkisch. Zitat ("Fränggisch"):

"Ich wäss eigendlich gor net’ worum ich denn Block hab’. Ich wäss nur enns – des Scheis Fernsehen mit seim’ Hochdeutsch is’ dem Fränkischen sei’ Undergang. Und bevor der Dialekt dodal ausstirbt, will ich no’ was rett’. Wäss zwor a widder net worum, abber ich mach’s halt einfach. Hoffentlich blamier’ ich mich net."

Das "Netzfundstück" der Woche ist ihr Beitrag mit Foto vom Bauernhof unseres Nachbarn Fritz:

http://www.beutebayern.de/index.php/allgemein/gruss-gott/

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Mittwoch, 30. September 2009

Mainschleifenbahn

Was die eigene Region touristisch zu bieten hat bekommt man selbst oft nicht mit, weil man Ausflüge ja eher in die weitere Ferne unternimmt. Mit zwei kleinen Kindern im Hause verkleinert sich der Radius für Ausflüge jedoch wieder.

So kamen wir am Sonntagnachmittag in den Genuss einer Zugrundfahrt mit der Mainschleifenbahn von Volkach nach Seligenstadt und zurück. Für die Kinder war es die erste Zugfahrt überhaupt. Für Isa war das noch ein wenig unheimlich, aber Katharina hat es sichtlich genossen (ich erinnere mich auch noch ganz genau an meine erste Zugfahrt als Kind in Pakistan).

Die Strecke wird von ehrenamtlichen Mitgliedern eines gemeinnützigen Vereins betrieben. Als Lok kommt ein Uerdinger Schienenbus (Baujahr 1960) zum Einsatz, der einer Zugfahrt einen Hauch von Wirtschaftswunderfeeling verleiht.

Fron and BackCockpitMSBAerobics

Dienstag, 29. September 2009

"Burns Night" - Schottischer Abend im Schloss

Nachdem ich 6 Jahre meiner Kindheit in Schottland verbracht habe und dort auch in eine schottische primary school eingeschult wurde (gleich in die 2. Klasse, dann bis incl. 7. Klasse), verbindet mich noch einiges mit diesem Land, in dem auch meine Schwester Sibylle noch viele Jahre blieb, nachdem wir in Richtung Deutschland abzogen.

Es gibt auch fast jedes Jahr eine kulturelle Veranstaltung im Schloss, die an diese Erfahrung anknüpft. Am kommenden Freitag gibt es mal wieder einen schottischen Abend, den der bei uns bereits bestens bekannte Adam MacThomas künstlerisch ausgestalten wird. Aus unserer Pressemitteilung:

In diesem Jahr feiert die anglophile Welt den 250.Geburtstag des schottischen Nationaldichters Robert Burns „Rabbie Burns“, wie die Schotten ihren Dichter liebevoll nennen, einen Bauernsohn, der den schottischen Dialekt in die englische und in die Welt-Literatur einfügte. Schottland-Liebhaber in der ganzen Welt (so viele Schotten sind einstmals wegen der Armut des Landes ausgewandert) feiern seinen Geburtstag mit einer „Burns Night“, so auch in Zeilitzheim, und zwar am Freitag, 2. Oktober um 19.30 Uhr mit einem schottischen Abendessen und einem musikalisch-literarischen Programm, das Adam MacThomas gestaltet. Er rezitiert Verse von Robert Burns, die ihn unsterblich gemacht haben, besonders das große Gedicht vom Tom O`Shanter, einer Ballade, in der Hexen und Gespenster dem armen Tam böse nachstellen. Adam MacThomas rezitiert, begleitet sich selbst in den Vertonungen von Burns` Texten auf der Gitarre, er spielt Klavier, die Low Whistle, die Tin Whistle und die Great Highland Bagpipe. Er berichtet von vergangener Größe der Clans auf den Inseln, von Bonnie Prince Charlie und seiner Retterin Flora MacDonald, die ihn auf ihrem Boot in Sicherheit ruderte.

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Samstag, 26. September 2009

Birnenzeit

Im Schlossgarten reift das Spalierobst. Unsere Walnüsse brauchen noch eine Woche oder so.

Foto: Isa bei der Birnenernte

Pear

Freitag, 25. September 2009

Herzlichen Glückwunsch, Outbeck!

EngelbertZ Outbeck Conditorei wird 120 Jahre alt. Dahinter steckt (in dieser Generation) Volker Müller und Barbara Müller-Schleich mit Kindern.

Herzlichen Glückwunsch, Babs und Volker! Nicht (nur) zu 120 Jahren Traditionsbäckerei, sondern vielmehr zu den Innovationen, die Ihr gerade in den letzten Jahren eingeführt habt.

Ein Besuch auf www.outbeck-conditorei.de lohnt sich für Leckermäuler und für diejenigen, die sehen wollen, wie eine Bäckerei/Konditorei auf dem Lande auch geführt werden kann.

Im Schloss sind die Kreationen von Volker Müller bestens bekannt, hauptsächlich in Form von individuellen Hochzeitstorten, aber auch phantasievolle Häppchen hat Familie Müller schon des öfteren für unsere Kunden ins Schloss geliefert.

Bei dem Festwochenende "3 Tage Genuss" vom 2.-4. Oktober 2009 werde ich leider nicht dabei sein können, weil ich bei der Jahresversammlung des Schlösserverbundes Culture & Castles sein werde. Für das Rezeptbuch, das Familie Müller anlässlich des Jubiläums mit 120 Rezepten von 120 Persönlichkeiten, Geschäftspartnern, Freunden oder Kunden füllt, habe ich heute auch eines beigesteuert. Evtl. kommt es etwas spät (die Erkältung hatte auch meine Kreativität etwas beeinträchtigt...). Egal, ob das Rezept es in das Büchlein geschafft hat: wenn es veröffentlicht wird, weise ich nochmal auf das Rezeptbuch hin.

Samstag, 19. September 2009

Sonntag, 13. September 2009

Halbtagesausflug nach Bamberg

Man vergisst doch immer wieder, wie schön auch die Orte in einem Umkreis von weniger als einer Stunde Autofahrt sind. Meine Lieblingsstadt aus dieser Kategorie ist zweifelsfrei Bamberg. Wir fahren viel zu selten dort hin und fassen jedes Mal, wenn wir doch mal wieder dort sind, den Entschluss doch öfter mal dorthin zu fahren. Alleine die Fahrt durch den Steigerwald über Oberschwarzach und Ebrach mit seinem Zisterzienserkloster machen Bamberg zum perfekten Ausflugsziel für Besucher in Zeilitzheim.

Gestern erlebten wir dort den Bundestagswahlkampf: für die Grünen sprach MdB Hans-Josef Fell (der erst kürzlich bei uns in der Gemeinde, einer Hochburg für Photovoltaik, zu Besuch war) in der Fußgängerzone. Gleich daneben der Stand der Piraten, allesamt junge Burschen. Für die Kinder bastelten diese Säbel aus orangenen Luftballonschlangen. Klar, unterstreicht dies doch deren Motto: Piraten - klar machen zum ändern! Ihr Wahlprogramm brachten sie sehr unaufdringlich unter die Leute, aber ich habe mir eines erbeten. Hier gibt es das Wahlprogramm der Piratenpartei als PDF.

Pirat in Bamberg Hans-Josef Fell in Bamberg

Ein Besuch im Schlenkerla mit seinem aus Eichenfässern frisch gezapftem Aecht Schlenkerla Rauchbier ist eines meiner persönlichen Lieblingsbeschäftigungen. Und am heutigen Tag des offenen Denkmals macht das Schlenkerla auch mit: Um 15 und 17 Uhr gibt es heute einen ca. 30-minütigen Bier-Geschichte Vortrag.

Der Rosengarten der neuen Residenz war bei warmer Septembersonne noch ein wenig überlaufen von japanischen Touristen, aber diese sind, glaube ich, auch noch in den Wintermonaten anzutreffen.

Bamberg, so schön. Und so nah!

Rosengarten Bamberg

Mittwoch, 9. September 2009

Tag des offenen Denkmals

Am kommenden Sonntag ist also wieder Tag des offenen Denkmals, der Europaweit auch als European Heritage Day gefeiert wird. In diesem Jahr steht der Denkmaltag unter dem Motto "Historische Orte des Genusses". Da würden wir von Thema her zwar ganz gut hineinpassen mit unserem www.hochzeitsschloss.de aber wir haben uns bereit Ende vergangenen Jahres entschlossen, in diesem Jahr mal auszusetzen.

Auf der Internetseite des Landkreises Schweinfurt ist aufgelistet, welche Denkmäler sich in diesem Jahr am Denkmaltag beteiligen.

Time

Foto: Sonnenuhr im Kräutergarten des Schlosses

Dienstag, 8. September 2009

Taubenschwänzchen

Gestern bekam ich im Schlossgarten dieses Taubenschwänzchen vor die Linse:

Hummingbird Hakwmoth

Beim ersten Anblick sieht dieser Nachtfalter aus wie ein Kolibri, weshalb er auch Kolibrischwärmer genannt wird. In unserem Schlossgarten schienen die Falter vor allem den weißen Flieder zu bevorzugen, sich aber auch an den anderen blühenden Pflanzen zu laben.

Ein faszinierendes Insekt! Wer mehr wissen möchte: wikipedia.

Sonntag, 6. September 2009

Geplettet

Heute sind wir richtig geplettet. Sehr viel mehr gibt es daher nicht zu berichten. Morgen geht es weiter: großes Aufräumen im Schloss.

EEY - Early-Evening Yawn

Donnerstag, 3. September 2009

Schlossführung: Was die Besucher immer wissen wollen

Heute war mal wieder "Schlossführung" angesagt in unserem Landschloss. Natürlich erzähle ich beim Zeigen der Säle auch etwas zur Baugeschichte des Schlosses und seiner früheren und heutigen Nutzung. Gerne gehe ich dabei auch auf Fragen der Besucher ein. Diese haben jedoch oft nichts mit den oben genannten Themen zu tun. Es gibt ein paar Fragen, die so gut wie jedes Mal gestellt werden (weshalb ich sie hier und da auch mal vorweg nehme).

Frage Nummer eins ist fast immer: "gibt es im Schloss ein Schlossgespenst?" Dies ist wohl eher die Verlegenheitsfrage, der Eisbrecher. Ich weiß darauf immer nicht so recht etwas zu antworten und es kann vorkommen, dass ich nur lapidar antworte, ich hätte noch keines gesehen. Aber es gibt eine kleine Anekdote aus meiner Kindheit zu diesem Thema: Auf dem Dachboden war früher ein Estrich auf dem wohl Getreide gelagert hatte. Dieser Estrich war - wie alle Böden und Wände im Schloss - nicht besonders eben. Ein besonderer Spaß, den mein Vater uns machte wenn Freunde mit Kindern zu Besuch waren, war abends auf den Dachboden zu steigen und eine große Sandsteinkugel (wohl ein Relikt des früheren Schlossportals, die wir Kinder jedoch immer als Kanonenkugel bezeichneten), auf dem krummen Estrich hin und her zu rollen. Unten horchten wir dann gespannt auf die Geräusche dieses "Schlossgespenstes". Der Estrich wurde in den frühen 80er Jahren jedoch vom Dachboden entfernt, aus statischen Gründen, um das Gewicht auf dem Haus darunter zu reduzieren. Seitdem hat man das Rollen und Grollen des Schlossgespensts nicht mehr gehört.

Frage Nummer zwei: ob denn die Möbel im Schloss drin waren, als meine Eltern es 1979 in desolatem Zustand kauften. Die einfache Antwort: nein. Das Schloss war durch seinen Vorbesitzer (im besten Eifer des "Modernisierungsgedanken" der 60er und 70er Jahre) recht ramponiert worden. Etwaig von der gräflichen Familie Schönborn übernommene Einrichtung wurde entweder verkauft, oder verschrottet. Selbst die schönen doppelflügigen, hohen Türen des 18. Jahrhunderts lagen auf einem Schrotthaufen im heutigen Schlossgarten (und konnten wieder eingehängt und von einem Restaurator von seinen 6 über schöner Bemalung liegenden Farbschichten befreit werden). Alles andere war weg. Das Schloss haben wir nach und nach wieder möbliert. Gönner und Förderkreismitglieder machen hin und wieder auch eine Möbelspende und es sind auch einige Dauerleihgaben im Schloss zu sehen.

Andere Fragen / Antworten möchte ich hier noch nicht vorweg nehmen, denn vielleicht möchten unsere Blogleser ja auch mal selbst zu einer Schlossführung kommen! Termine veröffentliche ich (manchmal auch kurzfristig) in unserem Jahresprogramm online. Für Gruppen machen wir gerne auch Schlossführungen nach terminlicher Vereinbarung.

Fürtbischöfliches Wappen von Schönborn

Samstag, 29. August 2009

Erste Erfahrungen mit dem Katzennachwuchs

Ich lebe (dank der online Vorbestellung im Apple Store) ja nun schon seit über 24 Stunden mit dem neuen Mac OS X 10.6 Snow Leopard. Erstes Fazit eines Laien: alles läuft wie bisher und das ist auch gut so. Einige Anwendungen laufen (und starten vor allem) deutlich schneller als zuvor (z.B. Apples Mail client).

Nachteile habe ich (bis jetzt) nicht feststellen können. So laufen alle meine Programme bislang fehlerfrei auf dem neuen Betriebssystem (naja, sagen wir "Update"). Nur mit Cyberduck (einem ftp client) könnte es noch Schwierigkeiten geben, bis dort ein Update vorliegt.

Der größte Vorteil des gebündelten Upgrades aller Macs im Haushalt war es, diese gleich auf auf iLife09 und iWork09 zu bringen. Das WYSIWYG Erstellen von Dokumenten, Präsentationen und Spreadsheets ist schon etwas Feines.

Emilio at Work

Dienstag, 25. August 2009

Walsers "Goethe" im Schloss

In seinem letzten Roman „Ein liebender Mann“ hat Martin Walser Goethes späte Liebe zu Ulrike von Levetzow geschildert. Goethe war 73, als er sich – bei seinem gewohnten Kuraufenthalt in Marienbad – in die 19jährige verliebt. Unglücklich, was ihm bleibt, ist Entsagung.

Auszüge aus diesem Buch liest Tebbe Harms Kleen, der ehemalige Intendant des Würzburger Theaters, zu Goethes Geburtstag, anknüpfend an die Reihe seiner Lesungen aus Goethes Briefen als Liebender an Lili Schönemann, Charlotte von Stein u. a.

Lesung gefolgt von einem festlichen Essen „wie Goethe es liebte“: Grüne Sommersuppe, Frecassiertes Hühnchen, Cremespeise und Marienbader Oblaten.

Zu dieser Abendveranstaltung am Freitag, 28. August 2009 um 19.30 Uhr ist Anmeldung erforderlich (Karten EUR 35,-- incl. Menü. Kartenvorreservierung per e-mail)

Die Lesung wird im Freskensaal stattfinden (sofern uns die last-minute Reservierungen nicht noch überrollen...).

Fresco

Foto: Freskensaal Schloss Zeilitzheim (Deckendetail)

Mittwoch, 19. August 2009

Weinbaubericht

Das "aktuelle" Weinbaufax, das derzeit beim Weinbauring online abgerufen werden kann, ist leider noch vom 10. August. Aber die Informationen decken sich noch immer weitestgehend mit dem, was Winzer mir erzählen.

Die allgemeine Situation im Weinbau in Franken:

"Die Wasserversorgung der Reben ist gut. Ein rascher Reifefortschritt in den nächsten Wochen ist zu erwarten. Anlagen mit reichem Behang sind auf ein vermarktbares Maß einzustellen. Junganlagen sind konsequent bis etwa Anfang September zu behandeln, um Befall mit Peronospora und Oidium zu verhindern. Aus Hecken oder Waldstreifen fliegen Vögel in Reben ein und picken an den Trauben. Durch diese Verletzungen werden Wespen und andere Zuckernascher angezogen. Bei günstiger Witterung bildet sich an diesen Stellen Penicillium, Botrytis oder Essigfäule. Deshalb sollte frühzeitig, in gefährdeten Weinbergen, der Einflug verhindert werden, damit sich die Vögel nicht an den Nahrungsplatz Weinberg gewöhnen. Ungewöhnlich früh sind schon große Starenschwärme zu beobachten. Sollten diese demnächst in die Weinberge einfliegen sind rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen."

Vor allem die Wespen machen in diesem Jahr den Winzern wohl verstärkt Probleme. "Solche Fraßstellen sind bei entsprechenden Witterungsbedingungen oftmals Ausgangspunkt für den Befall mit Fäulepilzen (Botrytis, Penicillium) und Bakterien (Essigfäule)". Daher rät der Weinbauring: "Am wirkungsvollsten kann dem Wespenfraß mit einer dichten Seitenbespannung der Traubenzone mit engmaschigen Netzen vorgebeugt werden. Auch hier sollte die Ausbringung frühzeitig erfolgen, damit durch den Duft angefressener Beeren nicht zusätzlich weitere Wespen angelockt werden."

Und abschliessend berichtet der Weinbauring: "Mit diesem Fax beenden wir die Hinweise zum Pflanzenschutz. Weitere Weinbaufaxe erscheinen nun mit Reifemessungen – zunächst in unregelmäßiger Reihenfolge." Das erklärt, warum das letzte Weinbaufax am 10.8. erschien.

Hier ein Bild einer Wespe, die sich an unseren Regenttrauben erfreut:

Wasp

Samstag, 15. August 2009

Schlossgarten - Hochsommer

In diesem Jahr war der Sommer bisher ja eher "durchwachsen" - kühl, nass, zwischendurch auch sonnig. Das hat dem Garten sehr gut getan, war aber nicht immer ideal für Hochzeitsfeiern, die Nachmittags im Schlossgarten beginnen sollten.

Heute war das Wetter jedoch perfekt (wenn auch fast schon zu heiß).

Der Lavendel ist fast abgeblüht im Schlossgarten. Hier noch ein aufstrebender "Ast":

Fuzzy

Dienstag, 11. August 2009

Sehnsucht

Meine liebe Frau und zwei Töchter (Katharina hat heute auch 4. Geburtstag) sind erst seit etwa 1,5 bis 2 Stunden weg (auf der Reise nach Ungarn zu meinen Schwiegereltern), aber die Sehnsucht ist jetzt schon groß.

Skid Mark

Sonntag, 9. August 2009

Überschäumendes Bier - der Brauer gibt Antwort

Im Mainschleifen-Kurier, dem Mitteilungsblatt für den Gewerbeverband Volkach, las ich in der Augustausgabe eine Stellungnahme des Brauereibesitzers der Krautheimer Brauerei, Friedrich Düll, zu überschäumenden Bier. Dies scheint in den vergangenen Wochen ein Problem gewesen sein, soll aber nun gebannt sein. Da ich die Stellungnahme nicht auf der website der Brauerei fand und ich bereits über die Brauerei hier im Blog berichtet habe, möchte ich die Information des Brauereichefs hier teilen:

Überschäumen... endlich erledigt

Lästig war es allen, das Überschäumen der Pils- und Weizenbiere nach dem Öffnen der Flaschen in den vergangenen Monaten. Bierfreunde wunderten sich, Bierbrauer staunten und die Brauereitechnologen suchten nach der Ursache dieses Phänomens, das in manchen Jahren vorkommt. Die Erklärung ist so einfach wie natürlich: Braugerste und Brauweizen haben unter besonderen Aufwuchs- und Erntebedingungen manchmal die Eigenschaft, dass die daraus gebrauten Biere beim Öffnen teilweise zum Überschäumen neigen. Dieser Effekt kann - abhängig von der Biersorte aber auch zwischen verschiedenen Chargen von Braumalz - unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bekannt ist das Phänomen der spontanen Kohlensäureentbindung auch bei anderen Getränken wie Apfelschorle oder auch Minberalwasser.

Unser Bier ist ein echtes Naturprodukt. Es wird allein aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe hergestellt. Die Rohstoffe des Bieres (ausschließlich einheimische Gerste und Weizen aus Vertragsanbau direkt vom Landwirt) sorgen dafür, dass Bier grundsätzlich eine Neigung zum Schäumen aufweist. Dies ist auch gewollt, da sich ohne selbstständiges Aufschäumen auf einem Glas eingeschenkten Bieres die gewünschte appetitliche Schaumkrone nicht einstellen würde.

Jahrgangsbedingte Schwankungen in der Eigenschaft von Gerste und Weizen werden normalerweise durch die Kunst des Brauers ausgeglichen. Allerdings gelangen wir manchmal auch an unsere Grenzen, da uns das deutsche Reinheitsgebot keine Zusätze, die das Überschäumen verhindern würde, erlaubt und wir das auch nicht wollen. Generell aber hat das Schäumen keine Auswirkungen auf die Qualität oder den Geschmack des Bieres, es kann nur lästig sein.

Also, unser Bier wird gebraut wie eh und je und die neue Ernte von Gerste und Weizen sorgt für normal schäumende Biere, das Überschäumen ist vorbei.

Ihr Friedrich Düll


Hier kann man sich die Seite im Original ansehen: Mainschleifenkurier 8-09, s. 14.

Ich habe dazu noch etwas recherchiert. In einem Forumsbeitrag von "CrossFire" bei bier.de aus dem Jahr 2007: "Gushing: Unter Gushing versteht man das Wildwerden und Hochschäumen des Bieres beim Öffnen der Flasche. Dieser unschöne Effekt tritt in manchen Jahren verstärkt auf und schädigt das ansehn der Brauerei. Ursache: Fusarium (schimmelpilze) bei falscher lagerung des Malzes"

Egal was der Grund für das Phänomen ist, alle Quellen waren sich darüber einig, dass es nur eine lästige Seitenerscheinung ist, die keinerlei negative Auswirkung auf Geschmack oder Qualität des Bieres hat. Respekt an die Krautheimer Brauerei für den offenen Umgang mit ihren Kunden!

Cooler

Freitag, 7. August 2009

Auftakt der Weinlese mit "Verjus"

Mitarbeiter des Sachgebiets Oenologie der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim berichten im Weinbaufax von einem interessanten Experiment zur Herstellung von "Verjus":

"Verjus (aus dem mittelfranzösischen vertjus "Grünsaft", mittelalterlich: Agrest), ist ein saurer Saft, der durch das Auspressen unreifer Trauben erzeugt wird. Verjus ist kein Getränk, vergleichbar mit allen anderen Produkten, die normalerweise aus Weintrauben gewonnen werden, sondern war bereits im Mittelalter als Säuerungs- und Würzmittel bekannt. Auch in der mittelalterlichen Heilkunde wurde dieses Naturprodukt wegen seiner beruhigenden Wirkung auf Magen und Darm empfohlen."

Ziel der LWG war es, "auch im Hinblick auf das Silvanerjahr 2009, einen Verjus aus Silvaner Trauben zu produzieren. Um erste Erfahrungen zu sammeln, war ein Vorversuch mit der Rebsorte Johanniter geplant, da es hier keinerlei Wartezeiten bezüglich Pflanzenschutzmittel gab, weil diese pilzresistenten Anlagen nicht behandelt wurden. Letzten Endes wurden aufgrund der verzögerten Reife doch beide Sorten am selben Tag geerntet. ... Erntetermin war der 11. August 2008... Das noch sehr unreife Lesegut wurde gemahlen und anschließend mit einer Hydropresse abgepresst. Der daraus gewonnene Saft wurde mit Kohlendioxid überschichtet um eine Oxidation und die damit verbundene Braunfärbung zu vermeiden. Trotz dieser Maßnahme entwickelte der Saft der Rebsorte Johanniter eine pinkartige Farbe. Um im späteren Endprodukt keine Trübung durch thermolabiles Eiweiß zu riskieren, wurde der Most mit 300 g/hl Bentonit, und anschließend zur besseren und schnelleren Klärung mit 50 ml/hl Kieselsol und 5 g/hl Gelatine geschönt. Der Verjus lagerte zur Selbstklärung zwei Tage im Kühlhaus bei ca. 0°C. Am 13.08.08 wurde der Most
mit K100 vorfiltriert und anschließend mit EK-Schichten eingelagert. Um jegliche Gefahr einer Angärung auszuschließen wurde der Verjus heißsteril bei ca. 75°C in vorgewärmte 0,25l-Bocksbeutel mit Schraubverschluss abgefüllt. Insofern kann evtl. auf die EK-Filtration verzichtet werden. Das Endprodukt probiert sich außerordentlich interessant und kann zu Recht in die Kategorie „Säuerungs- und Würzmittel“ eingestuft werden. Silvaner eignet sich mit einem dezenten Fruchtaroma weitaus besser als der rau und kratzig schmeckende Johanniter. Geöffnete Flaschen sollten stets kühl aufbewahrt und innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden, da
der Inhalt prinzipiell gärfähig ist und auch für andere Mikroorganismen wie etwa Schimmelpilze eine Nahrungsquelle darstellt. Bei Eigenverbrauch könnte während der Herstellung schwach geschwefelt werden, um den mikrobiologischen Schutz etwas zu verlängern."


Ich gespannt, wann die ersten Fläschchen "Verjus" den Weg in die Verkaufsregale finden werden, kann mir jedoch nicht vorstellen, dass es ein Verkaufsrenner wird. Aber Hut ab zu dieser Experimentierfreudigkeit!

Das Weinbaufax ist bei Weinbauring Franken e.V. online erhältlich.

Wine

Nachtrag: Durch eine Recherche habe ich erfahren, dass auch das Casteller Weingut bereits 2008 einen "Verjus" hergestellt hat. Allerdings habe ich noch nicht erfahren können, ob dieser ein Renner gewesen ist, oder nicht. Die Main Post berichtet in einem online Artikel vom 26.10.2008: "Erstmals wurden in Castell 1500 Kilo unreife, grüne Trauben gelesen, deren grüner Saft zu einem 'Verjus', einem früher bekannten Würzmittel für die Gastronomie verarbeitet werde."

Montag, 3. August 2009

Aus dem Weinberg

Der Weinbauring Franken e.V. vermeldet in seinem Weinbaufax:

Die Reife schreitet mit raschen Schritten voran. Die weitere Wetterentwicklung deutet, zumindest für die erste Augustdekade, auf sommerliche Temperaturen hin. Somit wird sich der Reifefortgang beschleunigen, da genügend Wasser zur Verfügung steht. ... Das Entfernen überflüssiger Trauben sollte alsbald und bei schon fortgeschrittener Reife vorsichtig geschehen, um Verletzungen zu vermeiden. Die Abschlussbehandlung kann in vielen Anlagen im Lauf der nächsten Woche durchgeführt werden. In späten Lagen sollte ebenfalls nicht zu lange gewartet werden. Bei einem normalen Witterungsverlauf im August, könnte die Lese zum 15. September beginnen. Wartezeiten müssen beachtet werden.

Foto: Der Regent nimmt nun langsam Farbe an.

Regent

Samstag, 1. August 2009

Folk Camp 2009

Heute geht das 30. jährliche internationale Folk Camp (das 26. im Schloss Zeilitzheim) zu Ende. Es ist aufräumen und packen angesagt. Gestern Abend gab es aber noch das traditionelle Abschlussfest im Schlosshof, das - wie immer - mit kostümiertem Tanz am Marktplatz von Zeilitzheim stattfand. Von diesem habe ich wieder einige Fotos machen können:

Rough Guys

Hats

Guardian Angel

Mittwoch, 29. Juli 2009

So weit sind wir also schon - BAG kontrolliert Mähdrescher

Vielleicht war es ja nur ein längerer Plausch und ein guter Ratschlag. Jedenfalls sind BAG Fahrzeuge in Zeilitzheim eher selten. Wenn diese auch noch einen Mähdrescher anhalten, hat man schon mal Grund kurz zu gucken.

DSCF4618.jpg

Montag, 27. Juli 2009

Was macht der Traubenwickler? Weinbaunachrichten

Der Weinbauring Franken berichtet in seinem letzten "Weinbaufax" vom 23. Juli 2009: "Der Flug ist beim Einbindigen Traubenwickler fast vorbei und auch beim Bekreuzten Traubenwickler stark zurück gegangen. Allerdings finden wir beim Bekreuzten Wickler vereinzelt noch abgelegte Eier. Bei Einsatz von Runner oder Steward kann mit einer Wirkungsdauer von 14 Tagen gerechnet werden. Wir empfehlen, zunächst bis zur nächsten Woche abzuwarten, (was angesichts der schlechten Befahrbarkeit auch nicht schwer fallen dürfte). Falls die Temperaturen im Laufe der kommenden Woche wieder steigen, könnte auch der Flug des wärmeliebenden Bekreuzten Wicklers wieder aufleben und eine weitere Eiablage stattfinden. Nur dann könnte noch eine zweite Bekämpfung nötig werden."

Zur Bodenschonung raten die Fachleute: "Das Befahren der Weinberge sollte möglichst bei abgetrocknetem Boden erfolgen. Für dringliche Arbeiten (z.B. Pflanzenschutz) muss man manchmal Kompromisse eingehen. Niemand darf sich dagegen wundern, wenn Verdichtungen und Schlechtwetterchlorose auftreten, weil direkt nach kräftigen Gewittern nicht termingebundene Arbeiten (z.B. Mulchen) durchgeführt wurden.

Hier ein ziemlich aktuelles Foto des Regent Hausstocks am Gasthaus "Zur Sonne" in Zeilitzheim:

Regent

Sonntag, 26. Juli 2009

Folk Camp und Newcastle Brown Ale

Es ist Folk Camp im Schloss. Das bedeutet immer eine Woche lang Musik und Tanz an allen Ecken. Auch ist es eine Woche, in der gute alte Freunde (teilweise seit über 20 Jahren!) zu Besuch kommen.

Aus England bringen zwei dieser guten alten Freunde mir immer leckere englische Biere mit. Das ist - neben dem netten Besuch - auch immer ein kleiner Höhepunkte meines Jahres. So wie Weihnachten oder Ostern oder Saisonabschluss.

In diesem Jahr gab es wieder einige meiner persönlichen Lieblingsbiere in diesem Wunderpaket. Unter anderem mehrere Flaschen des Newcastle Brown Ale. Mit 4,7% Alkohol ist dies ein für meine Verhältnisse noch leichtes, aber sehr angenehmes braunes Bier. Es wird sowohl mit Gerste, als auch Weizen gebraut und hat eine wunderschöne Bernsteinfarbe.

Über die Biere im Marston's Head Brewer's Choice Paket werde ich vielleicht noch berichten. Ich will die Biere jedenfalls in aller Ruhe verkosten und genießen...

Head Brewer's Choice

Im Namen des Folk Camp Team möchte ich auch zum "öffentlichen Abend" am Mittwoch, 29. Juli 2009 ab 20 Uhr einladen.

Samstag, 25. Juli 2009

Buchsschnitt 2009

Der Buchs wurde in diesem Jahr von Profis geschnitten, die es (verglichen mit unseren amateurhaften Versuchen der letzten 20 Jahre) in Rekordgeschwindigkeit geschafft haben - inkl. Aufsaugen und Entsorgen des Schnittgutes. Manchmal lohnt es sich eben doch zu "outsourcen".

Bux

Dienstag, 21. Juli 2009

Bundeswehr beschützt Schloss Zeilitzheim

In diesen Tagen führt die Bundeswehr Patenkompanie unserer Gemeinde eine Übung im Gemeindegebiet durch. Die Einheit wird als Schutztruppe die Gemeinde patriouillieren. So heißt es in der Ankündigung der Gemeinde u.a.: "Neben den Waldgebieten, in denen sich Untergrundkämpfer und Kriminelle verstecken könnten, müssen vor allem das Waffenlager in Stammheim, das Schloss in Zeilitzheim als schützenswertes Kulturgut sowie die Soalaranlagen... besonders oft kontrolliert werden".

Hinweise aus der Bevölkerung sind bei dieser Übung explizit erwünscht. Wer also merkwürdige Vorkommnisse beobachtet, darf diese gerne bei den Patensoldaten oder den aus Hammelburg eingeflogenen Scharfschützen melden. Diese sind auch schon über die möglichen Übungsszenarien informiert, die u.a. da wären:

Aufgreifen eines untergetauchten Kriegsverbrechers, angeschossener Heckenschütze muss versorgt werden, Überbringen eins Drohbriefes an den KpChef Schutzkp, Verhinderung eines Anschlags gegen die Solaranlagen, Patrouille gerät in Hinterhalt und wird beschossen...

Patrol Base

Eines fällt mir auf: die Bundeswehr hat auffällig viele Fahrzeuge mit Mercedes-Stern.

Sonntag, 19. Juli 2009

Schlossgarten

Im Schlossgarten ist der Lavendel nun schon fast abgeblüht:

Summer

Mittwoch, 15. Juli 2009

Naturgewalt: Wieder ohne Netz

Dass ich morgens nicht ins Internet komme ist ja bei unserer Schmalspurinternetverbindung (courtesy of Germany's t-com) nichts Neues oder gar Verwunderliches. Gestern Morgen, aber, meldeten alle Mitarbeiter, die ebenfalls die "DSL light" Leitung haben, dass in Zeilitzheim in Sachen Internet absolute Funkstille gewesen sei. Unser technikversierter Hausmeister hatte auch schon recherchiert. Das Protokoll im Router datiert die Störung auf etwa 02:45 Uhr, zeitgleich mit einem schweren Gewitter, dass ich selbst jedoch gänzlich verschlafen habe.

Interessant, übrigens, dass die t-com auf telefonische Nachfrage lapidar meinte "ja, da ist eine Baustelle, aber das ist bekannt". Ob die Baustelle nachts, kurz vor 3 Uhr aufgebaut wurde? Und wenn: hat die t-com keine Möglichkeit seine Kunden von geplanten Netzstörungen *im Voraus* zu informieren?

Erschreckend, wie anfällig das Netz doch noch ist und wie angewiesen wir darauf sind. Stabile, zuverlässige und schnelle Netze sind einer der wichtigsten Standortvorteile der heutigen Zeit und sie werden immer wichtiger. Was sagt das über unseren Ort und die Gemeinde aus? Dass wir hier - leider - einen erheblichen "Standortnachteil" erfahren. Ein Barockschloss kann man nur nicht so leicht verschieben. Ich muss mich also wohl oder übel doch nach einer Zweitanbindung für's Internet umsehen.

Sonntag, 12. Juli 2009

Ein Sonntag in Franken

Drive-By Shooting

Ich habe bewusst nicht das repräsentativste Bild des Tages für mein heutiges Blogposting gewählt, sondern eines, dass bei 80-100 km/h aus dem Autofenster entstand. Gegen das Licht. Entsprechend hat es einige "shortcomings". Dennoch ist es für mich ein würdiges Fazit eines schönen Tages mit netten Leuten. Unverhofft, denn eigentlich sollte ich arbeiten. Kati hat sich eingesetzt dafür, dass ich auch mitkomme und sie beim Ausflug Katharinas Kindergartenfreunde und Eltern begleite. Unsere Töchter schlafen nun, erschöpft. Den Biomüll habe ich raus gebracht und Kati hat die Blumen gegossen. Zeit für uns. Ein seltener, wertvoller und geschätzter Moment.

Freitag, 10. Juli 2009

Veranstaltungen im Juli jetzt im Newsletter

Leider abonnieren noch ziemlich wenig unserer Stammgäste auch den Schlossblog per RSS. Einige haben jedoch unseren e-mail Newsletter für Veranstaltungshinweise abonniert. Wem diese Form der regelmäßigen Benachrichtigung lieber ist, als ein RSS feed, kann sich gerne noch per e-mail an uns wenden: newsletter (at) barockschloss (punkt) de.

Hier ist der Inhalt des heutigen Newsletters als kleine Leseprobe (ich experimentiere jedoch auch mit einer bebilderten PDF Version...):

Liebe Freunde von Schloss Zeilitzheim,

das Zeilitzheimer Sommerfestival ist vorbei, aber noch im Juli haben wir zwei schöne Konzerte, die für den Musikfreund lohnenswert sind. Wir möchten Sie einladen, das Schloss dazu zu besuchen und die besondere, stimmungsvolle Atmosphäre zu genießen.

Am Freitag, 17. Juli um 19.30 Uhr gibt eine junge, brillante italienische Pianistin ein Klavierkonzert. Miriam Conti aus Mailand hat bereits eine Reihe von Meisterklassen absolviert - die erste Meisterklasse mit 18 Jahren beim MusicaRivaFestival, die letzte mit Marcello Abbado an der Accademia Pianistica Internazionale "F.B.Mendelssohn". Sie ist als Solistin und mit verschiedenen Kammermusikensembles in Italien, Frankreich und Deutschland aufgetreten. Zur Zeit absolviert sie ein Postgraduate Diplom am Mailänder G.Verdi-Konservatorium. Miriam Conti spielt in Zeilitzheim ein schönes Programm mit Sonaten von Haydn, Chopin und Janácek sowie die Phantasiestücke Opus 12 von Robert Schumann. Für Gäste, die noch Zeit und Lust zum Verweilen haben (zusammen mit der Musikerin und mit anderen Gästen), folgt noch ein italienisches Abendessen: Lasagne al forno und Salat, panna cotta.

Am Sonntag, 26. Juli zur frühen Abendstunde (18 Uhr) könnte der große Jagdsaal des Schlosses fast zu klein werden: 35 Sänger des Bamberger Madrigalchores und 7 Instrumentalisten (das Consort "Canto e Tromba") feiern ihr sechzigjähriges Jubiläum mit einem Konzert mit dem Titel "O Musica du edle Kunst". Unter der Leitung von Erich Köppl traten sie schon viele Male in Bamberg und Umgebung auf. Rundfunkaufnahmen machten ihren Namen überregional bekannt. Neben der Pflege des deutschen und europäischen Volksliedes gilt ihr besonderes Interesse der chorischen Arbeit des Madrigals des 16. und 17. Jahrhunderts. So schöne Madrigale wie "Drei schöne Dinge fein", "viele verachten die edele Musik", "Adieu, sweet Amaryllis" werden zu hören sein. Dem Konzert folgt ein Drei-Gänge-Menu, das sich die Bamberger Sänger als ihr Festessen gewünscht haben, das sie gerne mit dem Publikum teilen: Melonenschiffchen mit Schinken, Putengeschnetzeltes mit Spätzle und Salat, Eis mit heißen Himbeeren. (Anmeldung erforderlich).

Diese Konzerte von Schloss Zeilitzheim wurden in das Programm des BR-Musikzaubers Franken aufgenommen (http://www.frankentourismus.de/kultur/br_musikzauber/).

Über Ihre Zusage zu einem oder beiden dieser Konzerte würden wir uns freuen!

Ihre

Marina v. Halem

P.S. Das komplette Programm finden Sie im Internet: www.barockschloss.de

Mittwoch, 8. Juli 2009

Fotofreie Zeit - ein freier Tag

Es wurde wieder kühl und feucht in Franken (Naturseidank!). Und dann war da noch unser Festival. Jedenfalls habe ich so gut wie gar nicht fotografiert in den letzten Tagen und entsprechend auch nichts bei flickr hochgeladen.

Und heute war mein freier Tag - ein (man glaubt es nicht!) gänzlich fotofreier Tag. Dafür habe ich die große kreisfreie Stadt Schweinfurt besucht - eigentlich (auch) um das monatliche Frühstück der aktiven Gastronomen zu besuchen, das jedoch nicht stattfand (habe auch nicht auf den Kalender geschaut...). Dafür habe ich einige Zeit im neuen Buchladen (große deutsche Kette, die auf ihren Einkaufstüten immer Buchdruck in Frakturschrift signalisiert). Habe auch etwas erstanden. Ein Lustkauf (wenngleich es ein Wirtschaftsbuch ist).

Und an meinem freien Tag kriege ich immer erstaunlich viel vorausschauende, systemische, strategische Denkarbeit erledigt - eben solche Dinge, für die im Eifer des (täglichen) Gefechts einfach keine Zeit ist

Dienstag, 7. Juli 2009

Aus dem Weinberg

Das Weinbaufax des Weinbaurings Franken e.V. ist eine herrliche Informationsquelle - nicht nur für Winzer. Auch der Wetterbericht ist sehr praktisch. Neben einer ausführlichen Übersicht inkl. Bodenfeuchte und Regenwahrscheinlichkeit gibt es auch immer eine Zusammenfassung der "allgemeinen Situation". So heißt es im gestrigen "Weinbaufax":

"Die kommende Woche wird von einer wechselhaften Witterung mit deutlich kühleren Temperaturen geprägt sein. Am Mittwoch ist eine erhöhte Regenwahrscheinlichkeit vorhergesagt. Die Wasserversorgung der Reben ist, entsprechend den regional stark unterschiedlichen Regenmengen, befriedigend bis sehr gut. Somit werden die Reben weiterhin kräftig wachsen. Für Pilzinfektionen sehr empfindliche Beerengrößen sind, wegen der verzettelten Blüte, noch bis mindestens Mitte Juli in den Weinbergen vorhanden."

Zum Einbindigen Traubenwickler, über den ich hier im Blog schon berichtete, heißt es:

"Der Flug des Einbindigen Traubenwicklers ist stellenweise recht hoch. Erste Eiablagen sind erfolgt. Die Schadschwelle ist in den beobachteten Flächen überschritten. Mit dem Schlupf der ersten Larven ist am kommenden Samstag/Sonntag zu rechnen. Knapp vor diesem Termin ist eine Behandlung anzuraten. Präparate sind z.B. Runner 0,64 l/ha, Steward 0,2 kg/ha, Mimic 0,8 l/ha. Das Präparat Spintor 0,16 l/ha ist bienengefährlich und darf nicht in blühenden Beständen (auch Begrünung und Unkräuter) eingesetzt werden. Der Flug des Bekreuzten Traubenwicklers fängt jetzt erst richtig an. Für Bekämpfungsmaßnahmen ist es noch zu früh. In Lagen mit beiden Traubenwicklerarten wird ein Behandlungstermin wahrscheinlich nicht ausreichen."

Sonntag, 5. Juli 2009

Sommer in Zeilitzheim

Mit Johanni kam Ende Juni die Heuernte. Nun stecken wir schon richtig im Juli. Und es scheint ein warmer Sommer in Zeilitzheim zu werden. Wasser könnte der Schlossgarten jedenfalls mehr gebrauchen. Um uns herum hat es vorgestern gestürmt, gehagelt und geregnet. In Gerolzhofen standen Keller unter Wasser. Doch hier bei uns gab es bislang nur kurze Schauspiele mit vergleichbar wenig Niederschlag. Für die nächsten Tage sind immer Gewitter gemeldet mit Temperaturen zwischen 23 und 29 Grad.

Die Winzer bereiten sich auf möglichst schonende Bekämpfung des Einbindigen Traubenwicklers vor, von dem der Weinbauring hohe Flugzahlen meldet. "Über die Stärke der Eiablage und den Bekämpfungstermin kann noch keine genaue Aussage getroffen werden."

Für die Kinder ist oft Schwimmbad oder Baggersee angesagt - die einzige Methode um im wärmer werdenden Deutschland, in dem es standardmäßig (noch) keine Klimaanlagen gibt, der für Heimische ungewohnten Temperaturen Herr zu werden.

Heute haben wir noch zwei Veranstaltungen im Rahmen des Zeilitzheimer Sommerfestivals im Schloss.
Um 11 Uhr: Balthasar Neumanns Kutschenbesorgungen im Paris von 1723, seit Ludwig XIV. Zentrum des repräsentativen Wagenbaus. Lichtbildervortrag von Rudolf Wackernagel, München, Kunsthistoriker, Museumskonservator a.D. (gefolgt von einem Mittagessen).
Um 18 Uhr: Konzert - "Les Jardins de la Nuit", Lieder der "Belle Epoque". Die Dichtung von Victor Hugo, Charles Baudelaire, Paul Verlaine und anderen lieferte den Bilderreichtum zu kongenialen Tonschöpfungen von J. Massenet, G. Fauré, C. Debussy, A. Berg, A. Zemlinski und L. Boulanger. Holger Schumacher, Tenor (Karlsruhe). Heike Bleckmann, Klavier (Karlsruhe).

Eulenberg

Samstag, 4. Juli 2009

Empfang zur Eröffnung des Sommerfestivals

Detail Freskensaal

Sie wachte über uns, die Mäßigkeit mit der Trense im Freskensaal.

Es war ein schöner Auftakt eines kleinen aber feinen Festivals. Meine Mutter begrüßte im Freskensaal (während ich mit zwei kleinen Töchtern am Arm versuchte zu filmen), gefolgt von einer guten und sehr wohlwollenden Rede unseres 2. Bürgermeisters Martin Mack, der selbst auch Mitglied unseres Förderkreises ist, aber eben auch für die Gemeinde sprach, die auch Mitglied ist.

Bernd Schmidtchen, unser Vorsitzender des Schloss-Förderkreises, begrüßte die Gäste und eröffnete die Ausstellung zum Sommerfestival. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Schirmherr des Zeilitzheimer Sommerfestivals, begrüßte die Gäste zu Beginn des Konzertes im Jagdsaal.

Nach diesem fand man sich ein in der Alten Kelterhalle zu einem französischen Imbiss mit fränkischen Weinen.

Morgen geht es weiter!

Donnerstag, 2. Juli 2009

Eingangsbereich zur Remise ist neu gestaltet

Rechtzeitig zur morgigen Eröffnung des Zeilitzheimer Sommerfestivals haben Mitarbeiter und Geschäftsführer der Tully Naturstein GmbH aus Gerolzhofen, Josef Pfuhlmann, die neuen Sandsteinstufen zur Remise gesetzt und den Platz davor neu gepflastert. Dieses Projekt wurde vom Förderkreis Schloss Zeilitzheim e.V. bezuschusst. Den Mitgliedern des Förderkreises, die dies mit ihren Spenden und Mitgliedsbeiträgen möglich machten, danke ich herzlich!

Hier zwei Fotos, die noch während der Bauarbeiten gemacht wurden. Wer das fertige Produkt bewundern möchte, kann dies zum Beispiel beim Sommerfestival tun.

Pflasterung vor Remise

Pflasterung vor Remise